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Drucksache - 0326/4
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Die BVV hat in ihrer Sitzung am 25. Oktober 2012 beschlossen:
Das Bezirksamt wird beauftragt, sich gegenüber dem Senat dafür einzusetzen, dass im Zuge der Sanierung des ICC und der temporären Nutzung des City Cube als Kongressstandort sowie der geplanten Nutzung als weitere Messehalle entsprechend der Koalitionsvereinbarung ein Verkehrskonzept für Großveranstaltungsstätten erarbeitet und umgesetzt wird. An dieser Erarbeitung soll sich der Bezirk intensiv beteiligen, um so dem Spannungsfeld erfolgreicher Messestandort versus Anwohnerinteressen/Durchgangsverkehr erfolgreich begegnen.
Der BVV ist bis zum 31.12.2012 zu berichten.
Das Bezirksamt teilt hierzu Folgendes mit:
Die zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt wurde über den Beschluss in Kenntnis gesetzt und teilte auf Nachfrage mit Schreiben vom 20. Juni 2014 mit, dass ein Schreiben mit Datum vom 2. Oktober 2013 versandt wurde. Dieses Schreiben hatte das Bezirksamt aber nicht erreicht. In dem genannten Schreiben wird Folgendes ausgeführt:
"Im Zusammenhang mit dem von Ihnen am 01.11.2012 übermittelten Beschluss der BW Charlottenburg-Wilmersdorf zum Verkehrs- und Parkkonzept für die Messe bitte ich die verzögerte Antwort zu entschuldigen. In den letzten Jahren wurden eine Reihe von Maßnahmen zur Abwicklung der Logistik- und Besucherverkehre erarbeitet und umgesetzt. Hierzu gehören unter anderem ein Parkleit- und Informationssystem zwischen dem Messegelände und dem Olympiastadion sowie ein Logistikkonzept Messe, einschl. eines Planungstools. Bereits während der Leichtathletik WM 2009 wurden für die Veranstaltungsorte Olympiastadion und Messe das Parkleit- und Informationssystem aufgebaut. Die Bedienung des aus 12 Tafeln bestehenden Systems, welches entsprechend dem Veranstaltungsort wechselseitig auf freie Parkplätze verweist, erfolgt individuell durch die Veranstalter nach abgestimmten und festgelegten Schaltzuständen. Ziel ist es, die Besucher auf freie Parkplätze zu leiten um sie anschließend mit Shuttle-Verkehren bzw. dem ÖPNV bequem zum eigentlichen Veranstaltungsort zu leiten. Dieses System wird auch gezielt als eine Unterstützung des Anwohnerschutzes und zur Reduzierung von Parksuchverkehren eingesetzt. Zusätzlich wurden im Umfeld 4 dynamische Informationstafeln speziell für den Veranstaltungsort Messegelände installiert. Über diese Tafeln werden die Verkehrsteilnehmer im Vorfeld über Veranstaltungen informiert, auf die Beachtung des Parkleitsystems verwiesen und mit besonderen Informationen zu den Abstellplätzen im Bereich Messe und Olympiastadion versorgt. Diese Informationstafeln sind somit sehr eng mit dem Parkleit- und Informationssystem verknüpft und bauen auf dieses auf. Parallel dazu hat die Messe ein eigenes Rahmenkonzept für ein abgestimmtes Logistik- und Flächenmanagement für die Koordinierung und Steuerung des Besucher-, Aussteller- und Lieferverkehrs innerhalb und außerhalb des Messegeländes erarbeitet. Darüber hinaus wurde durch die beiden auf dem Messegelände ansässigen Logistikunternehmen DB Schenker und Agility ein Lösungsvorschlag zur Abwicklung der messeinternen Verkehre erarbeitet, an der sich das vorliegende Rahmenkonzept orientiert. Hierbei erfolgt mit Hilfe eines Planungstools eine abgestimmte Organisation der An- und Abfahrten der Aussteller (zeitlich und räumlich) sowie eine Organisation des Messeverkehrs zwischen den Messehallen selbst. Darüber hinaus wurde in Verbindung mit dem Bau der neuen Messehalle (NMH) ein separates Verkehrskonzept erstellt, welches für den Individualverkehr in Abstimmung mit der BA Charlottenburg-Wilmersdorf den individuellen Einsatz von klappbaren Halte- und Einfahrtverbotsschildern empfiehlt. Als jüngste verkehrliche Maßnahme werden zurzeit "Multimodale Mobilitätsmonitore" (MoMo) an den Hauptausgängen der Messe installiert, um abreisende Besucher über die aktuellen ÖPNV-Nutzungen zu informieren und sie zu den entsprechenden Haltestellen zu leiten. Zusätzlich informiert es vor Ort über den aktuellen, lokalen Verkehrszustand. Das System erlaubt die gleichberechtigte Darstellung von IV- und ÖV-Informationen und gibt zusätzliche Anhaltspunkte über flexible Mobilitätsangebote in der Nähe (z.B. Taxistände, CarSharing-Stationen)."
Das Bezirksamt bittet, den Beschluss damit als erledigt zu betrachten.
Reinhard Naumann Marc Schulte Bezirksbürgermeister Bezirksstadtrat |
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