Zwischen November 2010 und Mai 2011 wurde der Platz im Rahmen des Investitionsprogramms „Nationale UNESCO Welterbestätten“ nach historischem Vorbild neugestaltet. Dabei wurden Strauchpflanzungen und Staudenflächen erneuert sowie Mehlbeerbäume nachgepflanzt, um das grüne Ensemble des Platzes wiederherzustellen.
Der Goebelplatz ist heute eine kleine, eher unauffällige Grünanlage mit einer Muschelkalkskulptur („Formengruppe“) aus dem Jahr 1954 und einer prägenden Rahmung durch Mehlbeerbäume. Er liegt an der Kreuzung von Geißlerpfad, Geitelsteig, Toeplerstraße und Goebelstraße, unweit der „Großsiedlung Siemensstadt“ („Ringsiedlung“), die als exemplarisches Projekt des modernen Wohnungsbaus der Weimarer Republik gilt und UNESCO-Welterbe ist. Die Anlage der Umgebung und des Platzes ist geprägt vom Reformgedanken „Licht, Luft und Sonne für alle“.