13 Jahre Stillstand sollen endlich beendet werden – 13 Jahre, in denen die Deutsche Wohnen bis zu 100 Wohnungen leer stehen ließ, eine Zwischennutzung ablehnte und keinen Bußgeldbescheid vom Bezirksamt bekam. Es ist ein Skandal, wie hier zugesehen wurde, wie Wohnungen verkommen.
Das soll der Vergangenheit angehören. Die BUWOG, Teil der Deutschen Wohnen, will nun bauen. Aufgrund der veränderten Bedingungen sollen mehr Wohnungen gebaut werden, mit Kita und Lebensmittelgeschäft sowie einer Parkgarage.
30 Prozent der Wohnungen werden durch die Berliner Regelung preisgedämpft. Ein weiterer Teil wird den jetzt dort Wohnenden zu dem bisherigen Mietpreis vermietet. Lange Zeit haperte es in der Kommunikation mit den Mieter*innen. Die Deutsche Wohnen weigerte sich, eine Einwohnerversammlung durchzuführen, die wir vor zwei Jahren gefordert hatten. Im Herbst soll endlich eine Versammlung stattfinden, auf der die Bewohner*innen informiert werden.
Gut, dass es hier endlich weiter geht. Wir hoffen, dass die BUWOG ein verlässlicher Bauherr sein wird. Und wir bestehen darauf, dass die bisherigen Verträge eingehalten werden.
Ansgar Gusy