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Ausstellung „Zweites Leben“ - Du weißt meinen Namen, aber nicht meine Geschichte

Pressemitteilung vom 03.06.2019

Am Donnerstag, dem 6. Juni 2019, um 19 Uhr begrüßt Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz im Beisein der Leiterin der Kommunalen Galerie Berlin, Elke von der Lieth, die Eröffnung der Ausstellung „Zweites Leben – Du weißt meinen Namen, aber nicht meine Geschichte“.
Die Ausstellung läuft bis zum 4. August 2019 in der Kommunalen Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin und enthält Fotografien von Nour Alabras, Farah Alsahli, Jaime A. Beck, Sandro T. Beck, Hayfaa Jaber, Rukan Malas, Maya Rabou, Bilal Urfa, Mohammad Urfa, Ahmad Yasin, Ahmad Yousef, Mona Yousefi und Isra Zaher.

Die Ausstellung ist ein fotografisches Projekt für Geflüchtete mit dem Ziel, durch die gemeinsame Arbeit einwechselseitiges Verstehen kultureller Werte zu ermöglichen und damit eine bleibende Integration der Flüchtlinge zu erzielen. Hintergrund des Projektes ist die erste, 2015 begonnene Arbeit „Zwischen Welten – Abschied, Ankunft und Ankommen“.
Diese hat Ende 2016 mit einer Ausstellung im Haus am Kleistpark und dem gleichnamigen Katalog dazu beigetragen, dass der öffentliche Dialog zwischen Herkunft und Identität der Geflüchteten und deren aktueller Situation in Deutschland angestoßen wurde. Die Projektergebnisse konnten einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden und leisteten so einen Beitrag gegen die Stereotypisierung von Geflüchteten. Ziel des Ausstellungs-Projektes ist es, die interkulturelle Kompetenz weiter zu fördern und sich auf politischer, gesellschaftlicher und insbesondere bildsprachlich-visueller Ebene mit den Themen Kultur und Integration auseinander zu setzen. Durch die Ausstellung, begleitende Publikationen, international besetzte Workshops und mediale Verbreitung soll über den Rahmen des Projekts hinaus ein nachhaltiges Verständnis für Flucht und Integration erzielt werden. Geflüchtete Menschen prägen und gestalten unseren Stadtraum, unsere Kultur und unseren Alltag.
Dabei trifft der Ausstellungstitel „Zweites Leben – Du weißt meinen Namen, aber nicht meine Geschichte“ genau die persönlichen, subjektiven Sichtweisen von geflüchteten Menschen, die für das Verständnis ihrer Probleme, ihrer Bedürfnisse und Zukunftspläne unabdingbar sind. Hierzu werden neben den Fotografien auch Filme gezeigt sowie Interviews und Workshops durchgeführt. Sie sind Bestandteil des Rahmenprogramms der Kommunalen Galerie Berlin und werden im Katalog dokumentiert.

Einführung
Professor Peter Fischer-Piel, Projektleitung, SRH Hochschule der populären Künste.

Rahmenprogramm
Filmvorführung mit anschließender Diskussion
“The March of Hope”, Regisseur: Jim Kroft
Mittwoch, dem 19. Juni 2019, 18 Uhr

Pressekontakt
Weitere Informationen oder Bildmaterial bei Elke von der Lieth und Gudrun Schaeffer, Öffentlichkeitsarbeit Kommunale Galerie Berlin, T 030 9029 16704 (Galerie), 030 9029 16707 (Durchwahl), info@kommunalegalerie-berlin.de, www.kommunalegalerie-berlin.de,
mit Unterstützung der SRH Hochschule der populären Künste.

Öffnungszeiten: Dienstag-Freitag 10-17 Uhr, Mittwoch 10-19 Uhr Sonntag 11-17 Uhr
Eintritt frei

Im Auftrag
Duong