U-Bahnhof Deutsche Oper

Baudenkmal
Bahnhof der Linie U2. 1906 von Alfred Grenander , eröffnet am 14.5.1906 unter dem Namen “Bismarckstraße”, seit August 1929 “Städtische Oper (Bismarckstraße)”, ab August 1934 “Deutsches Opernhaus (Bismarckstraße)”, seit September 1961 “Deutsche Oper (Bismarckstraße)”, seit der Eröffnung des neuen Umsteigebahnhofs Bismarckstraße am 28.4.1978 “Deutsche Oper”. Der Bahnhof war bis 1970 Umsteigebahnhof, deshalb ist er viergleisig ausgelegt und verfügt über zwei Mittelbahnsteige. Bahnsteig mit aufwendigen Eisenstützen, ursprünglich durch Oberlichter erhellt. Brände 1998 und am 8.7.2000.
Zum Dank für die beim Brand Lissabons 1988 von Deutschland geleistete Hilfe revanchierte sich Portugal im Herbst 2002 durch Ausschmückung des Bahnhofs mit farbenprächtigen “Azulejos”-Fliesen, gestaltet von dem portugiesichem Künstler José de Guimaraes. Auf beiden Bahnsteigseiten zeigen je sechs Paneele (anstelle der Werbefreiflächen) kleine Totemwesen, Figuren und abstrakte Formen in bunten, kräftigen Farben. Miteinbezogen in die Ausgestaltung mit Azulejos-Fliesen werden auch das ehemalige Aufsichtshäuschen und die oberen Flure; hier werden auch die Namen von 20 bedeutenden Opernkomponisten verewigt. Am 30.10.2002 wurde der sanierte U-Bahnhof neu eröffnet.