Gedenktafel für Gretel Bergmann

Glenn und Gary Lambert, die Söhne Gretel Bergmanns, mit Bezirksbürgermeister Horst Dohm (Mitte) bei der Eröffnung der Gretel-Bergmann-Sporthalle am 25.8.1995

Glenn und Gary Lambert, die Söhne Gretel Bergmanns, mit Bezirksbürgermeister Horst Dohm (Mitte) bei der Eröffnung der Gretel-Bergmann-Sporthalle am 25.8.1995

Die Gedenktafel an der Sporthalle in der Rudolstädter Straße 77 wurde zur Eröffnung am 25.8.1995 enthüllt.

Gretel-Bergmann-Sporthalle
benannt nach der deutschen Weltklasse-Hochspringerin
Gretel Bergmann
geb. am 12. April 1914 in Laupheim/Württemberg
gestorben am 25. Juli 2017 in New York City/USA

Mit übersprungenen 1,51 Meter 1933 in Stuttgart und 1,55 Meter in Ulm
zählte sie zu den besten Hochspringerinnen Deutschlands.
Am 27.6.1936 gelang ihr in Stuttgart mit 1,60 m die Einstellung
des Deutschen Rekords und der Sprung in die Weltspitze.
Wegen ihrer jüdischen Herkunft wurde sie von den Nationalsozialisten daran gehindert, an den Olympischen Spielen 1936 in Berlin teilzunehmen.
1937 flüchtete sie aus Deutschland und lebte seitdem in New York City, USA.
1937 gewan sie die US-Meisterschaften im Hochsprung und Kugelstoßen,
1938 erneut im Hochsprung.
Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges beendete sie ihre sportliche Laufbahn,
weil ihr der Sport angesichts dieser Katastrophe bedeutungslos erschien.
Erst im Jahr 2009 erkannte der Deutsche Leichtathletik-Verband
ihren deutschen Rekord von 1936 offiziell an.