Drucksache - 1680/4  

 
 
Betreff: Barrierefreier Zugang zum Mommsenstadion
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:CDU/SPD/Grüne/Piraten 
Verfasser:Klose/Sell/Wuttig/Dr. Vandrey/Wapler/Pabst 
Drucksache-Art:AntragVorlage zur Kenntnisnahme
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Beratung
14.07.2016 
60. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag
Beschluss
Vorlage zur Kenntnisnahme

Die BVV möge beschließen:

 

Die BVV hat in ihrer Sitzung am 14. Juli 2016 beschlossen:

 

Das Bezirksamt wird aufgefordert, den barrierefreien Zugang mit Hinweisschildern zu versehen.

Ferner soll auf den Hinweisschildern die Telefonnummer des Büros des Platzwartes stehen. 

 

Der BVV ist bis zum 31.08.2016 zu berichten.

 

 

Das Bezirksamt teilt dazu Folgendes mit:

 

Das Mommsenstadion wurde 1930 eingeweiht, es ist nicht barrierefrei.

 

Mit dem  bezirklichen Beauftragten  für  Menschen mit  Behinderungen wurde  das

Mommsenstadion mit seiner Sportfläche begangen, um eine nachhaltige Lösung im Sinne des Beschlusses zu erreichen.

 

Im Ergebnis ist beabsichtigt, an den beiden nördlichen Toranlagen (Bereich Harbigstraße) dem Beschluss entsprechende Hinweisschilder zu montieren. Über diese Zugänge werden der obere Umgang der Steh-Zuschauer­anla­ge und die Sportebene erschlossen.

 

Die Ausführung der Hinweisschilder soll sowohl in erhabener Schrift als auch in Punktschrift erfolgen. Dafür ist beabsichtigt, in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin gegr. 1874 e. V. geeignete Hinweisschilder zu entwerfen.

 

Die von den Vereinen bei publikums- und sicherheitsrelevanten Sportveranstaltungen beauftragten Ordnerdienste erhalten grundsätzlich Schlüssel für alle Toranlagen, so dass in diesen Fällen und bei Bedarf zusätzliche Unterstützung gewährleistet ist.

 

Normgerechte Lösungen im Rahmen der Barrierefreiheit können aufgrund der örtlichen Gegebenheiten aktuell nicht realisiert werden. Dazu bedarf es einer Gesamtkonzeption, für die und deren etwaige Umsetzung die haushaltsmäßigen Erfordernisse noch geschaffen werden müssten.

 

Das Bezirksamt bittet, den Beschluss als erledigt zu betrachten.

 

 

 

 

Reinhard NaumannHeike Schmitt-Schmelz

BezirksbürgermeisterBezirksstadträtin

 

 

 
 

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