Drucksache - 0834/5  

 
 
Betreff: Potenziale für die Ausbildung im Bezirk nutzen - Aktiver für das Bezirksamt werben
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion Bündnis 90/Die Grünen 
Verfasser:Dr. Vandrey/Wapler/Kaas Elias 
Drucksache-Art:AntragAntrag
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
30.08.2018 
22. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin überwiesen   
Ausschuss für Haushalt, Personal, Wirtschaftsförderung, Informaterionstechnologie und Gender Mainstreaming Beratung
11.09.2018 
22. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Haushalt, Personal, Wirtschaftsförderung, Informationstechnologie und Gender Mainstreaming vertagt   
09.10.2018 
23. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Haushalt, Personal, Wirtschaftsförderung, Informationstechnologie und Gender Mainstreaming vertagt   
Bezirksverordnetenversammlung Beratung

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Antrag

 

Die BVV möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird gebeten zu prüfen, inwieweit mit der Technischen Universität eine Kooperation eingegangen werden kann, um Absolventen z.B. des Bau- oder Verkehrsingenieure dafür zu gewinnen, sich beim Bezirksamt zu bewerben. Zugleich soll geprüft werden, wie die Hürden für Fachqualifizierte, die das Bezirksamt benötigt, die aber über keine oder wenig Verwaltungserfahrung haben, in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen gesenkt werden können, um diese einstellen zu können.

 

Zudem soll das Bezirksamt eine Strategie entwickeln, wie das Bezirksamt ein attraktiverer Arbeitgeber werden kann und wie offene Stellen insbesondere bei Personen mit entsprechender Berufsausbildung bekannter werden.

 

Der BVV ist bis zum 31. März 2019 zu berichten.

 

 

Begründung

Auf viele offene Stellen des Bezirksamtes gibt es entweder wenige oder keine bzw. keine qualifizierten Bewerbungen. Das geht in der Regel durch alle Bereiche des Bezirksamtes: Sei es das Gesundheitsamt oder das Tiefbauamt. Für die größeren Herausforderungen der wachsenden Stadt wie auch für den Service für die Bürgerinnen und Bürger ist es entscheidend, dass die offenen Stellen auch besetzt werden können. Nur so kann das Bezirksamt seine Pflichten wahrnehmen. Umso mehr sollten die Potenziale im Bezirk nutzbar gemacht werden. Mit der TU-Berlin und der Universität der Künste ist der Bezirk über den Campus Charlottenburg verbunden. In entsprechenden Ausbildungen auf dem Campus Charlottenburg sollte das Bezirksamt auf eine Tätigkeit im Bezirk hinweisen und wenn möglich mit einer Kooperation mit den Universitäten gezielt darauf hinarbeiten.

 

Viele Fachqualifizierte haben die nötigen Kenntnisse, um für das Bezirksamt arbeiten zu können. Wird jedoch Verwaltungserfahrung eingefordert, können diese Personen nicht ohne weiteres eingestellt werden, auch wenn ihre Fähigkeiten dringend benötigt werden. Gerade in diesen Fällen sollte gemeinsam mit den zuständigen Stellen geprüft werden, wie diese dennoch eingestellt werden können, um die notwenigen Aufgaben erledigen zu können.

 

Andere Bezirksämter arbeiten mit Imagekampagnen an einem attraktiveren Bild ihrer selbst und machen sich damit bekannter. Das Bezirksamt Neukölln wirbt mit Großplakaten auch in unserem Bezirk (gesehen U-Bahnhof Jungfernheide) als Arbeitgeber, das Bezirksamt Mitte hat einen Imagefilm in den Umlauf gebracht. Gerade jüngeren Leute, die sich beruflich orientieren, werden sowie über Kanäle der sozialen Medien hierauf aufmerksam. Das was andere Bezirksämter könne, kann das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf auch, zumal die City West einer der begehrtesten Arbeitsorte in der Stadt ist.

 


 

 
 

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