„Equal Pay Day“-Flagge wird vor dem Rathaus Charlottenburg gehisst
Bild: BPW Germany e.V.
Pressemitteilung vom 24.02.2026
Anlässlich des Equal Pay Days hisst Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz am Freitag, 27. Februar 2026, um 12 Uhr die „Equal Pay Day“-Flagge vor dem Rathaus Charlottenburg (Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin).
Der Equal Pay Day symbolisiert den Tag, bis zu dem Frauen rechnerisch unbezahlt arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar bezahlt werden. In diesem Jahr fällt er mit 58 Tagen Unterschied auf den 27. Februar 2026. Grundlage dafür ist die Gender Pay Gap – der durchschnittliche Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts verdienten Frauen auch im Jahr 2025, wie bereits 2024, durchschnittlich 16 Prozent weniger als Männer. So verdienten Frauen 2025 einen durchschnittlichen Stundenlohn von 22,81 Euro, während Männer 27,05 Euro verdienten. Im Öffentlichen Dienst beträgt der Gender Pay Gap fünf Prozent und ist damit deutlich geringer als in der Privatwirtschaft (17 Prozent).
Die Gründe für den Gender Pay Gap sind vielfältig. So übernehmen Frauen mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer und arbeiten häufiger in Teilzeit, die mit einem geringeren Stundenlohn einhergeht. Zudem sind Frauen häufiger in schlechter bezahlten Branchen und Berufen tätig und arbeiten seltener in Führungspositionen.
Selbst wenn diese Faktoren berücksichtigt werden, beträgt der sogenannte bereinigte Gender Pay Gap weiterhin sechs Prozent. Das bedeutet, dass Frauen selbst bei vergleichbarer Tätigkeit, Qualifikation und Erwerbsbiografie im Durchschnitt sechs Prozent pro Stunde verdienen als Männer.
Der „Tag für gleiche Bezahlung“ entstand 1966 in den USA. In Deutschland wird er seit 2008 auf Initiative des „Business and Professional Women (BPW) Germany e.V.“ begangen. Mittlerweile findet der Equal Pay Day in 32 Ländern statt.
Im Auftrag
Hommel
Kontakt
Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
Verkehrsanbindungen
-
U-Bahn
-
Bus
-
U Richard-Wagner-Platz
- M45
- N7
-
U Richard-Wagner-Platz