Stolpersteine Kastanienallee 23

Hausansicht Kastanienallee 23

Die Stolpersteine für Dr. Elisabeth Charlotte und Erich Gloeden, Elisabeth Kuznitzky, Adele und Hedwig Schiff wurden am 4. Oktober 2010 vor dem Haus Kastanienallee 23 verlegt.

Stolperstein Erich Gloeden

HIER WOHNTE
ERICH GLOEDEN
JG. 1888
IM WIDERSTAND
VERHAFTET 3.9.1944
HINGERICHTET 30.11.1944
GEFÄNGNIS PLÖTZENSEE

Erich Gloeden, der eigentlich Erich Loevy hieß, seine Frau Elisabeth Gloeden geb. Kuznitzky und seine Schwiegermutter Elisabeth Kuznitzky geb. Liliencron lebten im Berliner Westend in der Kastanienallee 23. Ihre Wohnung im ersten Stock war Anlaufstelle für Menschen auf der Flucht vor den Nationalsozialisten. Alle drei waren am aktiven Widerstand gegen die Nazi-Diktatur beteiligt.

Der Vater Erich Gloedens war Siegfried Loevy (1859 bis 1936), der mit seinem Bruder Albert Loevy (1826 bis 1925) die größte und bekannteste Kunst- und Bronzegießerei der Stadt führte. Der Handwerksbetrieb S.A. Loevy war von Samuel Abraham Loevy, einem Roth- und Gelbgießer aus Schneidemühl bei Posen, 1855 gegründet worden. Seine Söhne und sein Enkel führten das Familienunternehmen fort. Siegfried Gloeden war der künstlerisch Verantwortliche in der Gießerei, sein Bruder Albert war für das Kaufmännische zuständig. Das Firmengelände an der Gartenstraße 158 (heute: 96) musste auf Druck der Nationalsozialisten an die Deutsche Reichsbahn verkauft werden und der Betrieb 1939 wurde schließlich eingestellt.

Inschrift über dem Westportal des Reichstagsgebäudes in Berlin

Inschrift über dem Westportal des Reichstagsgebäudes in Berlin

Eines der berühmtesten Werke aus der Loevy-Werkstatt ist der Schriftzug DEM DEUTSCHEN VOLKE, der 1916 am Giebel des Reichstagsgebäudes angebraucht wurde, in dem seit 1999 der Deutsche Bundestag tagt. Die Buchstaben sind 60 Zentimeter hoch, der gesamte Schriftzug ist 16 Meter lang.

Siegfried Loevy hatte zwei Kinder: Erich und Ursula. Beide waren getauft, beide waren christlich erzogen. Assimilierung und Anpassung sollten ihnen Antisemitismus ersparen und das Leben retten. Siegried Loevy ging sogar so weit, seine beiden Kinder von einem befreundeten Lehrer Freund namens Bernhard Gloeden adoptieren zu lassen. Nichts sollte mehr an die jüdischen Wurzeln erinnern.

Erich Gloeden wurde am 23. August 1888 in Berlin geboren. Er studierte Architektur und promovierte 1915 an der TH Dresden mit dem Thema „Die Grundlagen zum Schaffen Carl Friedrich Schinkels“. 1938 heiratete Erich die Juristin Elisabeth Charlotte Kuznitzky. Zeitweise war er groteskerweise Mitglied der Nazi-Organisation Todt und ließ sich in Uniform fotografieren, erkannte aber seinen Fehler und gestand den Irrtum ein.

Stolperstein Dr. Elisabeth Charlotte Gloeden

HIER WOHNTE
DR. ELISABETH
CHARLOTTE GLOEDEN
GEB. KUZNITZY
JG. 1903
IM WIDERSTAND
VERHAFTET 3.9.1944
HINGERICHTET 30.11.1944
GEFÄNGNIS PLÖTZENSEE

Elisabeth Charlotte Gloeden, genannt Lilo, wurde am 9. Dezember 1903 in Köln geboren. Sie war promovierte Juristin und Gerichtsreferendarin.

Stolperstein Elisabeth Kuznitzky

HIER WOHNTE
ELISABETH
KUZNITZKY
GEB. LILIENCRON
JG. 1878
IM WIDERSTAND
VERHAFTET 3.9.1944
HINGERICHTET 30.11.1944
GEFÄNGNIS PLÖTZENSEE

Elisabeth Kuznitzky geb. Liliencron ist am 22. Januar 1878 geboren. Sie war mit dem Sanitätsrat Kuznitzky verheiratet gewesen und wohnte in Berlin mit ihrer Tochter Elisabeth („Lilo“) Charlotte und ihrem Schwiegersohn Erich Gloeden zusammen.

Einer, den Gloedens versteckten, war der der fahnenflüchtige Artillerie-General Fritz Lindemann. Auf seine Ergreifung waren eine Million Reichsmark ausgesetzt. Sein Versteck wurde verraten. Josepha von Koskull, eine enge Freundin der Familie, hat in ihren Erinnerungen beschrieben, was am Sonntag, dem 20. August 1944, geschah, als die Geheime Staatspolizei Gestapo die Wohnung im Westend stürmte.

„Ein Mann in Zivil stürmte mit einem Revolver in der Hand ins Wohnzimmer. Schüsse fielen. Der General hatte versucht, aus einem hinteren Fenster der Wohnung vom ersten Stock in den Hof zu springen.
Die Gestapo trieb alle in der Diele der Wohnung zusammen. Da stand der General, aus einer Brustwunde stark blutend, aber aufrecht und gefasst. Die Hände wurden ihm auf dem Rücken zusammengeschlossen, ebenso bei Herrn Gloeden, dessen Gesicht blutig geschlagen war.“

Erich Gloeden, Elisabeth Gloeden und Elisabeth Kuznitzky wurde der Prozess vor dem Volksgerichtshof unter Vorsitz des grausamen Blutrichters Roland Freisler gemacht. Am 27. November 1944 wurden die drei Angeklagten zum Tod verurteilt. Am 30. September wurden sie zwischen 11.02 Uhr und 11.06 Uhr enthauptet.

In der Nähe der Hinrichtungsstätte Plötzensee wurde 1963 der Gloedenpfad nach ihnen benannt. Am Platz der Republik in Berlin wurde eine Gedenktafel für die Schöpfer der Inschrift angebracht

Dieser Text enthält zahlreiche Passagen aus dem Artikel „Die Menschen vor der Schrift“ von Bernd Oertwig, erschienen in Gegen Vergessen – Für Demokratie, Mitgliederzeitschrift Heft 73, Berlin, September 2012, S. 4-7. Einige biografische Angaben wurden aus verschiedenen Veröffentlichungen und Daten des Bundesarchivs ergänzt von Helmut Lölhöffel.

Literatur:
  • Internationales Auschwitz-Komitee: „Die Menschen vor der Schrift“ von Bernd Oertwig, Berlin 2012
  • Erlebnisbericht von Josepha von Koskull über die Verhaftung der Familie Gloeden beim Deutschen Historischen Museum
  • Bengt von zur Mühlen (Hrsg.): Die Angeklagten des 20. Juli vor dem Volksgerichtshof. Chronos Film GmbH, Berlin 2001
  • Helmuth F. Braun, Michael Dorrmann: „Dem Deutschen Volke“. Die Geschichte des Berliner Bronzegießer Loevy. Dumont, 2003 (zu einer Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin)
  • Bernd Oertwig: Die Vollender des Reichstags. In: Das Parlament, Nr. 6/7, 4. Februar 2013.

Stolperstein für Adele Schiff

HIER WOHNTE
ADELE SCHIFF
GEB. WERTHEIMER
JG. 1864
DEPORTIERT 23.9.1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 9.11.1942

Adele Schiff wurde als Adele Wertheimer am 9. Juni 1864 in Wien geboren. Für ihre Eltern, den Kaufmann Samuel Wertheimer (*1834) und dessen Ehefrau Katharina Wertheimer geborene Weiss (*1843), war sie das älteste von insgesamt drei Kindern. Ihr Bruder Felix (*25. Oktober 1871) war sieben Jahre und Paul (*4. Februar 1874) zehn Jahre jünger als sie. Wie damals üblich, erlernte Adele keinen Beruf. Ihr Bruder Felix wurde Ingenieur und Paul Rechtsanwalt.

Wann und wo Adele ihren späteren Ehemann, den aus Raudnitz an der Elbe in Böhmen (Roudnice nad Labem, Tschechien) stammenden Doktor der Medizin, Schriftsteller und Journalisten Samuel Emil Schiff (*30. Mai 1849) kennenlernte, ist unbekannt. Die 22-jährige Adele und der 37-jährige Samuel heirateten am 7. Oktober 1886 im Friedenstempel in Wien und zogen nach der Hochzeit in die deutsche Reichshauptstadt Berlin. Ihre erste Tochter Mathilde Editha Malkah wurde am 20. Dezember 1887 in Berlin geboren. Sie starb mit vier Monaten am 12. April 1888. Zwei Jahre später, am 23. Februar 1889, wurden sie Eltern ihres Sohnes Friedrich, den sie Fritz nannten. Ihr drittes Kind, Hedwig, die sie Hedi riefen, kam am 3. Dezember 1890 zur Welt.

Adeles Ehemann, ein aufgeklärter Arzt und Journalist, war mit Theodor Herzl, dem Begründer des politischen Zionismus, befreundet. Als Herzl 1895 nach der Niederschrift seiner Gedanken zum „Judenstaat“ eine Unterredung bei Albert Rothschild mit Hilfe des Wiener Oberrabbiners Moritz Güdemann plante, riet ihm sein Freund Samuel Emil Schiff davon ab, da er der Auffassung war, dass der Rabbiner ihn, Herzl, dann für geistesgestört halten und dieses unverzüglich seinen Eltern berichten würde. Herzl stürzte daraufhin in eine tiefe Krise. Erst ein Jahr später veröffentlichte Theodor Herzl „Der Judenstaat“. Wie Adeles jüngster Bruder Paul, arbeitete Herzl anschließend bei der Neuen Freien Presse in Wien.

Als Fritz neun Jahre und Hedi acht Jahre alt waren, starb ihr Vater Samuel Emil Schiff am 25. Januar 1899 mit 49 Jahren. Adele wurde mit 34 Jahren Witwe. Sie wohnten damals in der Wilhelmstraße 94/96 in Berlin-Mitte. Fritz wurde wie sein Vater Arzt von Beruf.

1918 war Frau Dr. Adele Schiff im amtlichen Telefonbuch am Kurfürstendamm 185 in Charlottenburg zu finden. Wann sie dort hingezogen ist, konnte nicht recherchiert werden. Ihr Sohn, der Privatdozent und Doktor der Medizin Friedrich Schiff, heiratete am 30. Juli 1920 Hildegard Leonie Caro, genannt Hilde. Sie wurden in Greifswald Eltern von drei Söhnen, Hans Wolfgang (*15. Juli 1921), Reinhard (*22. Mai 1926) und Helmut (*8. Juli 1929). Adeles jüngste Tochter Hedi blieb ledig und kinderlos.

Im jüdischen Adressbuch 1931/32 wohnten Adele und Hedi weiterhin am Kurfürstendamm 185. Als die Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 an die Macht kamen, war Adele 68 Jahre und Hedi 42 Jahre alt. Fritz Schiff emigrierte mit seiner Familie 1936 in die USA. Als Bakteriologe bekam er eine Anstellung im Beth Israel Hospital in New Rochelle, Westchester, New York.

Am 19. März 1937 starb Adeles jüngster Bruder Dr. Paul Wertheimer, Redakteur der „Neuen Freien Presse“ und Rechtsanwalt, im Alter von 63 Jahren in Wien. Er wurde auf dem Zentralfriedhof neben seinem Vater, der 1908, und seiner Mutter, die 1914 gestorben war, beerdigt.

Am 7. Juli 1938 übernahmen Adele und Hedwig den Mietvertrag der am 22. Juni 1938 verstorbenen Witwe Frau Justizrat Dr. Agnes Stadthagen geborene Jacobi (*4. Juni 1864), die seit 1935 in der Kastanienallee 23 gewohnt hatte. Adele und Hedwig zogen in Agnes Steinhagens Drei-Zimmer-Wohnung im 1. Stock des Gartenhauses rechts. Die monatliche Miete betrug 123,50 RM. Im Juli 1940 bekamen sie die Nachricht, dass Fritz in New York gestorben sei.

Adeles Bruder Felix starb am 26. Juni 1942 im Spital in Wien. Er wurde am 2. Juli 1942 auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt.

Vermutlich wurde Adele Mitte September 1942 von der Gestapo in der Kastanienallee 23 abgeholt. In der Sammelstelle in der Großen Hamburger Straße 26 unterschrieb sie am 19. September 1942 ihre Vermögenserklärung. Ihre Tochter Hedwig wurde in die zur Sammelstelle umfunktionierten Synagoge in der Levetzowstraße 7 gebracht.

Am 23. September 1942 wurde Adele Schiff vom Anhalter Bahnhof in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Aufgrund der unmenschlichen Lebensbedingungen im Ghetto starb sie am 9. November 1942 mit 78 Jahren. Ihre Tochter Hedwig, die die Gestapo am 26. September 1942 nach Rassiku deportiert hatte, war zu diesem Zeitpunkt vermutlich schon tot.

Recherche und Text: Gundula Meiering, April 2026

Quellen:
  • Bundesarchiv – Gedenkbuch
  • Mapping the lives
  • Berliner Adressbücher
  • Arolsen Archives – Deportationslisten
  • Landesarchiv Berlin, Personenstandsunterlagen / über ancestry
  • My Heritage
  • Brandenburgisches Landeshauptarchiv (BLHA), Potsdam – Reg. 36A (II) 33731, Adele Schiff

Stolperstein für Hedwig Schiff

HIER WOHNTE
HEDWIG SCHIFF
JG. 1890
DEPORTIERT 26.9.1942
RAASIKU
ERMORDET

Hedwig Schiff (genannt Hedi) wurde am 3. Dezember 1890 in Berlin geboren. Für ihre Eltern, den aus Böhmen stammenden Arzt und Schriftsteller Samuel Emil Schiff (*30. Mai 1849) und dessen aus Wien stammende Ehefrau Adele Schiff geborene Wertheimer (*9. Juni 1864), war sie das jüngste von insgesamt drei Kindern. Ihre älteste Schwester Mathilde Editha Malkah (*20. Dezember 1887) starb vier Monate nach der Geburt. Ihr Bruder Friedrich, genannt Fritz (*23. Februar 1889), war zwei Jahre älter als sie.

Als Hedi acht Jahre alt war, starb ihr Vater Samuel Emil Schiff am 25. Januar 1899 mit 49 Jahren. Ihre Mutter wurde mit 34 Jahren Witwe. Sie wohnten damals in der Wilhelmstraße 94/96 in Berlin-Mitte. Ihr Bruder Fritz wurde wie sein Vater Arzt von Beruf. Hedi entdeckte das Fotografieren für sich und wurde Fotografin.

Zusammen mit ihrer Mutter wohnte sie nach dem Ersten Weltkrieg am Kurfürstendamm 185 in Charlottenburg. Ihr Bruder Fritz heiratete am 30. Juli 1920 Hildegard Leonie Caro, genannt Hilde. Sie wurden in Greifswald, wo Fritz als Privatdozent arbeitete, Eltern von drei Söhnen: Hans Wolfgang (*15. Juli 1921), Reinhard (*22. Mai 1926) und Helmut (*8. Juli 1929). Hedi blieb ledig und kinderlos.

Als die Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 an die Macht kamen, war Hedi 42 Jahre und ihre Mutter 68 Jahre alt. Ihr Bruder Fritz emigrierte mit seiner Familie 1936 in die USA. Als Bakteriologe bekam er eine Anstellung im Beth Israel Hospital in New Rochelle, Westchester, New York.

Am 7. Juli 1938 übernahmen Hedi und Adele den Mietvertrag der am 22. Juni 1938 verstorbenen Witwe Frau Justizrat Dr. Agnes Stadthagen geborene Jacobi (*4. Juni 1864), die seit 1935 in der Kastanienallee 23 gewohnt hatte. Sie zogen in Agnes Steinhagens Drei-Zimmer-Wohnung im 1. Stock des Gartenhauses rechts. Die monatliche Miete betrug 123,50 RM. Im Juli 1940 bekamen sie die Nachricht, dass Fritz mit 51 Jahren in New York gestorben sei. Bis 1941 hatte Hilde noch Kontakt zu ihrer Schwiegermutter und ihrer Schwägerin in Berlin.

Vermutlich wurden Hedi und ihre Mutter Mitte September 1942 von der Gestapo in der Kastanienallee 23 abgeholt. Auf Grund ihres Alters wurde Adele Schiff in die Große Hamburger Straße 26 und Hedi in die als Sammelstelle umfunktionierte Synagoge in die Levetzowstraße 7 gebracht. Hedi unterschrieb ihre Vermögenserklärung am 22. September 1942. Einen Tag später wurde ihre Mutter vom Anhalter Bahnhof in das Ghetto Theresienstadt deportiert.

Am 26. September 1942 wurde Hedi zusammen mit 811 Leidensgenossinnen und -genossen mit dem sogenannten 20. Osttransport (Welle 32) vom Güterbahnhof Moabit in den Osten deportiert. In Moabit wurde ein weiterer Zug aus Frankfurt/Main mit weiteren 237 Häftlingen angekoppelt. Das Ziel der Deportation war Raasiku in Estland. Nach Ankunft in Raasiku kam ein Teil der Deportierten in das Lager Jägala, ein weiterer kleiner Teil in ein Arbeitslager in der Nähe von Riga, die übrigen Häftlinge wurden in einem Waldgebiet (Kalevi-Liiva) direkt nach der Ankunft erschossen. Ob Hedwig Schiff als arbeitsfähig in ein Lager kam oder sofort nach Ankunft erschossen wurde, kann nicht mehr recherchiert werden. Sie starb zu einem unbekannten Zeitpunkt mit ca. 52 Jahren. Nach dem Krieg wurde sie für tot erklärt.

Ihre Mutter Adele Schiff starb am 9. November 1942 mit 78 Jahren aufgrund der unmenschlichen Lebensbedingungen im Altersghetto Theresienstadt.

Recherche und Text: Gundula Meiering, April 2026

Quellen:
  • Bundesarchiv – Gedenkbuch
  • Mapping the Lives
  • Berliner Adressbücher
  • Arolsen Archives – Deportationslisten
  • Landesarchiv Berlin, Personenstandsunterlagen / über ancestry
  • My Heritage
  • Brandenburgisches Landeshauptarchiv (BLHA), Potsdam – Reg. 36A (II) 33738, Hedwig Schiff