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#HighNoon: Hissung der Regenbogenflagge als Zeichen der Solidarität

Naumann, Wagner, Schmitt-Schmelz, Lück hissen Regenbogenflagge
Bezirksstadtrat Detlef Wagner, Gleichstellungbeauftragte Katrin Lück, Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann und Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz (v.l.) zeigen Solidarität: Die Regenbogenflaggen wurde vor dem Rathaus gehisst.
Bild: BACW/Plath
Pressemitteilung vom 23.06.2021

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann hisste am Mittwoch, 23. Juni 2021, um 12 Uhr gemeinsam mit Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz, Bezirksstadtrat Detlef Wagner sowie der Gleichstellungsbeauftragten Katrin Lück die Regenbogenflagge vor dem Rathaus Charlottenburg. Damit wird die heutige Beleuchtung des Olympiastadions in den Farben des Regenbogens begleitet. Charlottenburg-Wilmersdorf steht für Weltoffenheit, Akzeptanz und gleichberechtigte Vielfältigkeit. Deshalb zeigt der Bezirk anlässlich des Europameisterschaftsspiels Deutschland gegen Ungarn Flagge für die weltweite LGBTQI-Community.

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann:

Die Entscheidung der Union of European Football Association (UEFA), die Münchener Allianz-Arena nicht in den Farben des Regenbogens zu beleuchten, ist ein großer Fehler und widerspricht ihrer eigenen Respekt-Kampagne eklatant.
Es freut mich, dass die Entscheidung der UEFA nicht nur in Berlin, sondern bundesweit eine Welle der Empörung ausgelöst hat. Leider gibt es nach wie vor Länder, in denen Angehörige der LGBTQI-Community stigmatisiert und ausgegrenzt werden. Ein Negativbeispiel dafür ist das jüngste Anti-LGBTQI-Gesetz in Ungarn. Während unser Olympiastadion und andere Arenen im ganzen Land zum Europameisterschaftsspiel zwischen Deutschland und Ungarn in den Farben des Regenbogens leuchten werden, setzt auch Charlottenburg-Wilmersdorf ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung, Hass und Ausgrenzung. Ich bin stolz, dass wir als Bezirk parteiübergreifend mit der heutigen Hissung der Regenbogenfahne ein Zeichen der Solidarität senden und an der nationalen Protestwelle teilhaben. Da der fünfte Bezirk von Budapest städtepartnerschaftlich mit Charlottenburg-Wilmersdorf verbunden ist, werde ich meinen Bürgermeisterkollegen über unsere Solidaritätsaktion persönlich informieren.

Im Auftrag
Plath