„Was wünscht ihr euch für euren Stadtteil?“ – Drittklässler im Gespräch mit Bezirksstadträtin
Was läuft gut in Charlottenburg-Nord und was kann noch verbessert werden? Diesen Fragen gingen Schülerinnen und Schüler der Helmuth-James-von-Moltke-Grundschule bei einem besonderen Besuch in der Stadtteilbibliothek Halemweg nach. Im Rahmen eines Demokratieprojekts trafen sie die zuständige Schulstadträtin Heike Schmitt-Schmelz – mit dabei: viele Ideen und handgeschriebene Briefe.
In einer offenen Gesprächsrunde stellten die Schüler:innen ihre Fragen und lasen aus selbst verfassten Briefen vor. Am Ende überreichten sie der Bezirksstadträtin die gesammelten Schreiben mit ihren Anliegen, Lob und Verbesserungsvorschlägen.
In ihren Briefen machten die Kinder deutlich, was sie an Charlottenburg-Nord schätzen – und was aus ihrer Sicht besser werden sollte. Sie lobten unter anderem ihre Schule und die Bibliothek, insbesondere wegen der Leseförderung und der vielfältigen Workshops. Auch die Sportplätze kamen gut an.
Kritischer sahen die Kinder den Müll im öffentlichen Raum. Mehr Sauberkeit, zusätzliche Radwege und neue Spielplätze standen ganz oben auf ihrer Wunschliste.
Die Autorin Katharina Reschke begleitete das Projekt. Gemeinsam mit der Klasse sprach sie darüber, was Demokratie im Alltag bedeutet. Mithilfe der selbstgeschriebenen Briefe lernten die Kinde, wie sie eigene Interessen formulieren und diese vor anderen vertreten können.
Die Briefaktion basiert auf dem Kinderbuch Doodledidoo von Katharina Reschke und Illustratorin Katja Spitzer. Das Projekt zeigt, wie wichtig es ist, Kinder frühzeitig an demokratische Prozesse heranzuführen. Der direkte Austausch mit der Politik – in einem vertrauten Raum wie der Bibliothek – bot den Schüler:innen nicht nur Gehör, sondern auch die Erfahrung, dass ihre Stimme zählt.
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