Ein Appell an Mitmenschlichkeit und Empathie in Zeiten globaler Konflikte – das ist das Ziel der Open-Air-Fotoausstellung des renommierten Fotografen Luigi Toscano, die auf dem Mittelstreifen der Schloßstraße in Charlottenburg noch bis zum 16. November 2025 zu sehen ist.
Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 24. Oktober 2025, empfing Bezirksbürgermeisterin Kirstin Bauch eine Delegation aus der israelischen Partnerstadt Karmiel im Rathaus Charlottenburg. Anschließend eröffneten die Bezirksstadträte Oliver Schruoffeneger und Christoph Brzezinski, der Bürgermeister von Karmiel, Moshe Koninsky, vier Überlebende des Terrorangriffs vom 7. Oktober, ein Vertreter der israelischen Botschaft und der Fotograf Luigi Toscano die Ausstellung an der Schloßstraße.
Am 7. Oktober 2023, als die Terrormiliz Hamas das Nova Music Festival überfiel, waren auch Menschen aus Karmiel vor Ort. Die Gesichter und Geschichten der Überlebenden, Opfer und Angehörigen dokumentiert Luigi Toscano mit der Ausstellung „Black Shabbat“. Rund 20 überlebensgroße Schwarz-Weiß-Porträts zeigen auf einfühlsame Weise die persönlichen Schicksale hinter den Nachrichten.
Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und der Partnerstadt Karmiel. Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf möchte mit der Ausstellung keine Stellung zur israelischen Regierungspolitik beziehen. Vielmehr soll sie im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Karmiel auf das Schicksal der Opfer aufmerksam machen und Raum für Empathie und Mitgefühl mit den Opfern von Gewalt und Terror geschaffen werden – ohne politische Bewertungen.
Open-Air-Fotoausstellung
Freitag, 24. Oktober 2025, bis Sonntag, 16. November 2025
Schloßstraße, 14059 Berlin, Mittelstreifen, nördlicher Abschnitt, zwischen Spandauer Damm und Neufert-/Wulfsheinstraße