Internationaler Tag der Roma am 8. April: Berliner Rathäuser setzen Zeichen gegen Diskriminierung
Bild: BACW
Pressemitteilung vom 07.04.2026
Zum 55. Internationalen Tag der Roma am Mittwoch, 8. April 2026, wird vor dem Rathaus Charlottenburg (Otto-Suhr-Allee 100) die Flagge der Roma gehisst. Auch alle anderen Berliner Bezirke hissen die Flagge. Damit setzen die Rathäuser ein klares Zeichen für Respekt, Gleichberechtigung und gegen Ausgrenzung.
In Charlottenburg-Wilmersdorf wird die Flagge bereits zum siebten Mal gehisst. Der Verein Amaro Foro rief die Aktion 2020 ins Leben. Charlottenburg-Wilmersdorf und Neukölln gehörten zu den ersten Bezirken, die sich beteiligten.
Der Internationale Tag der Roma erinnert an den ersten Welt-Roma-Kongress am 8. April 1971 in London. Damals beschlossen Roma-Vertreter:innen aus verschiedenen Ländern, gemeinsam für soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung zu kämpfen. Sie einigten sich auf eine eigene Hymne, eine gemeinsame Flagge und die Selbstbezeichnung „Roma“.
Ihre Verfolgungsgeschichte reicht Jahrhunderte zurück und fand im Holocaust ihren grausamen Höhepunkt, als etwa eine halbe Million Sinti und Roma ermordet wurden. Bereits in den 1950er Jahren begann die Bürgerrechtsbewegung, für Anerkennung, Entschädigung und die Erinnerung an den nationalsozialistischen Völkermord einzutreten. Der Internationale Tag der Roma macht weltweit auf diese anhaltenden Herausforderungen aufmerksam.
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