Preise für Nahrungsmittel, Gas und Strom steigen unaufhörlich. Die Maßnahmen der Bundesregierung helfen Menschen mit geringen und mittleren Einkommen nur bedingt. Statt einer Gasumlage für Konzerne braucht es einen Gaspreisdeckel für Verbraucher:innen, ein Verbot von Strom- und Gassperren, eine sofortige Verlängerung des 9-Euro-Tickets und eine Aussetzung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel.
Das Bezirksamt muss für Menschen vor Ort soziale Verantwortung übernehmen! Wir fordern daher eine kostenlose Energieschuldenberatung des Bezirks, um Mieter:innen vor Gas- und Stromsperren zu schützen. Das Bezirksamt muss in eigenen Gebäuden so viel Energie wie möglich einsparen.
Die Aufrechterhaltung aller sozialen Angebote im Bezirk muss Priorität haben. Bei sozialen Einrichtungen und Vereinen drohen wegen steigender Energiekosten Kündigungen von Mitarbeiter:innen und die Einstellung notwendiger Angebote. Um soziale Träger mit den steigenden Energiekosten nicht allein zu lassen, fordern wir die Prüfung eines Mieterlasses für soziale Organisationen, die Gebäude des Bezirksamts mieten – jedoch in der letzten BVV durch alle anderen Fraktionen abgelehnt. Für uns steht fest: soziale Angebote aufrechterhalten und Menschen unterstützen!
Frederike-Sophie Gronde-Brunner