271. Kiezspaziergang – Alt-Lietzow: Die "Keimzelle Charlottenburgs"

Herzlich willkommen! Mein Name ist Simon Hertel und ich bin seit Juli Bezirksstadtrat für Jugend und Gesundheit. Ich begrüße Sie alle recht herzlich zu unserem 271. Kiezspaziergang.

Wir bewegen uns heute auf einem ganz besonderen Gebiet: Alt-Lietzow, dem ältesten Teil von Charlottenburg. Stationen auf unserem heutigen Spaziergang sind unter anderem der Luisenfriedhof, die ehemalige Feuerwache, die Herz-Jesu-Kirche und der Künstlerhof. Dort endet unsere Tour.

Doch bevor es losgeht, schon einmal der Hinweis auf den nächsten Kiezspaziergang: Am Samstag, 11. Oktober, führt Sie Bezirksbürgermeisterin Kirstin Bauch durch Wilmersdorf. Treffpunkt ist um 14 Uhr die St. Ludwig Kirche am Ludwigkirchplatz.

Der 271. Kiezspaziergang kann auf Komoot nachgelaufen werden.

271. Kiezspaziergang Alt-Lietzow

Alt-Lietzow

Alt-Lietzow

Jetzt aber zu unserer heutigen Tour: Hier in Alt-Lietzow liegen die Wurzeln von Charlottenburg, die fast 800 Jahre zurückreichen.

Der Name „Lietzow“ stammt wahrscheinlich aus dem Slawischen und bedeutet so viel wie „Pfütze“ oder „Morast“. Das passt, denn die Gegend war früher sehr sumpfig. Schon in der Jungsteinzeit lebten hier Menschen. Bei Ausgrabungen im 19. Jahrhundert fand man sogar über 100 Urnen aus der Bronzezeit.

1239 taucht der Ort zum ersten Mal in einer Urkunde auf – damals hieß er „Lucene“. Es war ein kleines Runddorf an der Spree, strategisch günstig gelegen zwischen Berlin und Spandau. Im Mittelalter gehörte Lietzow zum Kloster St. Marien in Spandau. Über die Jahrhunderte schrumpfte das Dorf zeitweise stark, doch es blieb bestehen.

Ein entscheidender Moment kam im Jahr 1695. Kurfürst Friedrich III. schenkte seiner Frau Sophie Charlotte den Ort Lietzow im Austausch für ihren Landsitz Caputh – und Sophie Charlotte ließ direkt nebenan ein Sommerschloss errichten. Dieses Schloss kennen wir heute als Schloss Charlottenburg. Mit dem Bau wuchs auch Lietzow enger zusammen mit dem neuen Ort Charlottenburg. 1719 wurde das Dorf offiziell eingemeindet.

Im Laufe der Jahrhunderte veränderte sich hier viel. Mehrfach brannte das Dorf nieder, immer wieder wurden Kirchen neu gebaut und zerstört. Vom mittelalterlichen Lietzow ist heute kaum noch etwas erhalten.

1983 stellte man den Bereich unter besonderen Schutz. Dank eines Förderprogramms konnten viele Gebäude erhalten und behutsam modernisiert werden. So hat Alt-Lietzow seinen eigenen, besonderen Charakter bewahrt – ein kleines Dorf im Schatten des Rathauses, mitten in der Großstadt. Heute spazieren wir gemeinsam durch diesen alten Kern.

271. Kiezspaziergang Villa Kogge

Villa Kogge

Villa Kogge

Beginnen wollen wir an der Villa Kogge – heute das Standesamt Charlottenburg-Wilmersdorf und einer der beliebtesten Hochzeitsorte Berlins.

Erbaut wurde das Haus zwischen 1864 und 1866. Bauherr war der Holzhändler Carl Albert Friedrich Kogge. Passend zu seinem Beruf findet man im Inneren viele warme Holztöne – vom Parkettboden bis zu den Täfelungen. Die Villa gehört zu den ältesten Bürgerhäusern Charlottenburgs und steht seit den 1950er-Jahren unter Denkmalschutz.

Architektonisch handelt es sich um einen spätklassizistischen Putzbau. Die Villa ist zweigeschossig, steht frei in einem parkähnlichen Garten und ist auf allen Seiten unterschiedlich gestaltet. Besonders auffällig sind die Risalite, also die leicht vorspringenden Gebäudeteile, die das Haus gliedern. Ein kräftiges Dachgesims und ein Walmdach schließen den Bau nach oben ab.

An der Fassade lohnt sich ein genauer Blick: Links und rechts der Rückfront stehen zwei hellenistische Figuren in Wandnischen. Dort befindet sich auch ein Abguss des berühmten Denkmals Friedrichs des Großen, dessen Original „Unter den Linden“ steht.

Auf dem Dach sitzen Greifenfiguren, die wie Wächter über Alt-Lietzow blicken. Eine große Terrasse mit Säulen und ein Balkon geben dem Haus eine besonders repräsentative Wirkung.

Das Innere wird von einer zentralen Halle geprägt, die durch ein Oberlicht zusätzliches Tageslicht bekommt – eine Anlehnung an die „Villa Rotonda“ des Renaissance-Architekten Andrea Palladio. Gleichzeitig zeigt der Bau durch seine freie Grundrissgestaltung schon den Übergang zur moderneren Architektur.

Die Villa wechselte mehrfach den Besitzer. Nach der Familie Kogge wohnte hier die Bankiersfamilie Volkmar. 1910 ging das Haus in den Besitz der Stadt Charlottenburg über. Im Zweiten Weltkrieg blieb die Villa erstaunlicherweise fast unbeschädigt. Nach 1945 zog hier zunächst das Sozialamt ein. Seit 1959 ist sie ausschließlich Sitz des Standesamts – und zählt heute zu den 100 schönsten Standesämtern Deutschlands.

Zahlreiche prominente Paare haben hier geheiratet. Schon 1933 gaben sich der Boxer Max Schmeling und die Schauspielerin Anny Ondra das Ja-Wort. 1949 heiratete Willy Brandt hier, noch bevor er Bundeskanzler wurde. 1977 folgten Hildegard Knef und Paul von Schell. Später heirateten hier auch Ursula Monn und Bubi Scholz – jeweils mit ihren Partnern.

Heute finden hier die meisten Eheschließungen des Bezirks statt. Allein im Jahr 2024 waren es rund 1.200 Trauungen – mehr als doppelt so viele wie im zweiten Charlottenburger Standort, dem Rathaus Schmargendorf. Paare reisen aus ganz Deutschland und sogar aus dem Ausland hierher, um in Charlottenburg zu heiraten. Besonders beliebt sind die Monate Mai, August und September. Und natürlich gibt es eine große Nachfrage an besonderen „Schnapszahldaten“.

Die Villa Kogge ist also nicht nur ein architektonisches Schmuckstück aus dem 19. Jahrhundert. Sie ist ein Haus, das bis heute eine wichtige Rolle im Leben vieler Menschen spielt.

Unsere nächste Station ist der Luisenfriedhof. Dazu biegen wir an der Kreuzung rechts in die Guerickestraße ein und gehen bis zur Hausnummer 7-9.

271. Kiezspaziergang Luisenfriedhof

Luisenfriedhof

Luisenfriedhof

Der Luisenfriedhof I ist der älteste der drei Luisenfriedhöfe. Er wurde 1815 damals noch vor den Toren Charlottenburgs angelegt. Der Grund dafür war ganz pragmatisch: Bestattungen innerhalb der Stadt galten als ungesund. Man fürchtete „mephitische Dünste“, also schädliche Ausdünstungen.

Der damalige Pfarrer Johann Christian Gottfried Dressel schlug vor, dass dieser Friedhof nicht nur ein Begräbnisort, sondern auch ein Ort der Besinnung und Entspannung für die Bürger Charlottenburgs werden sollte. Bürgermeister Otto Ferdinand Sydow sah das ähnlich und beauftragte den Königlichen Hofgärtner George Steiner, einen bekannten Gartenkünstler, mit der Gestaltung. Steiner entwarf eine Anlage, die zugleich streng geometrisch und parkartig wirkte – mit Rondellen, Ovalen und geschwungenen Wegen. Die erste Beisetzung fand im Juli 1815 statt. Von der ursprünglichen Gestaltung ist heute nicht mehr viel sichtbar, doch an einigen Stellen – etwa bei den Rosenrondellen – lässt sich noch etwas von der Idee erahnen.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts wuchs Charlottenburg stark, und damit auch der Bedarf an Grabflächen. Der Luisenfriedhof wurde mehrfach erweitert. 1884 musste er schließlich schließen, da er von dichter Bebauung umgeben war. Nur bestehende Familiengräber durften weiter genutzt werden. Ersatz boten die später eröffneten Luisenfriedhöfe II und III am Fürstenbrunner Weg und der Königin-Elisabeth-Straße. 1926 wurde der Friedhof für Urnenbeisetzungen wieder geöffnet, und nach 1945, angesichts der vielen Kriegstoten, erneut für Erdbestattungen. Noch heute erinnern zwei Gräberfelder an die Opfer der letzten Kriegstage.

Der Friedhof hat durch Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg, durch Flächenabgaben an Schulen und Umbauten in den 1960er Jahren viel von seiner ursprünglichen Gestalt verloren. Doch er birgt bis heute eindrucksvolle Zeugnisse Charlottenburger Geschichte. Besonders bemerkenswert sind die prachtvollen Mausoleen und Grabdenkmäler von wohlhabenden Familien.

Dazu gehört das Mausoleum der Stiftsdame Ida von Blücher, das wir hier sehen. Es wurde um 1900 aus schwedischem Granit erbaut und mit einer Kuppel aus Goldmosaik geschmückt. Ebenso eindrucksvoll ist das Mausoleum des Barons George Kill Mar, ein Sandsteinbau mit Obelisk und Kuppel. Von Ernst March, dem bedeutenden Tonwarenfabrikanten, ist die Familiengrabwand erhalten, verziert mit Terrakottaschmuck aus der eigenen Werkstatt. Auch François Collignon, ein berühmter Koch des 19. Jahrhunderts, fand hier seine letzte Ruhe. Und das Grab des ehemaligen Bürgermeisters Sydow, liegt gleich an der Mauer – heute ein Ehrengrab des Landes Berlin.

Eine kuriose Episode machte den Friedhof 1930 überregional bekannt: Die Brüder Sass, berüchtigte Einbrecher, legten auf dem Gelände einen Schacht an, um dort ihre Beute aus einem spektakulären Bankraub zu verstecken.

Jetzt verlassen wir den Friedhof und gehen die Guerickestraße wieder zurück bis zur Ecke Alt-Lietzow. Wir treffen uns vor der ehemaligen Evangelischen Kirche.

271. Kiezspaziergang Ehemalige Evangelische Kirche Alt-Lietzow

Ehemalige Evangelische Kirche Alt-Lietzow

Ehemalige Evangelische Kirche Alt-Lietzow

Seit fast 500 Jahren steht an dieser Stelle eine Kirche. Das heutige Gebäude ist bereits der fünfte Bau an diesem Platz. Alles begann im 16. Jahrhundert mit einer kleinen Feldsteinkirche, die während des Dreißigjährigen Krieges vermutlich niederbrannte. Danach folgten mehrere Neubauten: 1655 wurde eine neue Kirche eingeweiht, im 19. Jahrhundert ließ Friedrich August Stüler einen neugotischen Bau errichten, und 1910 entstand eine große neobarocke Kirche nach Plänen von Jürgen Kröger. Dieser Bau bot Platz für 900 Menschen, wurde aber im Zweiten Weltkrieg bei einem Luftangriff 1943 zerstört.

Das heutige Gebäude entstand in den Jahren 1960 bis 1961 nach Plänen des Architekten Ludolf von Walthausen. Auffällig ist die Form: ein zeltartiger Saalbau, daneben ein freistehender Glockenturm. Gemeinsam mit dem Gemeindehaus und weiteren Bauteilen bildet der Komplex eine unregelmäßige Vierflügelanlage. Im Inneren finden rund 300 Besuchende Platz. Die Architektur wirkt bewusst modern und schlicht – ein deutlicher Kontrast zu den früheren, repräsentativen Kirchenbauten an dieser Stelle.

Die Kirche Alt-Lietzow gehörte bis vor Kurzem zur evangelischen Luisengemeinde. Doch sinkende Mitgliederzahlen und hohe Kosten führten dazu, dass die Gemeinde ihre Aktivitäten am Gierkeplatz in der Luisenkirche bündelte. Damit stand die Zukunft dieses Ortes eine Zeit lang auf der Kippe. Seit Januar 2024 gibt es jedoch eine neue Nutzung: Die Evangelische Schule Charlottenburg hat die Kirche übernommen. Schon zuvor fanden hier regelmäßig Schulgottesdienste statt. Jetzt ist die Kirche offiziell Teil des Schullebens und bleibt so ein lebendiger Ort, an dem junge Menschen zusammenkommen.

Wir gehen jetzt an der Grünanlage entlang bis zum Gefallenendenkmal.

271. Kiezspaziergang Gartendenkmal Alt-Lietzow

Gartendenkmal Alt-Lietzow

Gartendenkmal Alt-Lietzow

Wir stehen am Gartendenkmal Alt-Lietzow, auf dem alten Dorfanger. Dieses Stück Charlottenburg ist so etwas wie die Keimzelle des heutigen Stadtteils. Ursprünglich war es der Dorfplatz von Lietzow, bevor hier im 19. Jahrhundert die Stadt Charlottenburg wuchs. 1875 wurde aus dem Anger ein repräsentativer Stadtplatz. Wenige Jahre später gestaltete man ihn zu einem Schmuckplatz um, oval angelegt, mit Bäumen und Wegen. Trotz der Umgestaltungen spürt man hier noch den Charakter des alten Dorfangers.

Hier am westlichen Ende steht ein Denkmal: der Löwe von Alt-Lietzow. Er liegt erhobenen Hauptes auf einem Sandsteinsarkophag, die Pranke auf einer Burgfestung. Der Löwe wirkt wachsam und stolz – ein Symbol für Stärke und Wehrhaftigkeit.

Das Denkmal erinnert an die gefallenen Soldaten der drei sogenannten Einigungskriege: 1864 gegen Dänemark, 1866 gegen Österreich und 1870/71 gegen Frankreich. Gestiftet wurde es 1875 von den Bürgern Charlottenburgs. An den Seiten waren ursprünglich vier Bronzetafeln angebracht. Nur eine davon hat überlebt. Sie trägt die Inschrift: „Den in den glorreichen Kämpfen für König und Vaterland gefallenen Kriegern dieser Stadt. Die Bürgerschaft Charlottenburgs 1875.“ Später kamen noch Tafeln hinzu, die an die Opfer der beiden Weltkriege erinnern.

Der Sockel des Denkmals sieht aus wie ein Sarkophag. Er ist mit dorischen Säulen, Rosetten und feinen Ornamenten geschmückt. Entworfen hat ihn der Architekt Hubert Oswald Stier. Er war zunächst am Bau des Roten Rathauses in Berlin beteiligt, später wurde er ein gefragter Bahnhofsarchitekt. Von ihm stammen unter anderem die Hauptbahnhöfe in Hannover, Bremen und Hildesheim.

Die Löwenfigur stammt von dem Bildhauer Albert Wolff. Er war Schüler von Christian Daniel Rauch, einem der bedeutendsten Bildhauer des 19. Jahrhunderts. Wolff hat zahlreiche Werke geschaffen, darunter das bekannte Sachsenross in Hannover. In Berlin stammt noch ein weiterer Löwe aus seiner Hand: Dieser kämpft vor dem Kriminalgericht in Moabit gegen eine Schlange. Der Löwe hier in Alt-Lietzow liegt dagegen eher gelassen auf seinem Sarkophag.

Unser nächster Stop liegt auf der anderen Straßenseite: Die Ehemalige Feuerwache.

271. Kiezspaziergang Feuerwache

Feuerwache

Ehemalige Feuerwache, Alt-Lietzow 33

Genau an dieser Stelle hatte rund 800 Jahre ein Bauernsohn namens Peter Behrend seinen Hof Lusze gegründet. Damit begann die Geschichte des Dorfes Lietzow.

Das Gebäude, das wir hier heute sehen, ist die ehemalige Feuerwache Alt-Lietzow. Stadtbaurat Paul Bratring errichtete sie 1888/89.

Charlottenburg war damals eine rasch wachsende Stadt mit 47 Feuerwehrmännern, zehn Feuermeldern und 400 Hydranten. Auf dem mehr als 3.000 Quadratmeter großen Gelände gab es nicht nur das Hauptgebäude, sondern auch Stallungen für 16 Pferde, eine Kutscherstube, Werkstätten, ein Haus für den Hauswart und sogar einen Schuppen für die Sprengwagen der Straßenreinigung. Im Erdgeschoss des Hauptgebäudes befand sich eine große, gewölbte Wagenhalle. Zehn Unterstände, getrennt durch eiserne Säulen, boten Platz für die Ausrüstung und Wagen. Große Tore an Vorder- und Rückseite ermöglichten schnelle Ausfahrten.

Mit der Zeit wuchs die Anlage. 1895 kam ein Zwischenflügel hinzu, 1899 ein hölzerner Steigeturm, den man bis heute sieht. Er diente vor allem zum Trocknen der damals noch aus Hanf gefertigten Schläuche. Aber er war auch ein Übungsturm, an dem die Feuerwehrleute Leitern anstellen und Aufstiege trainieren konnten. Anfang des 20. Jahrhunderts folgte eine große Dreiflügelanlage, später ein Beamtenwohnhaus. So entstand ein richtiges Ensemble, das heute unter Denkmalschutz steht.

Über viele Jahrzehnte war dies der Mittelpunkt der Brandbekämpfung in Charlottenburg. Doch in den 1960er Jahren stieß die Feuerwache hier im alten Ortskern an ihre Grenzen. Mehr Fahrzeuge und Technik waren nötig, doch der Platz reichte nicht. 1965 zog die Berufsfeuerwehr deshalb in die neu gebaute Feuerwache in Charlottenburg-Nord um.

Damit begann ein neues Kapitel: Von 1982 an übernahm der Malteser Hilfsdienst die Anlage. Der Orden selbst hat eine lange Geschichte, die bis ins Mittelalter reicht – von den Kreuzfahrerstaaten bis nach Malta. Heute ist er eine karitative Hilfsorganisation mit weltweiten Einsätzen. In Alt-Lietzow betrieben die Malteser mehr als 40 Jahre lang eine Rettungswache. Hier starteten Rettungswagen, Intensivtransportwagen und Krankentransporteinsätze. In den Räumen wurden Erste-Hilfe-Kurse angeboten, und die Verwaltung für Berlin hatte hier ihren Sitz.

Doch dieses Kapitel endete im Sommer 2025. Die Malteser zogen an den Siemensdamm, der Intensivtransportwagen wechselte ans Virchow-Klinikum, und auch die Rettungswagen bekamen neue Standorte. Eigentümerin ist die Caritas, die nun über die Zukunft nachdenkt.
Wir gehen jetzt den Lüdtgeweg in Richtung Spree und sehen uns am Siemenssteg wieder.

271. Kiezspaziergang Kraftwerk

Kraftwerk

Siemenssteg & Kraftwerk gemeinsam

Vor uns liegt eine kleine, aber bedeutende Brücke: der Siemenssteg. Er wurde 1900 eröffnet – zeitgleich mit dem Kraftwerk Charlottenburg, das wir gegenüber am anderen Ufer sehen. Beide Bauwerke gehören eng zusammen. Der Steg war nicht nur ein Weg für Fußgänger, er brachte die Arbeiter ins Werk – und den Strom aus dem Werk in die Stadt. Später führten über ihn sogar Rohre, die das Rathaus mit Heißwasser versorgten.

Der Steg ist aufwendig gestaltet: ein Fachwerkbogen aus Gusseisen, flankiert von hohen Sandsteinpylonen mit barocken Hauben. Ornamente und Lampen schmücken den Übergang, und kleine Medaillons zeigen Kabel und Blitze als Symbol der Elektrizität. Während viele Brücken im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden, blieb der Siemenssteg erhalten. Heute ist er ein Baudenkmal – und eine der letzten Fußgängerbrücken aus dieser Zeit in Charlottenburg.

271. Kiezspaziergang Siemenssteg

Siemenssteg

Direkt verbunden mit ihm ist das Kraftwerk Charlottenburg. Es ging 1900 ans Netz, in einer Zeit, als Charlottenburg noch eine eigenständige Stadt war und sich bewusst von Berlin abgrenzen wollte. Man wollte seine Straßenbahnen, Beleuchtung und Haushalte selbst mit Strom versorgen und Eigenständigkeit demonstrieren. Der junge Ingenieur Georg Klingenberg, später ein bedeutender Kraftwerksbauer, entwarf die Anlage.

Der Bauplatz am Spreeufer war geschickt gewählt: Wasser gab es reichlich, die Kohle kam per Lastkahn, und mit dem Siemenssteg führte man die Leitungen direkt über die Spree. Herzstück war die große Maschinenhalle, ein Bau im Stil der märkischen Backsteingotik, der bis heute erhalten ist und den Stolz der Stadt widerspiegelte.

Das Werk schrieb Technikgeschichte: Es war eines der ersten Drehstromkraftwerke in Deutschland. Ab 1912 lieferte es Fernwärme, zunächst ans Rathaus, später an Theater, Bäder und Wohnhäuser. In den 1920er-Jahren entstand hier das erste Hochdruckkraftwerk des Landes, ergänzt um eine Dampfspeicheranlage, die Verbrauchsspitzen ausgleichen konnte – damals eine echte Neuheit.

Über die Jahrzehnte wuchs und wandelte sich die Anlage immer wieder. Ein Schalthaus der Neuen Sachlichkeit kam hinzu, ein 125 Meter hoher Schornstein, später Neubauten für Kessel und Gasturbinen sowie Anlagen zur Rauchgasreinigung. 2001 endete die Kohlezeit, seitdem wird mit Gas gearbeitet. Doch auch das hat keine Zukunft. Bis 2029 soll das Werk in ein hochmodernes Heizkraftwerk umgebaut werden – mit Kraft-Wärme-Kopplung, Power-to-Heat-Technik und künftig vielleicht sogar Wasserstoff. Im ersten Schritt wird das große Gebäude der Rauchgasentschwefelungsanlage abgetragen, die 1989 hinzugekommen war. Ziel ist es, die Fernwärmeversorgung Berlins klimafreundlicher und unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu machen.

Unsere nächste Station ist der Spreekieker. Wir laufen ein Stück das Ibenburger Ufer entlang bis etwa zur Höhe Arcostraße.

271. Kiezspaziergang Spreekieker

Spreekieker

Spreekieker

An dieser Figur kann man leicht einfach vorbeigehen und sie gar nicht bemerken: Der Spreekieker. Seit Anfang der 1980er Jahre steht er hier am Ufer und blickt aufmerksam über die Spree. Er trägt Schiebermütze, Arbeitshose und Pfeife – so, wie einst die Männer aussahen, die den Schiffsverkehr auf der Spree beobachteten und meldeten. „Kieken“ heißt – wie Sie sicherlich alle wissen – in Berliner Mundart so viel wie „gucken“ oder „schauen“. Ein „Spreekieker“ war also jemand, der hier am Fluss genau hinsah.

Die Figur erinnert an den ersten deutschen Rundfunksprecher Alfred Braun. Die Skulptur ist knapp zwei Meter groß, aus Bronze gegossen und wirkt sehr lebendig. Man erkennt die hochgeschobenen Ärmel, die kräftigen Schultern und sogar die Falten im Hemd. Er blickt über den Fluss, direkt auf das Kraftwerk Charlottenburg am anderen Ufer.

Geschaffen wurde die Skulptur von der Bildhauerin Gertrud Bergmann. Sie wurde 1910 in Schwerin geboren, wuchs in Güstrow auf und fand über die Begegnung mit dem berühmten Künstler Ernst Barlach zur Bildhauerei. Der Spreekieker gehört zu ihren letzten großen Werken. Gegossen wurde die Figur übrigens von der traditionsreichen Bildgießerei Noack, die heute nicht weit von hier, direkt am Charlottenburger Ufer, angesiedelt ist.

Doch warum erinnert der Spreekieker gerade an Alfred Braun? Das verrät uns die Tafel am Sockel. Braun war der erste deutsche Rundfunksprecher. Er wurde 1888 in Berlin geboren, nannte sich später gern einen „Jungen vom Prenzlauer Berg“ und begann seine Karriere als Schauspieler bei Max Reinhardt am Schiller-Theater.

1924 wechselte er zum Funk – damals ein völlig neues Medium. Seine Live-Reportagen machten ihn bekannt. Legendär ist etwa seine Übertragung von der Verleihung des Literaturnobelpreises an Thomas Mann im Dezember 1929. Braun war ein Pionier des Radios, leidenschaftlich und für viele Hörer eine vertraute Stimme.

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 brach seine Karriere abrupt ab. Er wurde verhaftet, kam ins KZ Oranienburg und später ins Gefängnis in Moabit. Danach emigrierte er zunächst in die Schweiz, kehrte aber während des Krieges nach Deutschland zurück. Unter anderem schrieb er Drehbücher für Veit Harlan, den bekanntesten Regisseur der NS-Zeit. Das ist ein dunkler Teil seiner Biografie, der zeigt, wie widersprüchlich Lebenswege in dieser Epoche verlaufen konnten.

Nach 1945 arbeitete Braun wieder im Rundfunk und im Film, inszenierte Hörspiele und Kinofilme. Besonders bekannt wurde er 1953 mit dem Film „Ave Maria“ mit Zarah Leander. Ab 1954 war er Intendant des neu gegründeten Senders Freies Berlin. In dieser Zeit betreute er auch eine Sendung mit dem Namen „Spreekieker“ – daher die Verbindung zum Denkmal hier am Fluss.

Alfred Braun starb 1978 im Alter von 89 Jahren. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Heerstraße und ist heute ein Ehrengrab des Landes Berlin.

Wir gehen weiter das Ufer entlang und biegen dann links in Richtung Wintersteinstraße ab. Wir sehen uns vor dem Wandgemälde in der Wintersteinstraße 20.

271. Kiezspaziergang Wintersteinstraße Phoenix

Wandgemälde Wintersteinstraße Phoenix

Wandgemälde Wintersteinstraße

Wenn Sie hier nach oben schauen, sehen Sie eines der bekanntesten Wandbilder Berlins: den Ozeandampfer Phoenix. Er scheint direkt aus der Hauswand in der Wintersteinstraße herauszubrechen. Entstanden ist dieses Gemälde 1989 – gemalt vom Berliner Fassadenkünstler Gert Neuhaus zusammen mit seinem Team.

Neuhaus wurde 1939 in Wilmersdorf geboren, hat an der Hochschule der Künste Grafik und Ausstellungsdesign studiert und später selbst dort unterrichtet. Seit Mitte der 1970er-Jahre bemalt er Brandwände in Berlin – riesige, kahle Flächen, die oft nach Kriegszerstörungen oder Abrissen frei lagen. Rund 40 solcher Werke hat er allein in Berlin geschaffen. Manche sind verschwunden, etwa durch Neubauten oder Wärmedämmung, andere prägen bis heute das Stadtbild. Neuhaus zählt zu den Pionieren der Fassadenmalerei in Deutschland.

Seine Kunst lebt von Illusionen. Mit perspektivischen Tricks verwandelt er flache Mauern in scheinbar dreidimensionale Räume. Oft rekonstruierte er fehlende Gründerzeitfassaden, malte Fenster, Balkone oder ganze Portale. Aber auch surreale Motive gehören zu seinem Werk – wie hier der riesige Dampfer, der aus der Wand ragt.

Die Idee dafür kam aus der Umgebung. Ganz in der Nähe fließt die Spree. Neuhaus sprach oft von der „Sehnsucht der Berliner nach dem Wasser“. Da große Schiffe hier nie anlegen, brachte er mit der Phoenix das Meer in die Stadt. Das Bild ist in 3D-Technik gemalt und wirkt so plastisch, dass man zweimal hinschauen muss, um die Wand dahinter zu erkennen.

Für Neuhaus ist die Stadt selbst das Atelier. Er sagt: „Kunst im Vorübergehen.“ Jeder kann sie sehen, ohne Eintritt, ohne Öffnungszeiten. In den 1970er- und 80er-Jahren galt das zunächst als bloße Stadtverschönerung. Heute erkennt man, dass diese Bilder zu einer ganz eigenen Kunstform geworden sind – und dass sie zugleich ein Stück Berliner Alltagsgeschichte erzählen.

Neuhaus war auch international tätig. Oft arbeitete er mit seinem Sohn Daniel zusammen oder mit wechselnden Teams, denn solche Riesenwände sind nur gemeinsam zu bewältigen.

Wir gehen jetzt die Wintersteinstraße weiter entlang und biegen dann links in Alt-Lietzow ein. Wir treffen uns an der Herz-Jesu-Kirche. Dort erwartet uns Michael Heinschke, der uns etwas zur Kirche erzählt.

271. Kiezspaziergang Herz-Jesu-Kirche

Herz-Jesu-Kirche

Kirche Herz Jesu

Die Kirche Herz-Jesu-Kirche wurde zwischen 1875 und 1877 gebaut – mitten im Kulturkampf. Damals stand der preußische Staat unter Bismarck im Konflikt mit der katholischen Kirche. Hier in Charlottenburg, das überwiegend evangelisch geprägt war, entstand mit der Herz-Jesu-Kirche das erste katholische Neubauprojekt.

Der Architekt Hubert Stier entwarf eine dreischiffige Basilika ohne Turm. Sie verbindet neugotische und neoklassische Elemente. Ursprünglich hatte sie einen kleinen Dachreiter, der aber nach dem Zweiten Weltkrieg nicht wieder aufgebaut wurde. Der Bauplatz war eng, darum wirkt die Kirche eher gedrungen und zurückhaltend. Doch gerade das macht ihren besonderen Charme aus.

Die Gemeinde gab es hier schon früher. Hinter der Kirche standen eine Kapelle, ein Kloster der Schwestern „Vom Guten Hirten“ und eine Schule. Dort kümmerte man sich auch um sogenannte „gefallene Mädchen“ – junge Frauen, die von der Gesellschaft an den Rand gedrängt worden waren.

Ein kleines Detail erzählt eine spannende Geschichte: Der Taufstein der Kirche stammt aus dem Jahr 1537. Als die Kirche gebaut wurde, fand man ihn in einem Biergarten, zweckentfremdet als Blumenkübel. Heute ist er das älteste Ausstattungsstück des Gotteshauses.

Innen wurde die Kirche mehrfach umgestaltet. Besonders prägend sind die Chorfenster und die Mosaiken der zwölf Apostel, die in den 1930er Jahren geschaffen wurden und den Krieg überstanden haben. Auch ein großes Holzkruzifix aus dem 19. Jahrhundert gehört bis heute zur Ausstattung.

Bekannt wurde die Herz-Jesu-Kirche vor allem durch einen ihrer Pfarrer: Bernhard Lichtenberg. Er wirkte hier von 1913 bis 1930. Es waren bewegte Jahre – der Erste Weltkrieg, die Krise danach und die kurze Blüte der Weimarer Republik. Lichtenberg war nicht nur Seelsorger, sondern auch politisch aktiv. Als Bezirksverordneter der Zentrumspartei setzte er sich besonders für Jugend, Bildung und soziale Fragen ein.

Schon früh stellte er sich den Nationalsozialisten entgegen. Sie griffen ihn an, weil er im „Friedensbund Deutscher Katholiken“ aktiv war und weil er Veranstaltungen wie den Antikriegsfilm „Im Westen nichts Neues“ unterstützte. Später, als Dompfarrer und Dompropst an St. Hedwig, blieb er standhaft. Er predigte gegen die Verfolgung der Juden, protestierte gegen Konzentrationslager und gegen die Euthanasie-Programme. Nach der Pogromnacht 1938 betete er öffentlich für die Juden – jeden Abend wiederholte er dieses Gebet.

1941 wurde er angezeigt und verhaftet. Man verurteilte ihn zu zwei Jahren Gefängnis wegen „Kanzelmissbrauchs“. Eigentlich sollte er 1943 entlassen werden, doch die Gestapo verfügte seine Überstellung ins KZ Dachau. Auf dem Transport dorthin starb Bernhard Lichtenberg am 5. November 1943 in Hof. Heute gilt er als Märtyrer, 1996 wurde er seliggesprochen. Eine Gedenktafel an dieser Kirche erinnert an ihn.

Die Herz-Jesu-Kirche gehört heute zur Pfarrei „Märtyrer von Berlin“. Der Name verweist bewusst auf die vielen Opfer des Nationalsozialismus, deren Gedenken im Charlottenburger Norden rund um Plötzensee lebendig gehalten wird.

Unsere letzte Station auf dem heutigen Spaziergang ist der Künstlerhof Alt-Lietzow. Dort empfängt uns Brigitte Arndt in ihrem „Essbaren Garten“ und führt uns ein wenig durch den Künstlerhof. Wir müssen also wieder ein kleines Stück zurückgehen, der Künstlerhof liegt direkt neben dem Rathaus.

271. Kiezspaziergang Künstlerhof

Künstlerhof

Künstlerhof

Wir stehen jetzt am Künstlerhof Alt-Lietzow. Auf den ersten Blick wirkt das Haus wie ein typischer Berliner Altbau. Aber dahinter steckt eine lange und bewegte Geschichte – vom Brauereigebäude über eine Likörfabrik bis hin zum Treffpunkt der Westberliner Filmszene. Heute ist es ein lebendiger Ort für Kunst, Musik und Literatur.

Das Gebäude wurde 1888 als Brauerei errichtet, später zog eine Likörfabrik ein. An der Hauswand prangte noch bis vor wenigen Jahren der Werbespruch: „Bärenliköre schaffen Bärenstimmung“. Danach diente es als Wäscherei und Werkstatt. Ab den 1960er Jahren entdeckten Künstler und Filmschaffende den Ort für sich. Die Kamerafrau Gisela Tuchtenhagen lebte hier, ihr Partner Klaus Wildenhahn drehte preisgekrönte Dokumentarfilme, und der Regisseur Harun Farocki probte Szenen für seine Arbeiten.

Seit den 1980er Jahren haben hier immer mehr Künstler Ateliers eingerichtet. Die Malerin Brigitte Arndt, die schon seit den 1980ern hier arbeitet, hatte die Idee, aus dem Haus ein Zentrum für Kunst und Kultur zu machen. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten, dem Tischler Frank Schroedter, gründete sie 2017 eine gemeinnützige GmbH und übernahm das Gebäude in Erbpacht. Seither trägt es den Namen „Künstlerhof Alt-Lietzow“.

Heute ist das Haus voller kreativer Energie. Hier arbeiten Malerinnen, Bildhauer, Musiker, Designer und Filmschaffende. Es gibt eine Galerie, Seminarräume, Ateliers – und sogar eine Geigenakademie. Die Geigerin Michiko Lena Feuerlein hat einen Konzertsaal eingerichtet, den „Saitenflügel“. Dort finden regelmäßig Konzerte statt, im Sommer oft auch draußen im Hof.

Ein besonderer Ort ist der Essbare Garten, den Brigitte Arndt 2018 ins Leben gerufen hat. Auf einer Brache entstand ein bunter Gemeinschaftsgarten, in dem nicht nur Blumen, sondern auch Gemüse und Kräuter wachsen. Anwohner brachten Samen aus aller Welt, und schnell wurde der Garten zu einem Treffpunkt für Menschen aus unterschiedlichen Kulturen.

Seit 2024 ist auch der traditionsreiche Buchhändlerkeller Berlin hier zu Hause. Dieser Ort für Literaturveranstaltungen besteht schon seit den 1960er Jahren. Jeden Donnerstag lesen Autorinnen und Autoren aus neuen Büchern, dazu gibt es Lesungen über Klassiker, literarische Collagen oder Diskussionen über aktuelle Themen.

Das Haus selbst bewahrt seine Geschichte. Eine Gedenktafel erinnert an den anarchistischen Schriftsteller Erich Mühsam, der hier in den 1920er Jahren lebte. Er setzte sich für politische Gefangene ein, wurde nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten verhaftet und 1934 im KZ Oranienburg ermordet. Die Künstlerin Brigitte Arndt hat die Tafel gestaltet:
So verbindet das Haus Erinnerungskultur mit künstlerischem Schaffen.

Damit endet der heutige Kiezspaziergang. Vielen Dank, dass Sie dabei waren. Für alle, die sich fragen, warum wir das Rathaus auf unserer heutigen Tour nicht vorgestellt haben: Anlässlich des Tags des offenen Denkmals hat unsere ehemalige Magistratsbibliothek, das heutige VIZ, geöffnet. Es lohnt sich, dort einmal reinzuschauen. Der Leiter Thomas Wolfes ist ein versierter Kenner der Rathausgeschichte und kann ihnen sicherlich all Ihre Fragen beantworten. Außerdem gibt es auch eine kleine Ausstellung zur Baugeschichte des Rathauses. Sie finden beides im 2. Obergeschoss, Raum 200e.

Zum Abschluss noch ein Hinweis auf den nächsten Kiezspaziergang: Der findet am Samstag, 11. Oktober 2025, mit Bezirksbürgermeisterin Kirstin Bauch statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Ludwig Kirche am Ludwigkirchplatz.

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