Auftaktveranstaltung: Jüdisches Leben in Charlottenburg-Wilmersdorf sichtbar gemacht

Mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung ist das gemeinsame Public-History-Projekt „Jüdisches Leben in Charlottenburg-Wilmersdorf in Geschichte und Gegenwart sichtbar machen“ des Zentrums für Antisemitismusforschung (ZfA) der TU Berlin und des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf erfolgreich gestartet.

Auftaktveranstaltung: Jüdisches Leben in Charlottenburg-Wilmersdorf sichtbar gemacht

Formate: video/youtube

Die Veranstaltung fand am 16. Dezember 2025 im BHROX bauhaus reuse am Ernst-Reuter-Platz statt. Ziel des Projekts ist es, jüdisches Leben im Bezirk wissenschaftlich zu erforschen, zu dokumentieren und im öffentlichen Raum sichtbar zu machen. Dabei werden historische Orte, Biografien und aktuelle Bezüge gleichermaßen berücksichtigt. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur lokalen Erinnerungskultur sowie zur politischen Bildung.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wurden erstmals zentrale Ergebnisse der studentischen Forschungsarbeiten vorgestellt. In mehreren thematischen Präsentationen beleuchteten die Studierenden unterschiedliche Aspekte jüdischen Lebens in Charlottenburg-Wilmersdorf, darunter soziale Einrichtungen, kulturelle Orte sowie biografische Zugänge. Die Beiträge machten deutlich, wie vielfältig jüdisches Leben im Bezirk in Vergangenheit und Gegenwart war und ist.

Neben der inhaltlichen Arbeit bot die Veranstaltung Raum für Austausch zwischen Wissenschaft, Verwaltung und Öffentlichkeit. Beim anschließenden Ausklang kamen die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch und diskutierten Perspektiven für die weitere Projektarbeit.

Kontakt

Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin

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