Goebelplatz

Goebelplatz 12.08.2025
Goebelplatz 12.08.2025

Namensgebung

Der Platz wurde am 15. Dezember 1930 nach dem Erfinder Henry Goebel (1818–1893) benannt. Goebel war ein deutscher Auswanderer und gilt als einer der Pioniere der Glühlampe. In einem Patentstreit wurde ihm kurz vor seinem Tod die Priorität gegenüber Edison anerkannt.

Goebelplatz

Muschelkalkskulptur „Formengruppe“

Gestaltung

Zwischen November 2010 und Mai 2011 wurde der Platz im Rahmen des Investitionsprogramms „Nationale UNESCO Welterbestätten“ nach historischem Vorbild neugestaltet. Dabei wurden Strauchpflanzungen und Staudenflächen erneuert sowie Mehlbeerbäume nachgepflanzt, um das grüne Ensemble des Platzes wiederherzustellen.
Der Goebelplatz ist heute eine kleine, eher unauffällige Grünanlage mit einer Muschelkalkskulptur („Formengruppe“) aus dem Jahr 1954 und einer prägenden Rahmung durch Mehlbeerbäume. Er liegt an der Kreuzung von Geißlerpfad, Geitelsteig, Toeplerstraße und Goebelstraße, unweit der „Großsiedlung Siemensstadt“ („Ringsiedlung“), die als exemplarisches Projekt des modernen Wohnungsbaus der Weimarer Republik gilt und UNESCO-Welterbe ist. Die Anlage der Umgebung und des Platzes ist geprägt vom Reformgedanken „Licht, Luft und Sonne für alle“.

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Adresse

Goebelplatz

an Geißlerpfad, Geitelsteig, Toeplerstraße und Goebelstraße