Drucksache - 1006/5  

 
 
Betreff: Pilotprojekt sicherer Schulweg im Bezirk
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:SPD-Fraktion 
Verfasser:Röder/Burth 
Drucksache-Art:AntragBeschlussempfehlung
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
17.01.2019 
27. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin überwiesen   
Ausschuss für Bürgerdienste, Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten Beratung
26.03.2019 
29. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bürgerdienste, Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Ausschuss für Verkehr und Tiefbau Beratung
15.02.2019 
25. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Tiefbau      
Ausschuss für Schule Beratung
Bezirksverordnetenversammlung Beratung

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag

 

Die BVV möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird aufgefordert, für einer oder mehreren Grundschulen im Bezirk (z.B. der Nehring-Grundschule) gemeinsam mit der Polizei ein Pilotprojekt „sicherer Schulweg“ über eine relevante Zeitdauer (z.B. einen Monat) zu prüfen.

Für das Pilotprojekt soll die Fahrbahn der Straße vor der Schule zu Schulbeginn (z.B. 7 Uhr 30 bis 8 Uhr 15) und zum Schulschluss (15 Uhr 45 bis 16 Uhr 30 – wg. gebundener Ganztagsschule) temporär für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden, um ein sicheres Erreichen der Schule zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erproben.

Für Eltern, die Ihre Kinder dennoch mit dem Auto bringen und/oder abholen wollen oder müssen, sind an beiden Enden des gesperrten Straßenabschnitts Haltezonen – sogenannte „Kiss and ride“ Plätze auszuweisen, an denen die Kinder ein- und aussteigen können.

Für die Durchführung des Pilotprojekts bietet sich die Zeit der Neueinschulungen nach dem Ende der Sommerferien 2019 an.

 

Der BVV ist bis zum 31.05.2019 zu berichten.

 

Begründung:

Vor vielen Grundschulen im Bezirk werden viele Schulkinder von Angehörigen im Auto vor die Schule gefahren. Die Fahrzeuge der Eltern halten dort mangels ausreichenden Parkraums bevorzugt in der zweiten Reihe, aber auch auf Geh- und Radwegen oder in Kreuzungsbereichen. In Einzelfällen werden die Fahrzeuge sogar für mehrere Minuten dort abgestellt, weil Eltern ihre Kinder gerne auch bis zum Klassenraum begleiten. Diese alltäglich zu beobachtende Verkehrssituation insbesondere vor vielen Grundschulen gefährdet nicht nur die ein- und aussteigenden Schulkinder, sondern häufig auch andere Kinder, die mit dem Fahrrad zur Schule fahren oder die Straße überqueren wollen.

Deshalb soll in einem Pilotprojekt geklärt werden welche Effekte eine temporäre Fahrbahnsperrung vor Schulen haben kann, um diesen Ansatz im erfolgsfall weiter zu ent

 
 

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