Stolpersteine Pariser Straße 17

Hauseingang Pariser 17

Hauseingang Pariser 17

Die Stolpersteine wurden am 19. März 2011 verlegt und von Peer Dethloff, Claudia und Jürgen Kossmann, alle Berlin, gespendet.

Der Stolperstein von Alfred Fleischer wurde am 2. April 2025 verlegt.

Stolperstein Martha Fleischer

Stolperstein für Martha Fleischer

HIER WOHNTE
MARTHA FLEISCHER
GEB. FLEISCHER
JG. 1876
DEPORTIERT 11.8.1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 15.12.1942

Martha Fleischer geborene Fleischer wurde am 28. November 1876 in Greifenberg (Pommern) geboren. Sie war mit Max Fleischer verheiratet, der im Dezember 1913 starb.
Max und Martha bekamen drei Kinder: Alfred, geboren am 13. Dezember 1896, Hertha, geboren am 9. Dezember 1897 und Erich, geboren am 28. Januar 1902, alle in Berlin.

Max Fleischer kaufte 1906 oder 1907 die Firma „Deutsches Waren- und Möbelkredithaus Gustav Gärisch“ vom gleichnamigen Gründer. Das Geschäft befand sich am Stralauer Platz 1-2. In seinem Testament bestimmte Max Fleischer seine Frau Martha als alleinige Inhaberin der Firma, nach deren Tod sollten die Brüder Erich und Alfred die Firma erben.

Alfred Fleischer trat 1922 in die Firma seiner Mutter ein. Zuvor hatte er eine kaufmännische Lehre bei dem großen Möbelausstatter Paul Redelsheimer (geboren 1873 in Berlin, ermordet 1942 im Lager Theresienstadt) absolviert. Er übernahm in dem mütterlichen Geschäft den Verkauf, während Martha Fleischer der gesamte Einkauf oblag. Die Firma verkaufte Möbel an Beamte und Angestellte auf Teilzahlungsbasis. 1931 wurde die Firma vergrößert und zog in die Landsberger Straße 108.
Am 1. April 1933, nachdem die Nazis zum Boykott der jüdischen Geschäfte aufgerufen hatten, wurden die Schaufensterscheiben der Firma eingeschlagen. Die Familie schloss unter dem Druck der Ereignisse die Geschäftsräume in der Landsberger Straße und verlegte den Firmensitz in die Privaträume in der Pariser Straße 17. Das Warenlager wurde nach Charlottenburg verlegt.
Die Außenstände betrugen zu der Zeit etwa 125 000 Mark. Die Firma arbeitete in ganz kleinem Rahmen bis 1938/39 unter dem Namen „Alfred Fleischer, Möbelvertrieb“ weiter, hauptsächlich, um die Schulden zu kassieren. Das erwies sich als kaum möglich, da die Kunden unter dem Einfluss der zunehmenden Judenfeindlichkeit einfach die Raten an die jüdischen Geschäftsinhaber nicht zahlten. Zwei Drittel der Außenstände gingen so der Familie verloren.

Obwohl die Pariser Straße 17 als letzter frei gewählter Wohnsitz Martha Fleischers galt, lebten sie und ihr Sohn Alfred ab 1940 in der Pariser Straße 11 in der 2. Etage. Dies geht aus einem Dokument hervor, das „Der Treuhänder der Amerikanischen, Britischen und Französischen Militärregierung für zwangsübertragenen Vermögen“ 1955 ausgestellt hat. Offensichtlich wurden sie nach der erzwungenen Geschäftsaufgabe auch aus ihrer alten Wohnung vertrieben.

Martha Fleischer wurde am 11. August 1942 über das Sammellager Große Hamburger Straße 26 vom Anhalter Bahnhof nach Theresienstadt deportiert. Sie wurde dort am 15. Dezember 1942 umgebracht.
Ihr Sohn Alfred wurde am 1. März 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Er war unverheiratet und kinderlos.

Pariser Str. 17 Alfred Fleischer

HIER WOHNTE
ALFRED
FLEISCHER
JG. 1896
DEPORTIERT 1.3.1943
AUSCHWITZ
ERMORDET

Alfred Fleischer wurde am 13. Dezember 1896 in Berlin geboren.
Seine Eltern waren Max und Martha Fleischer. Alfred hatte 2 Geschwister: Hertha (*9. Dezember 1897) und Erich (*28. Januar 1902 – 21. April 1975).

Max Fleischer kaufte ca. 1906 die Firma „Deutsches Waren- und Möbelkredithaus Gustav Gärisch“ vom gleichnamigen Gründer. In seinem Testament bestimmte er seine Frau Martha als alleinige Inhaberin der Firma, nach deren Tod sollten die Brüder Erich und Alfred die Firma erben.

Nach seinem Tod übernahm seine Frau Martha das Möbelhaus und Alfred trat 1922 in die Firma ein. Er hatte eine kaufmännische Lehre bei dem großen Berliner Möbelausstatter Paul Redelsheimer in Berlin gemacht. Alfred war für den Verkauf zuständig, seiner Mutter Martha oblag der gesamte Einkauf. Die Firma verkaufte Möbel an Beamte und Angestellte auf Teilzahlungsbasis. 1931 wurde die Firma vergrößert und zog in die Landsberger Straße 108.

Am 1. April 1933, nachdem die Nazis zum Boykott der jüdischen Geschäfte aufgerufen hatten, wurden die Schaufensterscheiben der Firma eingeschlagen. Die Familie schloss unter dem Druck der Ereignisse die Geschäftsräume in der Landsberger Straße und verlegte den Firmensitz in die Privaträume in der Pariser Straße17. Das Warenlager wurde nach Charlottenburg verlegt. Die Außenstände betrugen zu der Zeit etwa 125 000 Mark. Die Firma arbeitete in ganz kleinem Rahmen bis 1938/39 unter dem Namen „Alfred Fleischer, Möbelvertrieb“ weiter, hauptsächlich, um die Schulden zu kassieren. Das erwies sich als kaum möglich, da die Kunden unter dem Einfluss der zunehmenden Judenfeindlichkeit die Raten an die jüdischen Geschäftsinhaber einfach nicht zahlten. Zwei Drittel der Außenstände gingen der Familie so verloren.

1939 wurde der Mieterschutz für Juden aufgehoben. Alfred Fleischer musste vorübergehend ein Zimmer zur Untermiete in der Grolmanstraße 36 beziehen, Martha Fleischer wurde in das vorwiegend von Juden bewohnte Haus in der Pariser Straße 11 umgesetzt, Alfred wohnte ab 1940 dort mit seiner Mutter in der 2. Etage.

Alfred Fleischer wurde am 1. März 1943 mit dem 1763 Menschen umfassenden sog. 31. Osttransport nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Vor seiner Deportation war er noch in die Gipsstraße 6 bei Jäger eingewiesen worden. Er blieb unverheiratet und kinderlos.
Sein Bruder Erich Fleischer konnte sein Leben durch Auswanderung nach Argentinien retten. Er kehrte später mit seiner Frau Sophia Maria, geb. Lesniak nach Berlin zurück und wohnte am Kurfürstendamm 167.

Recherche und Text: Karin Sievert, Stolperstein Initiative Charlottenburg – Wilmersdorf

Quellen:
Gedenkbuch der Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945;
Personenstandsunterlagen (Landesarchiv Berlin) nach Ancestry
Entschädigungsamt Berlin;
Berliner Adressbücher;
Gottwaldt/Schulle: Die Judendeportationen. Wiesbaden 2005;
Arolsen Archives

Stolperstein Herta Koh

Stolperstein für Hertha Koh

HIER WOHNTE
HERTHA KOH
GEB. FLEISCHER
JG. 1897
DEPORTIERT 26.2.1943
ERMORDET IN
AUSCHWITZ

Hertha Koh geborene Fleischer ist am 6. Dezember 1897 in Berlin geboren. Sie hatte zwei Geschwister: Alfred und Erich, der Vater Max Fleischer starb 1913. Sie heiratete Leo Koh, der 1935 starb. Die gemeinsame Tochter Senta Koh, geboren am 29. Dezember 1921 in Berlin, heiratete Kurt Pfingst, geboren am 3. August 1903 in Bischofsburg (Ostpreußen). Am 25. Juli 1941 wurde der Sohn Denny in Berlin geboren.

Senta und Kurt Pfingst wurden gemeinsam mit ihrem einjährigen Sohn Denny am 15. August 1942 in einem Sonderzug vom Güterbahnhof Berlin-Moabit mit etwa 1000 Menschen (darunter 57 Kindern unter zehn Jahren) nach Riga deportiert und am 18. August ermordet. Kurt Pfingst war zuvor vom 10. November 1938 bis zum 3. Dezember 1938 im Konzentrationslager Buchenwald interniert gewesen. Er war dort in einem Sonderlager untergebracht, das direkt neben dem Appellplatz für die im Zusammenhang mit den Novemberprogromen verhafteten jüdischen Männer notdürftig errichtet worden war.

Hertha Koh lebte mit Mutter Martha und Bruder Alfred in der Wohnung in der Pariser Straße 17. Kurz vor der Deportation wurde sie in die Bamberger Straße 4 zwangsumgesiedelt. Sie wurde am 26. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Erich Fleischer verließ zu einem unbekannten Zeitpunkt Deutschland. Er legte 1956 dem Entschädigungsamt einen argentinischen Pass vor.

Die Stolpersteine für Martha Fleischer und ihre Tochter Hertha Koh wurden vor dem Haus Pariser Straße 17 verlegt, in dem sich die Familienwohnung befand.

Texte: Karin Sievert

Quellen:
Gedenkbuch der Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945; Entschädigungsamt Berlin; Berliner Adressbuch von 1940; Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora; Gottwaldt/Schulle: Die Judendeportationen. Wiesbaden 2005.

Stolperstein für Martha Löw

Stolperstein für Martha Löw

HIER WOHNTE
MARTHA LÖW
JG. 1872
GEDEMÜTIGT / ENTRECHTET
FLUCHT IN DEN TOD
1.9.1942

Die Angaben zu *Martha Löw*s Geburtsdatum und -ort sind voller Widersprüche und Fehler. Die „Matriken der Israelischen Kultusgemeinde 1784 – 1939“ in Wien weisen für Martha Löw (oder auch Loew) zwei unterschiedliche Geburtseinträge aus. Der erste ist vom 3. September 1872, der zweite vom 26. September 1872. Identisch sind in beiden handschriftlichen Eintragungen die Angaben zu den Eltern, der Wohnung sowie der Name der Hebamme. Falsch ist demnach das offizielle Geburtsdatum 6. September 1872, welches in allen weiteren offiziellen Dokumenten angegeben wird. Möglicherweise handelt es sich hier um einen anfänglichen Lesefehler bei der Zahl 26. Ebenso falsch ist die Angabe des Geburtsortes Brühl/Gmünd in Niederösterreich. Gmünd war Grenzort zu Böhmen, Brühl eine 46 Seelen–Katastergemeinde. Dieser vermeintliche Geburtsort wird in den Dokumenten der nationalsozialistischen Behörden angegeben.
Es kann also mit Bestimmtheit davon ausgegangen werden, dass der erste Geburtseintrag richtig ist und Martha Löw am 3. September 1872 in Wien geboren wurde, wie es auch auf ihrer Sterbeurkunde steht.

Marthas Vater war der Tuchfabrikant Hermann Löw. Die Mutter war Therese Löw geborene Löw. Die Familie wohnte in den 1870er-Jahren in Wien im 1. Bezirk in der Gasse „Stoß im Himmel 3“, genannt nach Hans Stosanhiml, dem früheren Hausbesitzer. (https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Stoß_im_Himmel)

Foto vom Geburtstaus von Martha Löw, Gasse "Stoß im Himmel 3", 1. Bezirk Wien

Geburtstaus von Martha Löw, Gasse "Stoß im Himmel 3", 1. Bezirk Wien

Hermann Löw führte in den Geburtseinträgen seiner sieben Kinder neben der Berufsbezeichnung „Tuchfabrikant“ den Ortszusatz Brünn, was darauf hindeutet, dass er die Fabrikation seiner Tuche nach Brünn verlegt hatte und sich in Wien lediglich eine Zweigstelle befand.
Brünn genoss zu dieser Zeit den Ruf als „österreichisches Manchester“, da sich nach dem Anschluss Brünns an die Eisenbahnstrecke nach Wien viele Tuchfabrikanten in den Vororten Brünns niederließen. Jüdische Unternehmer wie die Gebrüder Popper, L. Auspitz sowie Löw & Schmal hatten dort ihre Firmen gegründet. Ob Hermann Löw der Namensgeber von Löw & Schmal war oder gar zu der Familie des wohlhabenden Tuchfabrikanten Alfred Löw–Beer gehörte, konnte nicht geklärt werden.

Therese Löw brachte in Wien sieben Kinder zur Welt:
Nathaniel, geb. 9. Januar 1866, gest. 16. März 1932 in Berlin
Margarethe, geb. 23. Februar 1867
Hedwig, geb. 25. Mai 1868
Bruno, geb. 15. Juni 1869, als Kleinkind gestorben am 8. April 1871
Gertrude, geb. 23. Dezember 1870
Martha, geb. 3. September 1872 und
Jette Agathe, geb. 16. März 1879

Der Werdegang der Eltern und Geschwister Löw ist weitgehend unbekannt. Gertrud wanderte bereits Anfang des 20. Jahrhunderts nach England aus. Sie änderte anlässlich ihrer Heirat mit John Wallace zunächst die Schreibweise ihres Namens in Low um, 1904 wurde der Name in Wallace geändert.

Adressbuchauszug des "Photographischen Ateliers", 1917

Adressbuchauszug des "Photographischen Ateliers", 1917

Ein großer Zeitsprung führt nach Berlin. Der Hoffotograf Willi Ruf, spezialisiert auf Portraitfotos, hatte Anfang der 1. Dekade des 20. Jahrhunderts in in der Hobrechtstraße 1 in Berlin Halensee ein „Photographisches Atelier“. (Die Straße heißt heute Storkwinkel, das besagte Grundstück ist vom Rathenau-Platz überbaut.)
1915 trat Martha Löw als Nachfolgerin von Willi Ruf in das Fotoatelier ein und betrieb es bis 1918 in denselben Räumen. Dann verlegte sie Atelier und Wohnräume in das nicht weit entfernte Haus Kurfürstendamm 138. 1931 finden wir den letzten Eintrag in den Adressbüchern.

Zeitgleich mit dem Tod von Marthas Bruder Nathaniel am 16. März 1932 – er wohnte in der Elberfelder Straße 28 – taucht sowohl das Fotoatelier als auch die Wohnung von Martha Löw nicht mehr in den Adressbüchern auf.
Wir finden Martha Löw erst 1939 in der Sonderkartei für Juden, die im Rahmen der Volkszählung erstellt wurde, als jüdische Bewohnerin in der Pariser Straße 17 wieder. Da sie nicht mit eigenem Namen im Adressbuch verzeichnet ist, darf davon ausgegangen werden, dass sie bei einem der Mieter zur Untermiete wohnte.

Zu einem nicht bekannten Zeitpunkt wurde Martha Löw zwangsumgesetzt. Sie kam mit ihren verbliebenen Sachen bei dem jungen Ehepaar Ludwig und Jeanette Cohn in der Augsburger Straße 46 in der Nähe des Kurfürstendamms unter. Offenbar war Martha Löw für einen der vom 1. bis 9. September stattfindenden Alterstransporte nach Theresienstadt vorgesehen. Angesichts der bevorstehenden Deportation entschied Martha Löw mit Hilfe einer Überdosis Schlaftabletten, sich das Leben zu nehmen. Sie wurde noch ins Jüdische Krankenhaus eingeliefert, wo am 1. September 1942 früh um 6 Uhr nur noch ihr Tod festgestellt werden konnte.

Ihre Vermieter Ludwig und Jeanette Cohn waren angesichts der drohenden Verschleppung damals bereits untergetaucht, sie wurden aber gefasst und im Juni 1943 zunächst nach Theresienstadt, später nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Martha Löw hatte das Formular der obligatorischen Vermögenserklärung, die wenige Tage vor der geplanten Deportation abgegeben werden musste, nicht mehr ausgefüllt. Am 27. November 1942 wurde Marthas Zimmer geräumt. Der Verwalter der Reichsfinanzverwaltung erstellte eine Liste des vorgefundenen Inventars und taxierte den Wert aller Gegenstände und Kleidungsstücke auf 274 RM. Allerdings fehlt in der Aufzählung ihres letzten Hab und Guts vom September 1942 eine Fotoausrüstung, die Geräte sind ihr sicherlich im Juni 1942 aufgrund der Anordnung über die Ablieferung von u. a. optischen Geräten abgenommen worden. Martha Löw besaß darüber hinaus noch eine größere Summe auf dem Konto der Deutschen Bank sowie ein kleines Vermögen an Aktien und Rentenpapieren.

Martha Löw wurde auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee in der Grabstelle 19602 bestattet.

Recherche, Text: Karin Sievert, Stolperstein-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf

Quellen:
Gedenkbuch
Arolsen Archives
Adressbücher Berlin
Adressbücher Wien ab 1872
BLHA Vermögensakte Martha Löw
Mapping the Lives
„Österreich, Niederösterreich, Wien, Matriken der Israelitischen Kultusgemeinde, 1784-1938”
FamilySearch (https://www.familysearch.org/ark:/61903/1:1:CSGW-S5W2 : Sun Mar 10 05:57:29 UTC 2024), Entry for Martha Löw and Hermann Löw, 3 Sep 1872.

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