Kreuzung Nordhauser Straße/Sömmeringstraße
Im Rahmen des bezirklichen Anpassungskonzepts an die Folgen des Klimawandels sind in unmittelbarer Nähe sogenannte Hitzebelastungsräume identifiziert worden. Die Entsiegelungsmaßnahme trägt zur Verbesserung der thermischen Situation bei und stärkt die Resilienz gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels. Durch die Schaffung neuer Grünflächen werden zudem gesundheitliche Vorteile erzielt, da extreme Temperaturen insbesondere vulnerable Personengruppen eine erhebliche Belastung darstellen. Darüber hinaus wird der betreffende Kreuzungsbereich laut den Klimabewertungskarten 2022 als bioklimatisch ungünstige Verkehrsfläche eingestuft. Es besteht ein dringender Bedarf an Maßnahmen zur Verbesserung der bioklimatischen Verhältnisse und zur Anpassung an die zukünftigen Klimaveränderungen. Die Entsiegelung und Begrünung dieser Flächen stellen wesentliche und wirksame Maßnahmen dar, um diesen Herausforderungen zu begegnen.
Die Entsiegelung und Neubepflanzung wirken sich auf vielfältige Weise positiv auf das umliegende Mikroklima aus. An einem heißen Sommertag erzielt die Verdunstung des neu angelegten Beets eine Kühlleistung von 270 kWh, was der Leistung von etwa 17 Klimaanlagen entspricht. Darüber hinaus kann die Maßnahme rund 10.000 Liter Regenwasser bei Starkregenereignissen durch Verdunstung oder Versickerung zurückhalten, wodurch die Retentionskapazität der Fläche erheblich gesteigert wird.
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Entsiegelung und Begrünung an der Sömmeringstraße
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