Ist der Busch erst eingesponnen und kahl, kommt jede Maßnahme zu spät. Am geschicktesten ist es, wenn die Raupen noch jung und die Gespinste noch klein sind, diese herauszuschneiden. Auch wenn die Sträucher kahl gefressen werden, treiben sie dennoch wieder aus.
Die Gespinste werden vom Laien gern mit dem Eichenprozessionsspinner verwechselt. Dazu haben uns bereits zahlreiche Anrufe und Hinweise erreicht. Von den Gespinstmotten geht keine Gefahr für uns aus und auch die betroffenen Gehölze treiben danach wieder aus.
Mit Einsetzen einer regenreichen Witterung kommt es häufig zum Abwandern der Raupen aus den Gespinsten in Richtung Boden. Die im Inneren der Gespinste vorhandenen Raupen verwandeln sich und gehen in die Puppenruhe, um dann im Sommer als Falter zu schlüpfen.