Internationale Grüne Woche 2025: Ordnungsamt sorgt für Tier- und Lebensmittelsicherheit – Maul- und Klauenseuche hat Auswirkungen auf die Messe

Wehende Flaggen der Grünen Woche

Pressemitteilung vom 14.01.2025

Die Internationale Grüne Woche öffnet am Freitag, 17. Januar 2025, ihre Tore. Der Fachbereich Veterinär- und Lebensmittelaufsicht des Ordnungsamtes Charlottenburg-Wilmersdorf begleitet und überwacht auch in diesem Jahr die Messe sorgfältig. Bereits im Vorfeld führen Amtstierärztinnen und Amtstierärzte, Lebensmittelkontrolleure und Mitarbeitende des Ordnungsamts umfassende Kontrollen durch, um die Sicherheit von Tieren und Lebensmitteln zu gewährleisten.

Der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Brandenburg am Freitag, 10. Januar 2025, wirkt sich auch auf die Grüne Woche aus. Diese hoch ansteckende Krankheit befällt Klauentiere wie Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine und Alpakas sowie Rüsseltieren. In Deutschland wurde sie zuletzt 1988 nachgewiesen, in der EU trat die Tierseuche zuletzt 2011 in Bulgarien auf. Wegen ihrer enormen wirtschaftlichen Folgen zählt die Maul- und Klauenseuche zu den weltweit bedeutendsten Tierseuchen. Deshalb werden auf der diesjährigen Grünen Woche Berlin keine für die Krankheit empfänglichen Tierarten ausgestellt. So schützt man wertvolle Zuchttiere vor einer möglichen Infektion und senkt das Risiko, die Seuche über Ländergrenzen hinaus zu verbreiten.

Trotzdem erwartet Tierfreunde ein abwechslungsreiches Programm: Am ersten Wochenende (17. bis 19. Januar) findet die 10. FN-Bundeskaltblutschau statt, gefolgt von der FN-Bundeshengstschau der Fjordpferde (20. bis 21. Januar). Amtliche Tierärztinnen der Veterinäraufsicht prüfen vor Ort den Gesundheitszustand und die artgerechte Unterbringung der Tiere und stehen als Ansprechpartnerinnen bereit.

Die Lebensmittelkontrolleurinnen und Lebensmittelkontrolleure sowie die amtlichen Tierärztinnen überwachen auf der Messe täglich die Einhaltung des Lebensmittelrechts sowie Vorschriften für den Handel mit Tabak, Kosmetik, Tätowiermitteln, Bedarfsgegenständen und freiverkäuflichen Arzneimitteln. Bei Verdacht auf unsichere Lebensmittel nehmen sie Proben. Gemeinsam mit der Strahlenmessstelle des Landes Berlin entnehmen sie auch Proben zur Überprüfung der Radioaktivität in der Nahrungskette.

Im Rahmen der amtlichen Weinkontrolle überprüft die Weinkontrolleurin die Einhaltung der weinrechtlichen Vorschriften bei den zahlreichen Anbietern auf der Grünen Woche 2025.

Im Auftrag
Räsch