Schafft es der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, mehr als 500 Päckchen Kaffee für obdachlose und bedürftige Menschen zu sammeln und damit die zusätzliche Geldspende in Höhe von 2.500 Euro für die Kältehilfe zu gewinnen?
Seit Montag, 19. Januar, bis einschließlich Donnerstag, 5. Februar 2026, kann im Rathaus Charlottenburg und den Bürgerämtern des Bezirks Kaffee abgegeben werden. Erstmals beteiligt sich Charlottenburg-Wilmersdorf an der Aktion – und erstmals alle zwölf Bezirke insgesamt. Die Bezirksbürgermeister:innen treten dabei in einer spielerischen Wette gegen den Reinickendorfer Unternehmer Michael Lind beziehungsweise seine Aktionspartner Ralf Oelmann, Hasan Ilter und Mike Baer an. Wenn Charlottenburg-Wilmersdorf es schafft, mindestens 500 Kaffeepäckchen zu sammeln, erhält die Kältehilfe im Bezirk zusätzlich 2.500 Euro als Geldspende von dem selbstständigen Versicherungsvermittler Hasan Ilter.
Spannend wird aber natürlich auch, welcher Bezirk am Ende den meisten Kaffee vorweisen kann! 2025 sammelten die Bürgerinnen und Bürger aus Reinickendorfer am fleißigsten – 3.051 Kaffeepäckchen kamen zusammen. In Spandau waren es 2.304, Neukölln 1.726, Tempelhof-Schöneberg 1.666 und Lichtenberg 677 Päckchen.
Diese Zahlen gilt es dieses Jahr zu knacken!
Bei allem Ehrgeiz darf dabei nicht vergessen werden, für wen die Bezirke und damit wir alle hier wetteifern:
In Berlin leben mehr als 50.000 wohnungslose Menschen. Hier leisten die Kältehilfeeinrichtungen einen unschätzbaren Dienst und bieten den Menschen täglich sichere Schlafplätze, warme Mahlzeiten, Hygienemöglichkeiten und mehr. Allein durch die Kaffeespenden wird ein großer Bedarfspunkt der Einrichtungen in Teilen gedeckt. Gleichzeitig schafft die Aktion Aufmerksamkeit für die Menschen und deren Not auf unseren Straßen.
Am Ende des Tages ist es nur eine Tasse Kaffee, aber wenn dafür Tausende Berlinerinnen und Berliner Kaffee in Aktion treten, dann ist es doch etwas Besonderes. Für die Bedürftigen genauso wie für die Kaffeespendenden.