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Schließung des Wochenmarktes an der Suarezstraße

Wochenmärkte
Wochenmärkte bieten frische Angeboten in den Kiezen
Bild: Gina Sanders/Fotolia
Pressemitteilung vom 07.01.2021

Der Wochenmarkt an der Suarezstraße wird Ende Januar aus wirtschaftlichen Gründen endgültig eingestellt. Die letzte Marktveranstaltung findet am 28. Januar 2021 statt.
Der Zuspruch für diesen Wochenmarkt ist im Laufe der Zeit immer weiter zurückgegangen. Zuletzt bestand er nur noch aus zwei Händlern. Auch die vor einigen Jahren veränderte Marktzeit konnte diesen negativen Trend leider nicht umkehren. Zudem müssen aufgrund der örtlichen Gegebenheiten überproportional viele falsch parkende Fahrzeuge umgesetzt werden, was entsprechende finanzielle und personelle Ressourcen bindet, die an anderer Stelle der Märkte sinnvoller eingesetzt werden können.

Den betroffenen Händlern sind Alternativen auf den übrigen am Donnerstag stattfindenden bezirklichen Wochenmärkten am Bundesplatz, in der Charlottenbrunner Straße und am Richard-Wagner-Platz angeboten worden.

Kundinnen und Kunden aus der näheren Umgebung wird empfohlen, ihre Einkäufe auch auf den nicht weit entfernten Wochenmärkten am Karl-August-Platz, Klausenerplatz und in der Nestorstraße mit einem größeren Warenangebot für Dinge des täglichen Bedarfs zu tätigen.

Eine Gesamtübersicht der bezirklichen Wochenmärkte mit den jeweiligen Markttagen ist dem Internetauftritt des Ordnungsamtes Charlottenburg-Wilmersdorf zu entnehmen.

Der für die bezirklichen Wochenmärkte zuständige Bezirksstadtrat und stellvertretende Bezirksbürgermeister Arne Herz erläutert die Maßnahme:

Natürlich ist es nie schön, wenn eine lange bestehende Einrichtung, wie dieser Wochenmarkt, eingestellt werden muss. Aber es macht auf Dauer keinen Sinn, einen Wochenmarkt mit so wenigen Händlern, nämlich zwei, zu betreiben. Auf der anderen Seite schauen wir natürlich auch, wie wir an geeigneter Stelle Angebote ausdehnen. So haben wir kürzlich am gut florierenden Markt am Fehrbelliner Platz einen dritten Markttag eingeführt, was natürlich auch Personal benötigt. Hier ist die Nachfrage entsprechend groß.

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