Hochbetrieb war vor dem Charlottenburger Rathaus, als dort im Rahmen eines Modellversuchs der Karrierebus stand. Jugendliche und Erwachsene, die sich umorientieren wollten, konnten sich dort informieren und gleich mit ihren Bewerbungsunterlagen schauen, ob es für sie eine passende Ausbildung gab. Sie haben sofort eine Antwort bekommen. Der Erfolg war absehbar, mehrere Ausbildungsverträge konnten abgeschlossen werden. Mit dieser Ansprache hat der Bezirk die Möglichkeit, direkt auf Ausbildungs- und Jobsuchende zuzugehen, an Orten, wo sich sonst kein Kontakt ergäbe, bei Messen, vielleicht bei Konzerten oder anderen Events. Sicherlich wird sich nicht für jede spezielle Fachstelle dort jemand finden lassen, aber eine breite, direkte Ansprache bringt dem Bezirk einen Vorteil. Denn Fachkräfte wie Auszubildende bekommen heute mehr Stellenangebote. Der Bezirk steht somit in Konkurrenz (nicht nur) zu anderen Behörden. Von daher wollen wir, dass der Bezirk sich beim Senat für die
Fortführung des Modells einsetzt und den Karrierebus für Charlottenburg-Wilmersdorf zusätzlich für offene Stellen erfolgreich nutzt.
Alissa Wiemann