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Zentrenkonzepte

Zentren- und Einzelhandelskonzept Charlottenburg-Wilmersdorf

„Bezirkliche Zentren- und Einzelhandelskonzepte sind ein erforderliches, angemessenes und geeignetes Steuerungsinstrument, um zentrale Versorgungsbereiche zu erhalten und zu entwickeln, sowie um die verbrauchernahe Versorgung in den Bezirken auch angesichts der demografischen Entwicklung zu sichern.
Sie sind unverzichtbare Grundlage für eine geordnete städtebauliche Entwicklung auf Basis der verbindlichen Bauleitplanung sowie zur Erarbeitung sektoraler und integrierter Planungen beziehungsweise Konzepte.
Darüber hinaus können sie die Grundlagen für stadtplanerische Bewertungen von Ansiedlungs-, Änderungs- und Erweiterungsplanungen von Einzelhandelseinrichtungen für alle Beteiligten transparent machen.
Nicht zuletzt tragen sie zur Rechtssicherheit der verbindlichen Bauleitplanung und zur Investitionssicherheit für den Einzelhandel und die Immobilienwirtschaft bei.“
(§ 5.1 (1) AV Zentren und Einzelhandel)

Für den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin hat das Stadtentwicklungsamt das Büro Dr. Acocella Stadt- und Regionalentwicklung (mit Spath+Nagel, Büro für Städtebau und Stadtforschung) mit der Erstellung eines bezirklichen Zentren- und Einzelhandelskonzeptes beauftragt.
Dieses liegt nach der Einarbeitung der Ergebnisse mehrerer Beteiligungs- und Abstimmungsrunden mit den Behörden und Stellen, die Träger öffentlicher Belange sind und den Vertreter*innen der bezirklichen Geschäftsstraßen- und Standortgemeinschaften nun als Entwurf vor.
Das bezirkliche Zentren- und Einzelhandelskonzept soll durch das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung sowohl als städtebauliches Entwicklungskonzept im Sinn des § 1 Absatz 6 Nummer 11 BauGB als auch als fachlicher Teilplan zur Bereichsentwicklungsplanung (AV-BEP Nummer I.3) beschlossen werden.

Information der Öffentlichkeit über den Entwurf des Zentren- und Einzelhandelskonzeptes (§ 5.7 (3) AV Zentren und Einzelhandel)

Der Entwurf des Zentren- und Einzelhandelskonzeptes für den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf 2020 liegt gemäß § 5.7 (3) AV Zentren und Einzelhandel öffentlich aus.

Ort: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin, Abteilung Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, Fachbereich Stadtplanung, im Dienstgebäude Hohenzollerndamm 174-177, Raum 5122, 5. Stock, Hohenzollerndamm 174-177, 10713 Berlin, Telefon: 9029-15138 oder 9029-15137

Zeit: vom 09. November 2020 bis einschließlich 08. Dezember 2020

Aufgrund der aktuellen räumlichen Zugangseinschränkungen in Zusammenhang mit der Covid 19-Pandemie bitten wir um eine persönliche Anmeldung über die oben angegebenen Telefonnummern oder die E-Mail- Adresse des Stadtplanungsamtes E-Mail …

Während der Auslegungsfrist können Anregungen und Hinweise abgegeben werden. Diese werden in die abschließende Abwägung der öffentlichen und privaten Belange gegen- und untereinander einbezogen. Nicht fristgerecht abgegebenen Anregungen und Hinweise können unberücksichtigt bleiben.

Anregungen und Hinweise an: E-Mail …

Entwurf Zentren und Einzelhandelskonzept Charlottenburg-Wilmersdorf

PDF-Dokument (7.3 MB)

Anhang Standorte von Einzelhandelsmärkten als Entwicklungspotentiale für Wohn- und Geschäftsbauten

PDF-Dokument (8.3 MB)

Teilräumliches Nahversorgungskonzept für das Quartier Mierendorffplatz

Bundesweit unterliegt der Einzelhandel seit Jahren einem Strukturwandel mit einer hohen Dynamik. Dieser Strukturwandel hat deutlichen Einfluss auf städtische Funktionen und Nutzungsverteilung. Hierbei lassen sich Konzentrationsprozesse auf Unternehmensseite beobachten, die zur Entwicklung neuer Betriebstypen und vor allem zu stetig sich ändernden Standortanforderungen führen.
Neben den betriebswirtschaftlich bedingten Entwicklungen auf Seiten der Einzelhandelsanbieter und Investoren spielen raumordnerische und städtebauliche Zielvorstellungen verschiedener räumlicher Ebenen eine wesentliche Rolle.

Gerade die Nahversorgungsstrukturen unterliegen einem rasanten Strukturwandel, der zwar in der Regel zu einem Wachstum der Verkaufsflächensumme führt, allerdings durch Konzentrationsprozesse auf weniger Standorte die flächendeckende Angebotsdichte reduziert. Strukturell mit Waren des kurzfristigen Bedarfs unterversorgte Wohngebiete sind eine stadtentwicklungspolitisch unerwünschte Auswirkung.

Mit der Erarbeitung eines teilräumlichen Nahversorgungskonzepts für das Quartier Mierendorffplatz, das am 16. Mai 2013 von der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf beschlossen wurde, möchte das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf die Sicherung und Förderung der Funktionsfähigkeit dieses zentralen Versorgungsbereichs erreichen und zu einer nachfragegerechten, wohnortnahen und fußläufig erreichbaren Nahversorgung beitragen. Gleichzeitig dient das vorliegende Nahversorgungskonzept als Entscheidungshilfe für Ansiedlungs-, Verlagerungs-, Erweiterungs- und Umnutzungsfälle im Quartier.

Nahversorgungskonzept Quartier Mierendorffplatz

PDF-Dokument (2.9 MB)