Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf fordert systematische Prüfung von Verkehrssicherheitsmaßnahmen vor Schulen an Hauptstraßen

Pressemitteilung vom 19.01.2026

Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger fordert in einem Schreiben an Verkehrssenatorin Ute Bonde die systematische Umsetzung der neuen Regelungen zu Tempo-30-Zonen an Schulwegen, die an Hauptverkehrsstraßen liegen. Mehr als ein halbes Jahr nach Inkrafttreten der geänderten Verwaltungsvorschriften zur Straßenverkehrsordnung sei es höchste Zeit, die neuen Vorgaben in der Praxis anzuwenden.

Die Verwaltungsvorschrift sieht vor, dass innerhalb geschlossener Ortschaften die Geschwindigkeit im direkten Umfeld von Schulen, Kitas, Horten oder Spielplätzen in der Regel auf 30 km/h begrenzt werden soll. Dies gilt insbesondere dort, wo Kinder häufig die Straße queren oder ein erhöhter Bring- und Holverkehr auftritt.

Insbesondere für den Bereich der Uhlandstraße zwischen Blissestraße und Berliner Straße fordert Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger eine zügige Begutachtung. Auf diesem sehr unübersichtlichen Straßenabschnitt kommt es zu einem hohen Aufkommen von Fußgängerinnen und Fußgängern durch die Schulen, einen Sportplatz, einer Kita und einer Kirchengemeinde. Nach Ansicht des Bezirksamtes sind damit die Voraussetzungen für eine Tempo-30-Zone gegeben. Ein Antrag dazu liegt auch in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) vor.

Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger:
„Seit über sechs Monaten gilt die Regelung, dass Tempo-30-Ausweisungen an Schulen und Kitas „in der Regel“ zu erfolgen haben. Da hierzu bisher keine Aktivitäten der Senatsverkehrsverwaltung in unserem Bezirk festzustellen sind, habe ich heute die Verkehrssenatorin aufgefordert, die entsprechenden Vorschriften nunmehr zügig umzusetzen. Das Beispiel des Straßenzugs der Uhlandstraße macht den Handlungsbedarf deutlich.“

Im Auftrag
Hommel