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Friedhof und Krematorium Ruhleben

1952 durch das Bezirksamt als erster kommunaler Friedhof in Charlottenburg auf ehemals militärisch genutztem Gelände errichtet. Die Anlage war aus zwei Gründen notwendig geworden: Zum einen war der Zugang zum Zentralfriedhof in Stahnsdorf durch den Kalten Krieg sehr erschwert, zum anderen forderten die Alliierten die Auflösung des Notfriedhofes auf dem Messegelände und die Umbettung der hier beerdigten ca. 4000 Toten des Kampfes um Berlin.
Das Konzept eines im umgebenden Gelände integrierten “offenen Friedhofes” wurde nicht realisiert, auch ist die Anlage als Waldfriedhof, bedingt durch die streng geometrische Struktur, nur eingeschränkt erkennbar. Seit August 2003 befindet sich in einem abgelegenen Teil der Anlage der erste budhistische Friedhof Berlins.

  • Friedhof Ruhleben, Eingang 2001, Foto: Ute Nitsch

    Friedhof Ruhleben, Eingang 2001

  • "Trauernde" von Otto Hitzberger, vor 192, Im Eingangsbereich des Friedhofes befindet sich die "Trauernde", eine mit dem Sockel verbundene Gewandfigur von dreieckigem Grundriss aus Muschelkalk, geschaffen von Otto Hitzberger vor 1927.

    "Trauernde" von Otto Hitzberger, vor 192, Im Eingangsbereich des Friedhofes befindet sich die "Trauernde", eine mit dem Sockel verbundene Gewandfigur von dreieckigem Grundriss aus Muschelkalk, geschaffen von Otto Hitzberger vor 1927.

  • Krematorium 1978, Krematorium 1972-75 von Jan und Rolf Rave. Schlichte Bauformen und Sichtmauerwerk aus Betonsteinen vermeiden jeglichen Eindruck von Pathetik; kein optisch wahrnehmbarer Unterschied von Feierhallen und Krematoriumsbereich. Große und kleine Feierhalle für 150, resp. 50 Personen. Das Krematorium wurde am 1.1.2006 mit dem Krematorium Treptow am Baumschulenweg in einem Berliner Landesbetrieb zusammengeführt.<br /><br />"Krematorium (Verwaltung)":/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/strassen-und-gruenflaechenamt/gruenflaechen/friedhofsverwaltung/artikel.243612.php

    Krematorium 1978, Krematorium 1972-75 von Jan und Rolf Rave. Schlichte Bauformen und Sichtmauerwerk aus Betonsteinen vermeiden jeglichen Eindruck von Pathetik; kein optisch wahrnehmbarer Unterschied von Feierhallen und Krematoriumsbereich. Große und kleine Feierhalle für 150, resp. 50 Personen. Das Krematorium wurde am 1.1.2006 mit dem Krematorium Treptow am Baumschulenweg in einem Berliner Landesbetrieb zusammengeführt.<br /><br />"Krematorium (Verwaltung)":/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/strassen-und-gruenflaechenamt/gruenflaechen/friedhofsverwaltung/artikel.243612.php

  • Krematorium Ruhleben 1978

    Krematorium Ruhleben 1978

  • Große Feierhalle

    Große Feierhalle

  • Kleine Feierhalle

    Kleine Feierhalle

Gräber:

  • Valeska Gert (eigentl. Gertrud Anderson, Tänzerin und Schauspielerin, gest. 1978)
  • Robert Wolfgang Schnell (Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur, gest. 1986)