Zur Eindämmung der Wildschweinproblematik arbeitet der Friedhof eng mit dem zuständigen Stadtjäger zusammen.
Zur Unterstützung der Maßnahmen wurden unter anderem eine Kirrung, eine Suhle und ein Kratzstamm eingerichtet. Zusätzlich wurde eine Wildkamera installiert. Dadurch können die Bewegungen und das Verhalten der Wildschweine beobachtet und die weiteren Maßnahmen gezielt angepasst werden.
Auf Grundlage dieser Beobachtungen wurden wiederholt jagdliche Maßnahmen durchgeführt. Seit Beginn der Maßnahmen wurden insgesamt sieben Wildschweine auf dem Friedhof erlegt.
Parallel dazu wurden Maßnahmen zur Sicherung des Friedhofsgeländes umgesetzt. Ein Rolltor im Bereich des Krematoriums wurde dauerhaft geschlossen und kann nur noch über eine Klingel geöffnet werden. Darüber hinaus wurden vorhandene Zaunanlagen überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass Wildschweine insbesondere ältere Maschendrahtzaunbereiche
teilweise anheben und unterqueren können.
Für diese Bereiche ist deshalb der Ersatz des vorhandene Maschendrahtzauns durch einen durchgehenden Stabgitterzaun vorgesehen. Damit soll das Friedhofsgelände künftig deutlich besser gegen das Eindringen von Wildschweinen gesichert werden.