SBNE bei Global Green Sports: Städte weltweit tauschen sich in Berlin über Nachhaltigkeit bei Sportgroßveranstaltungen aus
Teilnehmende der internationalen Dialogveranstaltung „Global Green Sports: Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien für Sportgroßveranstaltungen" in Berlin.
Bild: Raquel Gómez Delgado
Pressemitteilung vom 21.10.2026
Wie können Sportgroßveranstaltungen nachhaltig geplant und umgesetzt werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die internationale Dialogveranstaltung „Global Green Sports: Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien für Sportgroßveranstaltungen“, die noch bis Donnerstag, 22. Oktober 2026, in Berlin stattfindet. Kommunale Fachleute aus 14 Städten, acht Ländern und vier Kontinenten tauschen sich über Erfahrungen, Herausforderungen und bewährte Lösungsansätze aus. Mit dabei ist auch die Stabstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (SBNE) des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf.
Im Mittelpunkt stehen die politische und institutionelle Verankerung von Nachhaltigkeitsstrategien sowie deren praktische Umsetzung in der Verwaltung und im Veranstaltungsmanagement. Auch Bildungsarbeit und die Beteiligung der Öffentlichkeit spielen eine wichtige Rolle. Anhand konkreter Praxisbeispiele diskutieren die Teilnehmenden, wie Sportgroßveranstaltungen genutzt werden können, um nachhaltige Entwicklungen vor Ort anzustoßen und langfristig zu verankern.
Erfahrungsberichte zeigen, wie unterschiedlich Städte diese Herausforderungen angehen. Vertreterinnen und Vertreter aus Südafrika bringen Erfahrungen aus der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 ein. Hannover berichtet über die „Finals 2026“, bei denen Deutschlands beste Athletinnen und Athleten in verschiedenen Sportarten um nationale Meistertitel kämpften. Auch Mexiko-Stadt ist mit Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 vertreten. Karlsruhe, wo 2029 die „World Games“ ausgetragen werden, nutzt den internationalen Austausch, um von den Erfahrungen anderer Städte zu profitieren und Impulse für die eigenen Planungen mitzunehmen.
Oliver Schruoffeneger, Bezirksstadtrat für Ordnung, Umwelt, Straßen und Grünflächen:
„Städte weltweit können viel voneinander lernen, wie sie Sportveranstaltungen etwa für Bildung und Sensibilisierungskampagnen für fairen Handel und nachhaltige Ernährung nutzen können. Wir freuen uns, unsere Ansätze in Berlin mit anderen Kommunen zu teilen und von den Erfahrungen anderer Städte zu lernen.“
Eingeladen hatten der Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und die Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport gemeinsam mit Connective Cities, der internationalen Plattform für nachhaltige Kommunalentwicklung. Connective Cities wird im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) umgesetzt und fördert den fachlichen Austausch zwischen kommunalen Akteurinnen und Akteuren weltweit. Durch Lern- und Austauschformate bringt die Plattform deutsches und internationales Fachwissen zusammen. Ziel ist es, auf Grundlage kollegialer Beratung gemeinsam lokale Lösungen für globale kommunale Herausforderungen zu entwickeln.
Im Auftrag
Ludewig
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