„Vom Wärmeplan zur Wärmewende“ Große Resonanz bei der bezirklichen Veranstaltung

Saal ist gefüllt mir sitzendem Publikum, das einer Rednerin zuschaut.

Pressemitteilung Nr. 277 vom 02.07.2026

Bereits einen Tag nach der zentralen Veranstaltung der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt zur Veröffentlichung des Berliner Wärmeplans lud das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg am 30. Juni 2026 zu einer bezirklichen, lokalen Veranstaltung ein – und das mit Erfolg: Über 150 Leute kamen im Rathaus Schöneberg zusammen, um sich über die Wärmewende in Tempelhof-Schöneberg zu informieren und miteinander in den Austausch zu treten.

Nach dem Grußwort von Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann folgten Beiträge von Florian Hewelt (Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt), Dr. Christine Kühnel (Reiner Lemoine Institut), Dr. Andreas Wirths (BEW Berliner Energie und Wärme GmbH) und Editha Kötter (Berliner Wärmewendeagentur).

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann betont:
„Der Wärmeplan gibt uns eine Karte. Die Wärmewende verlangt jetzt den Weg. Tempelhof-Schöneberg kann dazu viel beitragen: durch Kooperation, durch öffentliche Gebäude als Anker, durch Beratung, durch transparente Kommunikation und durch den festen Willen, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zusammenzuhalten.“

Verschiedene Wärmewende-Initiativen stellen sich vor

Im Anschluss an diesen Input-Teil ging es dann ins Vernetzen beim zweiten Teil der Veranstaltung, dem „Forum der Wärmewende-Initiativen und Projekte“. Verschiedene Wärmewende-Initiativen, die sich bereits aktiv in Tempelhof-Schöneberg einsetzen, stellten sich an Stationen vor. Dazu gehörten die Bürgerinitiativen „Wärmewende Friedenau“, „AG Wärmewende Schöneberger Norden“, „Wärmenetz am Bosepark“ und „Monopolenergie“. Auch Pilotprojekte, wie die das Projekt „Marienpark“, das Projekt „Neue Mitte Tempelhof“, das Forschungsprojekt „WärmSchöN“, und das „Klimaschutzkonzept Bessemerstraße“ präsentierten ihre Arbeit.

Die Teilnehmendenzahl und der rege Austausch bei der Veranstaltung zeigen, welch großer Informations- und Unterstützungsbedarf zum Thema Wärmewende vorherrscht. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg freut sich über die entstandenen Kontakte und Vernetzungen. Diese gilt es nun weiter zu vertiefen und in eine Zusammenarbeit mit den diversen Akteur_innen der Stadtgesellschaft fließen zu lassen. Dabei sieht sich das Bezirksamt als aktiver Part, der die Umsetzung der Wärmewende vorantreibt und Akteur_innen verbindet.

Hintergrund zur Veranstaltung

Berlin verfolgt das Ziel, bis 2045 klimaneutral zu werden. Eine zentrale Voraussetzung dafür ist die Wärmewende – also die schrittweise Umstellung der Wärmeversorgung auf klimafreundliche und langfristig tragfähige Lösungen. Grundlage dieses Prozesses ist die kommunale Wärmeplanung. Diese soll aufzeigen, wie die Wärmeversorgung künftig effizient, verlässlich und treibhausgasneutral gestaltet werden kann.

Der Berliner Senat veröffentlichte den Berliner Wärmeplan entsprechend des Wärmeplanungsgesetzes (WPG) im Juni 2026.