Drucksache - 0538/5  

 
 
Betreff: Der 8. Mai gehört dem Gedenken- "Tag der Befreiung vom Faschismus" muss Feiertag in Berlin werden!
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion DIE LINKE 
Verfasser:Schenker/Juckel 
Drucksache-Art:AntragAntrag
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
14.12.2017 
15. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin überwiesen   
Ausschuss für Weiterbildung und Kultur Beratung
09.01.2018 
12. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Weiterbildung und Kultur vertagt   
12.06.2018 
17. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Weiterbildung und Kultur zurückgezogen   

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag

 

Die BVV möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird beauftragt, sich beim Senat von Berlin dafür einzusetzen, dass der 8. Mai spätestens zum 75. Jahrestag des Gedenkens im Jahr 2020 in Berlin zum gesetzlichen Feiertag als „Tag der Befreiung vom Faschismus“ wird.

Ab dem 8. Mai 2018 soll jährlich zentral im Rathaus oder einem anderen geeigneten Platz im Bezirk an die Befreiung Charlottenburg-Wilmersdorfs vom Faschismus durch die Alliierten gedacht werden.

An diesem Tag sollen künftig keine Sitzungen der Bezirksverordnetenversammlung und keine Ausschusssitzungen stattfinden.

Allen Mitarbeitenden des Bezirksamtes ist die Teilnahme an der Gedenkfeier zu ermöglichen. Durch Pressemitteilungen und andere geeignete Werbemittel soll das zentrale Gedenken beworben werden.

 

Der BVV ist bis zum 30.04.2018 zu berichten.

 

Begründung:

Der 8. Mai 1945 markierte den Endpunkt der nationalsozialistischen Terrorherrschaft in Deutschland. Die Nazis vernichteten sechs Millionen Jüdinnen und Juden und führten die Welt in den Zweiten Weltkrieg. Glücklicherweise wurde Deutschland von den Truppen der Alliierten und der Roten Armee vom Faschismus befreit. Wir sind ihnen zu tiefem Dank verpflichtet. Der 8. Mai muss als besonderer Tag herausgehoben werden und sollte deshalb zum gesetzlichen Feiertag in Berlin werden, spätestens zum 75. Jahrestag am 8. Mai 2020. Schon jetzt sollte der Bezirk darüber hinaus ein bezirksweites zentrales Gedenken organisieren, in Kooperation mit antifaschistisch Aktiven im Bezirk, wie dem Register, den Schüler*innen, die das jährliche Gedenken am Gleis 17 am Bahnhof Grunewald organisieren, dem Verein der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist*innen (VVn-BdA) und anderen. Im Zentrum des Gedenkens im Bezirk soll die Würdigung der alliierten Truppen und der Roten Armee für ihre Leistung im Kampf gegen den Faschismus in Deutschland sein.

 

 
 

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