Tänzerinnen-Brunnen im Georg-Kolbe-Museum

Tänzerinnenbrunnen im Georg-Kolbe-Museum

Tänzerinnenbrunnen im Georg-Kolbe-Museum

Der Tänzerinnen-Brunnen von Georg Kolbe aus dem Jahr 1922 zählt zu den Hauptwerken des Bildhauers und Museumsgründers. Georg Kolbe schuf ihn für die Villa Heinrich Stahls, dem Leiter der Auslandsabteilung der Victoria-Versicherung und dem späteren Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde von Berlin.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Familie Stahl verfolgt und gezwungen, ihr Haus, vor dem der Brunnen stand, unter Wert zu verkaufen. Heinrich Stahl überlebte das Konzentrationslager Theresienstadt nicht, in das er und seine Ehefrau Jenny im Jahr 1942 deportiert worden waren. Jenny Stahl überlebte und emigrierte nach dem Krieg in die USA.

Heute befindet sich der Brunnen im Garten des Georg Kolbe Museums in Westend. Da es sich um NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut handelt, plant das Museum, das Werk an die Erben der Familie zurückzugeben.

Weitere Informationen zur Provenienzgeschichte des Brunnens sind auf der Webseite des Georg-Kolbe-Museums zu finden.

Es folgt eine Kartendarstellung. Karte überspringen

MAP loading ...

Ende der Karte.