Upcycling trifft Streetfood: Schüler:innen des Heinz-Berggruen-Gymnasiums verwandelten alte Materialien in innovative Designlösungen. Von urbanen Möbeln bis zu praktischen Tragetaschen – ihre Projekte zeigten, wie Nachhaltigkeit und Kreativität Hand in Hand gehen.
Sechs Monate lang lernten die Teilnehmer:innen in vier Workshops, gebrauchte Materialien neu zu nutzen und ihnen praktische Funktionen zu geben. Sie zeichneten, sägten, nagelten, klebten, nähten und experimentierten – immer mit dem Ziel, nachhaltige und funktionale Lösungen zu schaffen. Ihre Ergebnisse präsentierten die Schülerinnen und Schüler am Donnerstag, 30. Januar 2025, auf dem Streetfood-Markt am Fehrbelliner Platz.
Ein Highlight waren die „urbanen Möbel“ eines Wahlpflichtkurses der 9. Klasse. Unter der Anleitung von Lehrer Peter Rist und Architektin Alkistis Thomidou entstanden Sitzmöbel nach dem Prinzip „Design for Disassembly“ – also Möbel, die sich leicht auf- und abbauen lassen, um Ressourcen zu schonen. Die Marktbesucher:innen testeten die Möbel vor Ort und konnten ihre Speisen bequem genießen.
Ebenso beeindruckend waren die „Take-Away-Utensilien“ der 10. Klassen. Deren Tragetaschen, gefertigt aus alten Ausstellungsbannern, entstanden unter der Leitung von Lehrerin Anna-Lydia und kamen bei den Besucher:innen gut an.
Die Projekte entstanden im Rahmen der Ausstellung „Mahlzeit – Feldforschung am Fehrbelliner Platz“ der Künstlerin Stella Flatten und wurden in Zusammenarbeit mit Sigrun Adam-Angermann sowie dem Atelier in der Kommunalen Galerie Berlin entwickelt.