Drucksache - 0728/5  

 
 
Betreff: Fahrradstraße Prinzregentenstraße besser gestalten und kenntlich machen
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion Bündnis 90/Die Grünen 
Verfasser:Dr. Vandrey/Wapler/Kaas Elias 
Drucksache-Art:AntragBeschluss
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
24.05.2018 
20. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin überwiesen   
Ausschuss für Verkehr und Tiefbau Beratung
13.06.2018 
17. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Tiefbau vertagt   
19.10.2018 
20. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Tiefbau vertagt   
14.11.2018 
21. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Tiefbau mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
15.11.2018 
25. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin vertagt   
13.12.2018 
26. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag
Dringlichkeitsbeschlussempfehlung
Beschluss

 

Die BVV beschließt:

 

Das Bezirksamt wird ersucht, die Fahrradstraße Prinzregentenstraße einheitlich auch über Knoten hinweg zu markieren. Hierzu soll durch eine Markierung mit RAL „Verkehrs-Grün“ (Breitstrich 25cm) unter Einbindung von (vorhandenen) Signets auf der Fahrbahn der Bereich der Fahrradstraße markiert werden.

 

Zudem soll geprüft werden, ob sie als Vorfahrtstraße beschildert werden kann. Der Antrag bezieht sich nicht auf solche Stellen, bei denen die Prinzregentenstraße überörtliche Hauptverkehrsstraßen (Berliner Straße und Badensche Straße) in der Zuständigkeit der Verkehrslenkung Berlin (VLB) quert.

 

In einem ersten Schritt soll auf der Kreuzung Prinzregentenstraße/Durlacher Straße eine

Diagonalsperre anstelle des dort geplanten Wendekreises errichtet werden. Sie soll die rechtswidrige Abkürzung von der Wexstraße über die Prinzregentenstraße und Durlacher Straße in der Bundesallee unterbinden, aber das durchgehende Radfahren auf der Prinzregentenstraße ermöglichen. Damit die den Fahrräder vorbehaltene Fläche nicht missbräuchlich vom motorisierten Individualverkehr (MIV) genutzt wird, soll mit einer geeigneten Maßnahme wie zum Beispiel Pollern die rechtswidrige Durchfahrt verhindert werden. Für Fußgänger/innen sollen an dieser Kreuzung entsprechende

Querungsflächen ähnlich denen im T-Kreuzungsbereich Prinzregentenstraße/Tharandter Straße eingerichtet werden. Zudem kann durch die Diagonalsperre, anstelle des Wendehammers, der Platz von ca. 10 Parkplätze erhalten bleiben.

 

In einem zweiten Schritt soll die Prinzregentenstraße durch den Volkspark Wilmersdorf für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Die Fahrradstraße soll auf diesem Stück ohne Zusatzschild (Anlieger frei) gekennzeichnet werden.

 

Die im Volkspark Wilmersdorf zu errichtenden Wendekreise bzw. -hammer sollen so errichtet werden, dass die Ost-West-Verbindungen durch den Volkspark nicht behindert werden.

 

Weiter soll geprüft werden, ob im Zuge der Umgestaltung mit geeigneten Maßnahmen die Aufenthaltsqualität in der Straße insbesondere im Bereich des Volksparkes Wilmersdorf gesteigert werden kann.

 

Letztlich soll das Bezirksamt prüfen, ob es Schilder anbringen kann, die die Fahrradstraße erläutern, wie dies in der Weserstraße in Neukölln geschehen ist.

 

Der Text auf den Schildern dort lautet:

 

Fahrräder haben Vorrang.

Radfahrende dürfen nebeneinander fahren.

Maximal Tempo 30 für alle.

Vorfahrtregeln bleiben.

Gehwege bleiben Fußgängern vorbehalten.

 

Der BVV ist bis zum 31.03.2019 zu berichten.

 

 

 

Annegret Hansen

Bezirksverordnetenvorsteherin

 

 
 

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