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228. Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Kirstin Bauch

Rathaus Charlottenburg

Vom Rathaus Charlottenburg zum Schloss Charlottenburg

Treffpunkt: Rathaus Charlottenburg

Sehr geehrte Damen und Herren!
Herzlich willkommen zu unserem 228. Kiezspaziergang. Ich freue mich sehr, die schöne Tradition des Kiezspaziergangs fortführen zu dürfen. Bevor wir starten, möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen.
Mein Name ist Kirstin Bauch. Am 16. Dezember 2021 habe ich die Nachfolge von Reinhard Naumann angetreten und bin jetzt Ihre neue Bezirksbürgermeisterin. Vielleicht kurz zu mir, ich bin 41 Jahre alt und gehöre der Partei Bündnis 90/Die Grünen an. Als langjährige Kreisgeschäftsführerin der Grünen kenne ich unseren Bezirk sehr gut und bleibe neugierig auf viele Begegnungen mit Ihnen allen.

Eines meiner Hauptziele ist es, den Bezirk sozial-ökologisch zu gestalten. Gemeinsam mit Ihnen und der Verwaltung nehme ich die Herausforderungen der gesellschaftlichen Veränderung der nächsten Jahre an: Klimaneutralität, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Nachhaltigkeit. Wir wollen die Klimaziele im Bezirk umsetzen, grüne Orte erhalten und schaffen und emissionsarme Mobilität fördern, um die Lebensqualität und die soziale Mischung mit ihrer Vielfalt in den Kiezen zu erhalten. Dafür wollen wir die Verwaltung stärken und digitalisieren.
Heute möchte ich mit Ihnen die unmittelbare Umgebung unseres Rathauses Charlottenburg erkunden.

Bürgermeisterin Bauch vor Rathaus Charlottenburg

Bezirksbürgermeisterin Bauch vor dem Rathaus Charlottenburg

Station 1. Otto-Suhr-Allee 100: Rathaus Charlottenburg

Wir stehen vor dem Rathaus Charlottenburg. Es wurde von 1899 bis 1905 von den Architekten Heinrich Reinhardt und Georg Süßenguth für die Stadt Charlottenburg erbaut und am 20. Mai 1905 eröffnet. An diesem Tag der Eröffnung begann auch die 200-Jahr-Feier der Stadt Charlottenburg.
Der imposante Rathausturm ist 89 Meter hoch. Ein Zeichen des Bürgerstolzes der Charlottenburger. Kaiser Wilhelm II. soll es abgelehnt haben, auf dem Weg zum Schloss Charlottenburg am neuen Rathaus vorbeizufahren, weil der Turm die Kuppel des Schlosses um einiges überragt. Der Turm ist aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich zugänglich – mit einer Ausnahme, am Tag des offenen Denkmals im September wird nach vorheriger Anmeldung im Büro der Bezirksbürgermeisterin ausnahmsweise der Zugang auf eigene Gefahr ermöglicht.
Ursprünglich wurde das Haus im gotischen Stil geplant, dann aber entschied man sich für den sogenannten Sezessionsstil mit Jugendstilelementen. Neben vielen allegorischen Schmuck-Figuren an der Fassade und im Innenbereich gibt es auch eine Reihe von in Stein gehauenen und in Holz geschnitzten Sinnsprüchen. Fast alle vermitteln Arbeitsethos und den Kampf ums Dasein.

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle noch eine traurige Mitteilung machen: Hilde Lehmann, die viele von Ihnen vielleicht noch als treue Kiezspaziergängerin kennen, ist am Donnerstag im Alter von 106 Jahren verstorben.

Schusterusstr. 13, Ältestes Wohnhaus Charlottenburgs

Das älteste Bürgerhaus Charlottenburgs.

Station 2: Schustehrusstraße 13

Wir stehen nun vor dem ältesten Bürgerhaus Charlottenburgs. Es wurde 1712 durch den Gelbgießer Berger erbaut, als König Friedrich I. nach dem Tod seiner Gemahlin Sophie-Charlotte eine Idealstadt anlegen ließ. Es war ein Doppelstubenhaus mit Mittelflur und entsprach ursprünglich dem barocken fünfachsigen Modellhaus Eosander von Göthes für die Stadt Charlottenburg. 1799 wurde es um die Toreinfahrt erweitert und umgebaut. 1981 wurde es in die Denkmalliste des Landes Berlin aufgenommen. Trotzdem versuchte der Hausbesitzer an Heiligabend 1983 das Haus in einer Nacht- und Nebelaktion illegal abzureißen. Nur durch das beherzte Eingreifen der Bevölkerung konnte die Zerstörung verhindert werden. Das Haus wurde dann originalgetreu nach dem Zustand von 1800 bis 1844 mit alten ursprünglichen Baumaterialien rekonstruiert. Als begehbares Baudenkmal vermittelt es heute Einsichten in Bauformen und Lebensweisen der damaligen barocken Stadt. Im Januar 2004 zog das Keramikmuseum in das Haus ein. Was in dem Haus heute alles geschieht, erzählt uns jetzt Herr Theis, der Leiter des Keramikmuseums.

Cafe-Theater Schalotte

Station 3: Café Theater Schalotte

Das Cafe Theater Schalotte ist ein Off-Theater ohne festes Ensemble. Das Motto „Alles wird gut!“ steht für ein ungewöhnliches Theater-Konzept, dass seit 1980 erfolgreich Kultur in den Kiez bringt. In Charlottenburg in den Räumen des früheren Kinos Baldur engagieren sich motivierte Menschen aus der Nachbarschaft und ganz Berlin ehrenamtlich für einen abwechslungsreichen Theaterbetrieb. Seit seiner Gründung im Jahr 1980 ist das Schalotte ein Projekt des evangelischen Kirchenkreises Charlottenburg, aus dem mittlerweile der evangelische Kirchenkreis Charlottenburg-Wilmersdorf geworden ist. Alles weitere erzählt uns nun Daniela Kuhlisch, die Projektkoordinatorin des Café Theater Schalotte.

Wir gehen jetzt weiter bis zum Gierkeplatz

Luisenkirche-160-Kiezspaziergang

Die Luisenkirche.

Station 4: Gierkeplatz

Der Rundplatz mit vier Straßeneinmündungen auf elliptischem Mittelfeld war von circa 1716 bis zur Umbenennung 1950 unter der Bezeichnung Kirchplatz bekannt. Seinen heutigen Namen erhielt der Platz 1950 nach der Sozialpädagogin, Politikerin, Widerstandskämpferin gegen das NS-Regime Anna Ernestine Therese von Gierke (*14. März 1874 Breslau bis 3. April 1943 Berlin). Sie unterhielt während der NS-Zeit enge Verbindungen zur Bekennenden Kirche.
Anna von Gierke leitete das Jugendheim Charlottenburg, eine Einrichtung zur Ausbildung von jungen Frauen in den unterschiedlichsten Berufen. In dem Jugendheim in der Goethestraße 22 gab es aber auch, besonders für Kinder aus armen Familien, eine Kinderkrippe, einen Kindergarten und einen Schulhort. 1922 gründete sie das Landjugendheim Finkenburg in der Nähe von Falkensee. Dort konnten die Auszubildenden des Jugendheims Charlottenburg Praktika absolvieren. Gleichzeitig war es Erholungsheim für die Großstadtkinder und später Fluchtort für jüdische Kinder und manchmal auch für ihre Familien. 1933 wurde sie von den Nationalsozialisten wegen der jüdischen Abstammung ihrer Mutter aus allen Ämtern entlassen. Sie veranstaltete aber weiterhin regelmäßig Vortrags- und Literaturabende in der Goethestraße 22. Bei einem Verhör durch die Gestapo im November 1942 musste sie sich verpflichten, keine Abendveranstaltungen mehr durchzuführen. Sie starb 1943.

Luisenkirche
“Neue Kirche auf’m Berg” nannte Eosander in seinem Plan von 1705 den Standort der Kirche. Die barocke Kirche mit ihrem kreuzförmigen Grundriss wurde nach den Plänen von Baumeister Gerlach unter der Leitung von Baumeister Böhme von 1712 bis 1716 erbaut. König Friedrich I. legte am 11. Juli 1712, an seinem 55. Geburtstag, den Grundstein für den Kirchenbau. Friedrich l. hatte sie als gemeinsame Kirche für die Reformierten und Lutheraner bestimmt. Der ursprüngliche Bau hatte keinen Turm und der Dachreiter war bereits nach knapp 100 Jahren so baufällig, dass Karl Friedrich Schinkel 1821 ein Gutachten zum Umbau der Kirche, mit einem Neubau eines seitlichen Turmes vorschlug. 1823 wurde der Bau genehmigt und nach Schinkels Plänen ausgeführt. Am 11. Juni 1826 konnte der Turm eingeweiht werden, in ihm hängt ein dreistimmiges Geläut. Nach dem Umbau erhielt die Kirche den Namen der verstorbenen Königin Luise von Preußen. Nach schweren Beschädigungen während des zweiten Weltkriegs erfolgte der Wiederaufbau von 1950 bis 1953 nach historischem Vorbild.

Gierkeplatz 2: Puppentheater Berlin
In diesem Haus gibt es eine Berliner Attraktion, denn hier residiert das Puppentheater Berlin. Das Puppentheater wurde 1984 in Schöneberg gegründet und kann damit in zwei Jahren sein 40-jähriges Jubiläum feiern. Im Sommer 1996 zog das Theater nach Charlottenburg, zuerst in die Haubachstraße / Ecke Gierkezeile, zehn Jahre später an den Spandauer Damm und seit 2008 hat es seine Spielstätte hier am Gierkeplatz.

Gierkeplatz: Oberstufenzentrum Kraftfahrzeugtechnik
Das Oberstufenzentrum Kraftfahrzeugtechnik Berlin, vor dem wir stehen, ist ein Kompetenzzentrum für Fahrzeugtechnik, das in einem breiten Spektrum von Bildungsgängen berufliche Qualifikationen und Kompetenzen vermittelt. Es werden unterschiedlich lange Ausbildungen angeboten: vom klassischen Kraftfahrzeugmechatroniker, über Fahrradmonteur, bis zur Ausbildung für Zweiradmechatroniker. Ganz neu ist der Erweiterungsanbau, in dem nach seiner Fertigstellung (um Ostern herum) auch Schülerinnen und Schüler im Bereich der E-Mobilität ausgebildet werden können.

Wir laufen nun weiter bis zur

Gierkezeile 39: Altes Schulhaus

Das älteste Schulhaus Charlottenburgs wurde 1785/86 nach den Plänen des Oberbaurates Schulze im Zopfstil in der Übergangsphase vom Barock zum Klassizismus erbaut und 1798 um drei Achsen erweitert. Das Schulhaus entstand auf Initiative von Johann Christian Gottfried Dressel. Dieser war protestantischer Pfarrer und Chronist der Stadt Charlottenburg. Er setzte sich stark für eine Reform des Schulwesens und eine bessere Versorgung und Verbesserung der Lebensbedingungen der armen Bevölkerung Charlottenburgs ein. Zudem hat Dressel sechs Tagebücher geschrieben. Die ersten beiden Bände befinden sich in der ehemaligen Magistratsbibliothek im Verwaltungsinformationszentrum im Rathaus Charlottenburg. Der erste Band berichtet über Dressels Kindheit, Jugend und Studium. Der zweite behandelt die Zeit bis zu seinem Amtsantritt in Charlottenburg. Die vier anderen Bände sind verschollen. Mitarbeiter des VIZ haben den ersten Band dieser Erinnerungen inzwischen transkribiert. Wer mag, kann das Buch auf der Internetseite des Bezirksamts lesen.
1979 zog die Landesstelle Berlin gegen Suchtgefahren in das Gebäude ein.

Villa Oppenheim

Die Villa Oppenheim.

Station 5: Villa Oppenheim und Schustehruspark

Der Schustehruspark war ursprünglich eine Gartenanlage der Villa Oppenheim, zu der wir gleich noch gelangen. Der Park wurde 1881/82 von Christian Heidecke auf dem Grundstück des Grafen von Kameke errichtet. 1914 fand die Umgestaltung zu einem öffentlichen Park durch Erwin Barth statt. Die Wiederherstellung und Erweiterung fand 1947 und 1948 durch Walter Hilzheimer statt. 1987 wurden acht Tonvasen in freier Nachbildung der ursprünglichen Steinvasen von 1914 aufgestellt.
Der Namensgeber des Parks und der Straße ist der ehemalige erste Charlottenburger Oberbürgermeister Kurt Schustehrus (25. März 1856 – 27. Februar 1913). Die Straße trägt seit 1950 seinen Namen.

Villa Oppenheim
Die heutige Villa Oppenheim ist Nachfolgerin eines älteren Gebäudes. Sie wurde 1881–1882 nach Plänen des Berliner Architekten Christian Heidecke errichtet und bestand ursprünglich aus einer dreiflügeligen Anlage aus Backsteinen. Heidecke orientierte sich bei der Gestaltung an den Renaissancevillen Venedigs. Heute befindet sich das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in dem Gebäude, das sich mit Dauer- aber auch immer wieder neuen Wechselausstellungen mit der Geschichte des Bezirks beschäftigt.

Wir biegen an der Turnhalle rechts in die Schloßstraße ab. Die Turnhalle wurde 1955 nach Entwürfen der Berliner Architekten Doris und Hinrich Baller erbaut. An der Turnhalle ist die Handschrift der umstrittenen Architekten klar erkennbar: große Fenster, geschwungene Linien, verzierte Balkongeländer und Zäune.

Stueler-Bauten

Die Stueler-Bauten.

Station 6: Stüler-Bauten

Dominierend am nördlichen Ende der Schloßsstraße sind die beiden Stüler-Bauten, die 1855 bis 1859 im Auftrag Friedrich Wilhelms IV von Friedrich August Stüler für eine Schwadron der königlichen Leibwache, die Garde du Corps als Offiziers-Kasernen gegenüber dem Charlottenburger Schloss gebaut wurden. Die Leibwache war seit 1740 in Charlottenburg stationiert. Im östlichen Bau wurde 1967 das Ägyptische Museum untergebracht, bis es 2005 an seinen alten Standort auf der Museumsinsel in Mitte zurückkehrte.
In den beiden Stülerbauten wird exemplarisch die erfolgreiche Verbindung zwischen privatem Sammlertum und öffentlichen Institutionen deutlich. Auf der westlichen Seite das Museum Berggruen, im östlichen Gebäude wurde Sommer 2008 die Sammlung Scharf-Gerstenberg untergebracht.

Sammlung Scharf-Gerstenberg
Die Sammlung zeigt unter dem Titel “Surreale Welten” hochkarätige Werke der Surrealisten und ihrer Vorläufer aus den Beständen der “Stiftung Sammlung Dieter Scharf zur Erinnerung an Otto Gerstenberg”. Das Spektrum der Künstler reicht von Piranesi, Goya und Redon bis zu Dalí, Magritte, Max Ernst und Dubuffet. In der Sammlung sind 300 Gemälde, Skulpturen und Graphiken aus der Geschichte der phantastischen Kunst zu sehen. Ausgangspunkt war die um 1910 entstandene Sammlung des Gründers und Generaldirektors der Victoria-Versicherung, Otto Gerstenberg (1848-1935). In seiner Villa in Dahlem trug er eine der größten Gemälde- und Graphiksammlungen seiner Zeit zusammen. Die Sammlung wurde von seinen Enkeln Walther und Dieter Scharf weitergeführt. Der Chemiker Dieter Scharf übernahm 1961 die graphischen Zyklen von Goya, Manet und Méryon als Grundstock seiner eigenen Sammlung, mit der er sich auf das Phantastische und Surreale konzentrierte.

Museum Berggruen
Im westlichen Stülerbau ist im Museum Berggruen eine der weltweit bedeutendsten Privatsammlungen mit Werken der Klassischen Moderne zu sehen. Der ehemalige Pariser Kunsthändler und Sammler Heinz Berggruen hat die Werke seiner Vaterstadt Berlin als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Am 6. September 1996 wurde die Ausstellung hier unter dem Titel “Picasso und seine Zeit – die Sammlung Berggruen” eröffnet, später in “Museum Berggruen” umbenannt. Am 21. Dezember 2000 ging die Sammlung quasi qua Schenkung in den Besitz der Stiftung Preußischer Kulturbesitz über.
Mit mehr als 120 Werken von Pablo Picasso (1881-1973) gibt das Museum Berggruen einen vielfältigen Gesamtüberblick über seine künstlerische Entwicklung. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Schaffen Paul Klees (1879-1940). Henri Matisse (1869-1954) und Alberto Giacometti (1901-1966) sind vor allem mit ihrem späteren Werk vertreten. Darüber hinaus zeigt das Museum Werke von Georges Braque, Henri Laurens und Paul Cézanne. Heinz Berggruen starb im Februar 2007 in Paris. Er wurde in Berlin auf dem Dahlemer Waldfriedhof beerdigt.

Schloßstr. 1a Bröhan-Museum
In Anschluss an den westlichen Stülerbau errichtete der Garnisons-Baumeister Richard Kahl 1892/93 ein Mannschaftsgebäude und Offizierswohnhaus für die Gardes du Corps. 1929 baute Alfred Richter das Haus zum Polizei-Institut um. 1983 zog das Bröhan-Museum ein.
Es ist ein international ausgerichtetes Spezial-und Epochenmuseum für Jugendstil, Art-Deco und Funktionalismus. Hervorgegangen ist das Museum aus der Privatsammlung Karl H. Bröhans, der sie Anfang der 80er-Jahre dem Land Berlin schenkte. Die Sammlung enthält Gemälde der Berliner Sezession, Industriedesign, Kunsthandwerk und Möbel. Das Bröhan-Museum zeigt immer wieder spannende Sonderausstellungen.

In der Mitte der Schloßstraße steht seit 1901 das Bronzestandbild des Prinzen Albrecht von Preußen, der von 1809 bis 1872 gelebt hat. Er war der jüngste Bruder Kaiser Wilhelms I und ist hier als Reitergeneral dargestellt. Die Reliefs an den Seiten zeigen Kampfszenen aus dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71, an dem der Prinz teilgenommen hat. Das Denkmal wurde von dem Bildhauer Eugen Boermel und dem Maler Conrad Freyberg geschaffen. Dieser ist als Regimentskamerad Prinz Albrechts auf dem östlichen Sockelrelief selbst dargestellt.

Bürgermeisterin Bauch mit Herrn Ayrilmaz vor dem Schloss Charlottenburg.

Bürgermeisterin Bauch mit Herrn Ayrilmaz vor dem Schloss Charlottenburg.

Station 7 Schloss Charlottenburg

Wir beenden unseren Spaziergang heute hier am Schloss Charlottenburg. Doch das Schloss selbst steht heute nicht im Fokus unseres Interesses. Wir wollen uns von Herrn Ayrilmaz erklären lassen, was die Stiftung Schlösser und Gärten hier am Schloss plant.

Zur Verbesserung der Empfangssituation für die Besucher des Schlosses Charlottenburg plant die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) den denkmalgerechten Neubau eines Besucherzentrums westlich des Ehrenhofvorplatzes. Neben dem Ticketverkauf und einem Museumsshop ist hier ein umfangreiches Informationsangebot für die Gäste vorgesehen. In diesem Zusammenhang soll auch der östliche Ehrenhofflügel (Küchenflügel) mit dem Ziel umgebaut werden, einen zentralen barrierefreien Besuchereingang für das Schloss einzurichten.
Für diese ebenso komplexe wie anspruchsvolle Bauaufgabe wurde vor einem Jahr, im Februar 2021 ein nichtoffener Realisierungswettbewerb für Architektinnen und Architekten ausgelobt, den ein Stuttgarter Architektenbüro für sich entschied.

Entlang des Weges.

  • Schloss Charlottenburg mit Krieger-Statue.

    Schloss Charlottenburg mit Krieger-Statue.

  • Bürgermeisterin Bauch vor Stüler-Bauten

    Bürgermeisterin Bauch vor Stüler-Bauten.

  • Schloss Charlottenburg

    Schloss Charlottenburg.

  • Oberstufenzentrum KFZ

    Oberstufenzentrum KFZ.