Der Ludwig-Barnay-Platz ist ein zentraler Platz in der Künstlerkolonie im Ortsteil Wilmersdorf. Er wurde ursprünglich 1910 von der Terrain-Gesellschaft Berlin-Südwest angelegt und um 1920 gärtnerisch gestaltet. Bis 1963 hieß er Laubenheimer Platz, wurde dann aber zu Ehren von Ludwig Barnay (1842-1924), einem Mitbegründer des Deutschen Theaters und der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger, umbenannt.
Der Platz ist ein Blockplatz mit sechs Straßeneinmündungen und war seit 1957 mit Rasenflächen, Blumenrabatten, Kinderspielecken und Tischtennistischen gestaltet, wobei der Baumbestand erhalten blieb.
Die Künstlerkolonie rund um den Ludwig-Barnay-Platz wurde von Künstler- und Schriftstellerverbänden ab 1927 errichtet und bildet heute ein bedeutendes kulturelles Quartier in Wilmersdorf. Ein Gedenkstein auf dem Platz erinnert seit 1988 an die politisch Verfolgten der Künstlerkolonie.