Im Anschluss an diesen Input-Teil ging es dann ins Vernetzen beim zweiten Teil der Veranstaltung, dem „Forum der Wärmewende-Initiativen und Projekte“. Verschiedene Wärmewende-Initiativen, die sich bereits aktiv in Tempelhof-Schöneberg einsetzen, stellten sich an Stationen vor. Dazu gehörten die Bürgerinitiativen „Wärmewende Friedenau“, „AG Wärmewende Schöneberger Norden“, „Wärmenetz am Bosepark“ und „Monopolenergie“. Auch Pilotprojekte, wie die das Projekt „Marienpark“, das Projekt „Neue Mitte Tempelhof“, das Forschungsprojekt „WärmSchöN“, und das „Klimaschutzkonzept Bessemerstraße“ präsentierten ihre Arbeit.
Die Teilnehmendenzahl und der rege Austausch bei der Veranstaltung zeigen, welch großer Informations- und Unterstützungsbedarf zum Thema Wärmewende vorherrscht. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg freut sich über die entstandenen Kontakte und Vernetzungen. Diese gilt es nun weiter zu vertiefen und in eine Zusammenarbeit mit den diversen Akteur_innen der Stadtgesellschaft fließen zu lassen. Dabei sieht sich das Bezirksamt als aktiver Part, der die Umsetzung der Wärmewende vorantreibt und Akteur_innen verbindet.
Hintergrund zur Veranstaltung
Berlin verfolgt das Ziel, bis 2045 klimaneutral zu werden. Eine zentrale Voraussetzung dafür ist die Wärmewende – also die schrittweise Umstellung der Wärmeversorgung auf klimafreundliche und langfristig tragfähige Lösungen. Grundlage dieses Prozesses ist die kommunale Wärmeplanung. Diese soll aufzeigen, wie die Wärmeversorgung künftig effizient, verlässlich und treibhausgasneutral gestaltet werden kann.