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Richtige Zahnpflege fängt zeitig an

Lustiger Zahn mit Zahnbürste
Bild: Dark Vectorangel - Fotolia.com

Schon die alten Ägypter benutzten vor 3000 Jahren kleine Äste, mit deren Fasern sie ihre Zähne zu reinigen versuchten. Auch die Chinesen sollen schon früh eine Art Zahnbürsten benutzt haben. Im Mittelalter sah es in Europa mit der Mundhygiene noch finster aus – bei Schmerzen wurde sofort gezogen. Ohne Betäubung…
Erst seit dem 18. Jahrhundert setzte sich der Gebrauch von Zahnbürsten langsam durch. Heute gibt es sie in diversen Formen, Farben und Größen. Mit harten oder weichen Borsten, manuell oder elektrisch. Eines ist wichtig: Bitte nicht waagerecht schrubben, sondern jeden einzelnen Zahn in kleinen Kreisen putzen. Möglichst morgens und abends. Und alle zwei bis drei Monate die Bürstenköpfe austauschen oder ein neues Exemplar anschaffen. Allerspätestens, wenn sich die Borsten zur Seite biegen. Einmal im Jahr empfiehlt sich eine professionelle Zahnreinigung. Der Zahnarzt entfernt Zahnstein und -beläge, die sogenannte Plaque, glättet raue Stellen und versiegelt die gereinigten Stellen mit Fluoridlack. Auch Mundgeruch wird dadurch die Basis entzogen – denn der schlechte Atem, der wie eine unsichtbare Barriere wirken kann, entsteht zu 80 Prozent im Mund oder Rachenraum.
Oft wird im Kindesalter nötig, Kiefer- und Zahnfehlstellungen über einen längeren Zeitraum zu korrigieren. Hierauf haben sich Fachzahnärzte für Kieferorthopädie spezialisiert, die umgangssprachlich die Behandlung mit einer „Zahnspange“ oder einer „Zahnklammer“ empfehlen. Hier ist von Seiten der Eltern Geduld und Durchsetzungsvermögen angesagt – Ihr Kind wird es Ihnen später danken. Denn die Zähne sind ein Spiegelbild, die viel über den Gesundheitszustand eines Menschen verraten. Wer seine Zähne fit hält, tut gleichzeitig auch etwas für den ganzen Körper.

Regelmäßige Putzen von klein auf hilft, die Zahnsubstanz gesund zu erhalten und verhindert, dass sich mit den Speiseresten Bakterien in Mund und Rachenraum festsetzen.