Gedenken zum 64. Jahrestag des Mauerbaus
Am 13. August 1961 versperren Soldaten der Nationalen Volksarmee und Polizisten mitten in der Nacht alle Grenzübergänge nach West-Berlin. Damit begann der Bau der Berliner Mauer. Von einem Tag auf den anderen, war nichts mehr, wie es vorher war. Die mehr als 150 Kilometer lange Grenzanlage um West-Berlin trennte 28 Jahre lang Familien, zerstörte Freundschaften und riss den Alltag von Millionen Menschen entzwei. Straßen, Plätze und Häuser wurden geteilt, Arbeitswege abgeschnitten, Ost-Berlin isoliert und West-Berlin zur ummauerten Insel. Mindestens 140 Menschen verloren zwischen 1961 und 1989 an der Mauer ihr Leben – nur weil sie frei sein wollten.
Gemeinsames Gedenken
Am heutigen 64. Jahrestag legten Astrid Duda, Bezirksstadträtin für Bürgerdienste und Soziales, und Judith Stückler, Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung, einen Kranz im Gedenken an die Opfer der Mauer und der Teilung nieder. Sie erinnern an die Menschen, die ihren Traum von Freiheit und Demokratie mit dem Leben bezahlten.
„Es ist unsere Aufgabe, an die Vergangenheit zu erinnern, aus ihr zu lernen und uns für unsere demokratischen Werte einzusetzen“, sagt Astrid Duda, Bezirksstadträtin für Bürgerdienste und Soziales. Judith Stückler Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung, ergänzt: „Eine der größten Gefahren für unsere Demokratie ist, dass wir vergessen, dass wir eine aktive Zivilgesellschaft brauchen, um Freiheit, Rechtsstaat und Menschenrechte zu wahren. Wir gedenken all derer, die davon träumten und dafür ihr Leben lassen mussten.“