Zukunft braucht Klimaschutz: Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann unterstützt Haltung des EUREF-Campus

Pressemitteilung Nr. 281 vom 03.07.2026

Der Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg, Jörn Oltmann, begrüßt die Entscheidung des EUREF-Campus, sich aus dem Netzwerk der Berliner Zukunftsorte zurückzuziehen. Der Schritt setzt ein deutliches Zeichen: Wer den Anspruch erhebt, ein Zukunftsort zu sein, muss sich auch an ambitionierten Klimaschutzzielen messen lassen.

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann erklärt:
„Der EUREF-Campus steht seit Jahren für Innovation, Nachhaltigkeit und die Entwicklung konkreter Lösungen für die klimaneutrale Stadt von morgen. Ich unterstütze ausdrücklich die Haltung, dass die Auszeichnung als Zukunftsort an verbindliche Klimaschutzstandards geknüpft sein und nicht nur gesetzlich fixierten Standards entsprechen muss.“

Zukunftsorte sind Leuchttürme für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie sollten deshalb nicht nur bestehende Klimaschutzvorgaben erfüllen, sondern mit innovativen Lösungen Maßstäbe setzen und andere Akteur_innen inspirieren.

„Zukunftsorte tragen eine besondere Verantwortung. Wer Teil dieses Netzwerks sein möchte, sollte sich verbindlich zu ehrgeizigen Klimazielen bekennen und einen messbaren Beitrag zur Erreichung der Berliner Klimaschutzziele leisten. Innovation und Klimaschutz gehören untrennbar zusammen.“

Der Bezirksbürgermeister fordert den Berliner Senat auf, die Kriterien für das Netzwerk der Zukunftsorte weiterzuentwickeln. Klimaschutz müsse ein zentrales Qualitätsmerkmal der Zukunftsorte sein. Nur wenn sie ihrem Namen gerecht werden, können sie als Vorbilder für den Berlin Weg hin zur Klimaneutralität sein und zeigen, dass wirtschaftlicher Erfolg, wissenschaftliche Exzellenz und konsequenter Klimaschutz Hand in Hand gehen.