Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf schließt das Haushaltsjahr 2024 mit einem Überschuss ab

Pressemitteilung vom 10.04.2025

Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf hat das Haushaltsjahr 2024 mit einem Überschuss von 9,48 Millionen Euro abgeschlossen. Dies geht aus dem Jahresabschluss der Senatsverwaltung für Finanzen hervor. Die Konsolidierungsanstrengungen des Bezirks nach zwei negativen Jahresabschlüssen in den Jahren 2022 und 2023 waren erfolgreich.

Bezirksbürgermeisterin Kirstin Bauch:
„Ich freue mich sehr über die positive Entwicklung unserer Bezirksfinanzen. Der Jahresabschluss zeigt, dass sich die konsequente Ausgabendisziplin und eine verstärkte Steuerung der Personalkosten in der Aufstellung des Haushalts 24/25 positiv auswirken. Allerdings war dieses Ergebnis nur durch eine frühzeitige Haushaltssperre ab Mai 2024 und zahlreiche Leistungseinschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger sowie zusätzliche Belastungen für die Beschäftigten des Bezirksamts möglich. Der eingeschlagene Weg zur Verbesserung der bezirklichen Finanzen war richtig und notwendig für eine nachhaltige Zukunft des Bezirks. Diesen Weg müssen wir konsequent fortsetzen, da die finanzielle Situation aller öffentlichen Haushalte, insbesondere des Landes Berlin, äußerst angespannt bleibt. Für die Haushaltsaufstellung 2026/2027 gilt weiterhin die Nulllinie des Senats, was bedeutet, dass die Haushaltsansätze von 2025 im Wesentlichen fortgeschrieben werden müssen.“

Ein erheblicher Teil des erzielten Überschusses muss nach Vorgabe der Senatsverwaltung für Finanzen als Vorsorge für mögliche künftige negative Jahresergebnisse zurückgelegt werden. Der positive Jahresabschluss zeigt auch, dass die umgesetzten strukturellen Verbesserungen im Controlling Wirkung zeigen. Die Ende April erwartete Zuweisung der Senatsverwaltung für Finanzen für die Haushaltsaufstellung 2026/27 basiert auf dem Ergebnis der Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) 2024. Die Daten zur Budgetierung zeigen einen deutlichen Aufwärtstrend. Charlottenburg-Wilmersdorf hat im Bezirksvergleich einen Sprung von einem der letzten Plätze ins obere Mittelfeld geschafft. Die konkreten Auswirkungen dieser Entwicklung bleiben abzuwarten.

Im Auftrag
Räsch