Aktuelles aus Ihrem Bezirksamt: 22. Newsletter Tempelhof - September 2026

Collage von Tempelhofer Orten

Liebe Tempelhofer_innen,

der Herbst-Newsletter hält für Sie viele Veranstaltungstipps, Termine und Informationen bereit. Mit Freude berichte ich, dass unser Kindermuseum unterm Dach die renommierte „Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ erhalten hat. Das Bundesministerium für Bildung und die Deutsche UNESCO-Kommission haben mit dieser Auszeichnung das innovative Konzept des Kindermuseums – Kinder spielerisch an Zukunftsthemen wie Klima, Ernährung und Ressourcen heranzuführen – gewürdigt. Hierfür meine herzlichsten Glückwünsche!

Pünktlich zum Anfang September startet unsere Volkshochschule mit ihrem neuen Herbstprogramm. Das Programm bietet neben thematischen Spaziergängen, Kreativ-, Sport- und Sprachkursen auch Workshops an. Ich bin sicher, Sie werden aus der großen Auswahl einen oder gleich mehrere Kurse nach Ihren Wünschen finden. Gemeinschaftliches Lernen macht Spaß und bietet die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen.

Um das Thema Kontakte geht es auch bei unseren „Langen Tafeln“. Mit diesem offenen Veranstaltungsformat möchten wir die Gemeinschaft in den Kiezen stärken und der zunehmenden Vereinzelung in unserer Gesellschaft entgegenwirken. Ich freue mich, Sie am 5. September 2026 von 15 bis 17 Uhr auf dem Metzplatz in Tempelhof begrüßen zu können!

Ein weiteres kulturelles Highlight ist das 7. Kultursommerfest am 12. September 2026 von 15 bis 20 Uhr, organisiert vom Amt für Weiterbildung und Kultur! Dieses Jahr wird am Rathaus Tempelhof und rund um die Bezirkszentralbibliothek gefeiert. Hier können Sie sich über das Projekt zur geplanten „Neuen Mitte Tempelhof“ austauschen und die vielfältigen Angebote unserer Kultureinrichtungen kennenlernen. Es erwartet Sie ein Kreativtag mit Konzerten, Artistik, Tanz und Kindertheater.

Ein weiteres umfangreiches Kulturangebot bietet Ihnen der Tag des Offenen Denkmals am 12. und 13. September 2026, der dieses Jahr unter dem Motto „NetzWerke: Denkmale und Infrastruktur“ steht. Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg nimmt natürlich wieder aktiv teil und öffnet für Sie die Pforten von Kirchen, Gedenkorten und Bauwerken. Für einige Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich.

Ein besonders wichtiges Thema ist die Würdigung ehrenamtlichen Engagements. Wie Sie wissen, werden in unserem Bezirk viele Aktivitäten durch „Bürgerschaftliches Engagement“ getragen. Um dieses Engagement sichtbar zu machen und zu würdigen, zeichnen wir seit 2003 jährlich besonders verdiente Ehrenamtliche mit bezirklichen Verdienstmedaillen und dem Förderpreis der Bezirksverordnetenversammlung aus. Vielleicht kennen Sie Personen oder Projekte, die Sie dieses Jahr für diese Auszeichnungen vorschlagen möchten. Schauen Sie sich die Voraussetzungen an, die für die Vergabe zu erfüllen sind. Wir freuen uns auf Ihre schriftlichen Vorschläge bis zum 2. Oktober 2026.

Abschließend möchte ich Sie daran erinnern, dass am 20. September 2026 Ihre Stimmen zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses und der Bezirksverordnetenversammlungen gefragt sind. Das Wahlrecht ist eines der wertvollsten Güter unserer Demokratie. Gewählt werden kann vorab per Briefwahl, das geht auch in Präsenz in unseren Briefwahlstellen im Rathaus Schöneberg, Rathaus Tempelhof oder im Bürgeramt Lichtenrade, und natürlich am Wahltag in den Wahllokalen! Stützen Sie mit Ihrer Stimme die Demokratie und die Zukunft unserer Stadt!

Zu allen Themen finden Sie ausführliche Informationen auf unserer bezirklichen Internetseite.
Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Herbstanfang!

Ihr
Jörn Oltmann
Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg

Auf der Übersichtsseite der „Nachbarschaften“-Newsletter können Sie sich für diesen und weitere Newsletter anmelden und auch einen Blick ins Archiv werfen.

Infos für Tempelhof

Tag des offenen Denkmals 2026

In diesem Jahr steht der Tag des offenen Denkmals unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Ausstellungen, Führungen, Radtouren, interaktive Formate, Gespräche, Performances, Kunst und Musik sowie natürlich viele große und kleine Denkmale machen das Berliner Denkmalwochenende wieder zu einem Fest für alle Sinne und Interessen.

  • Samstag, 12. September und Sonntag, 13. September 2026
  • mehr als 300 Denkmale und über 700 Einzelveranstaltungen in ganz Berlin

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit uns die Denkmallandschaft in Tempelhof-Schöneberg zu erkunden.
Auch in Tempelhof finden Aktionen statt: Erkunden Sie zum Beispiel den Flughafen Tempelhof, den Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße oder nehmen Sie an einer Fahrradtour rund um den Flughafen Tempelhof und auf dem Tempelhofer Feld teil. Diese und viele weitere Orte gibt es in Tempelhof zu entdecken!

Für viele Veranstaltungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Das komplette Programm finden Sie online auf der Internetseite „Tag des offenen Denkmals 2026“ oder im gedruckten Programmheft, welches unter anderem auch im Rathaus Schöneberg bei der Pressestelle ausliegt.

BSR-Kieztag am 17. Oktober 2026 in Tempelhof

In Zusammenarbeit mit der Berliner Stadtreinigung (BSR) ist im Quartiersmanagementgebiet Germaniagarten wieder ein Kieztag zur mobilen haushaltsnahen Entsorgung von Sperrmüll und anderen Wertstoffen geplant:

  • Samstag, 17. Oktober 2026 von 08:00 bis 13:00 Uhr
  • Rohrbeckstraße (zwischen Bacharacher und Schwanheimer Straße), 12099 Berlin

Private Haushalte können kostenfrei Sperrmüll, Elektroaltgeräte und Alttextilien abgeben. Ein integrierter Tausch- und Verschenkmarkt bietet zudem die Möglichkeit, „alte Schätze“ weiterzugeben oder vielleicht auch selbst welche mitzunehmen. Was am Ende des Tages keine neuen Besitzer_innen gefunden hat und dafür geeignet ist, erhält die „NochMall“ – das Gebrauchtwarenkaufhaus der BSR in Reinickendorf.

Bitte beachten Sie, dass sich gelegentlich Änderungen ergeben können. Aktuelle Informationen zu den stattfindenden Terminen finden Sie auf der Internetseite der BSR.

Neugestaltung der Spielplätze Götz- und Germaniastraße

Anfang Juli haben die Bauarbeiten zur Neugestaltung der beiden Spielplätze in der Götz- und Germaniastraße begonnen. Die Arbeiten auf den Spielplätzen erfolgen zeitgleich. Die Fertigstellung und Eröffnung der beiden Spielplätze ist für den Sommer 2027 vorgesehen.

Die Neugestaltung der beiden Spielplätze im Fördergebiet Neue Mitte Tempelhof erfolgt im Rahmen der Förderprogramms Nachhaltige Erneuerung. Die Planungen wurden gemeinsam mit Anwohnenden sowie den Nutzer_innen der Spielplätze entwickelt. Im Rahmen eines Beteiligungsverfahrens wurden Anregungen und Ideen aus der Öffentlichkeit aufgenommen und in die Gestaltung der Spiel- und Sportbereiche einbezogen.

Der Spielplatz in der Götzstraße umfasst künftig einen Sandspielbereich für jüngere Kinder sowie ein Beachvolleyballfeld. Das Gestaltungsmotto „Klotz und Quer“ greift die Form von Quadraten und Klötzen auf und prägt die gesamte Anlage.
Eine Aufenthaltsfläche mit Tischtennisplatten öffnet den Spielplatz zu zwei Seiten und verbindet die Bereiche Sport und Spiel. Das Sportangebot wird durch Calisthenics-Elemente ergänzt und durch eine Sitztribüne eingefasst.
Auf der Sandspielfläche setzt sich das Gestaltungskonzept mit übereinandergestapelten Spiel- und Kletterelementen fort. Neue Sitzgelegenheiten, überdachte Picknickplätze, Mauern sowie vier neu gepflanzte Bäume schaffen attraktive Aufenthaltsmöglichkeiten für Menschen aller Altersgruppen.

Der Spielplatz in der Germaniastraße liegt an der Einmündung von Alt-Tempelhof und Germaniastraße. Auffällige farbige Stahlrahmen machen den bislang wenig wahrnehmbaren Spielplatz künftig besser sichtbar und übernehmen gleichzeitig verschiedene Funktionen: Sie dienen als Eingang, Fußballtore, Schaukelkonstruktionen und Kletterelemente.
Eine Wegeverbindung zwischen den beiden Eingängen ermöglicht eine durchgängige barrierearme Erschließung des Geländes. Findlinge und Holzblockbänke unterstreichen den naturnahen Charakter der Anlage und bilden einen reizvollen Kontrast zur urbanen Gestaltung.

Fahrradstraße Eschersheimer Straße

Die Eschersheimer Straße wird eine Fahrradstraße! Radfahrende haben hier nun Vorrang. Für Kraftfahrzeuge gilt: nur Anlieger dürfen die Straße befahren. Regelmäßige Piktogramme, Grünmarkierung der Fahrbahngasse und die Markierung des Dooringbereichs tragen zur Sicherheit der Radfahrenden bei.

Ein LKW-Fahrverbot wurde in den parallel verlaufenden Straßen Nackenheimer Weg und Holzmannstraße angeordnet, um dort die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Der LKW-Verkehr in der Oberland- und in der Silbersteinstraße ist nur als Anliegerverkehr zulässig.

Zum Abstellen von Fahrrädern gibt es 16 neue Fahrradbügel, die Platz für 32 Fahrräder bieten. Die Entsiegelung des nicht mehr benötigten Hochbordradwegs ist vorgesehen, wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt.

Südliche Manfred-von-Richthofen-Straße wird Fahrradstraße

Für dieses Jahr ist auch der Umbau der südlichen Manfred-von-Richthofen-Straße, vom Tempelhofer Damm bis zum Werner-Voß-Damm, zur Fahrradstraße vorgesehen. Auch hier werden künftig Radfahrende Vorrang haben und nur Anlieger dürfen mit Kraftfahrzeugen die Straße befahren. Regelmäßige Piktogramme, Grünmarkierung der Fahrbahngasse und die Markierung des Dooringbereichs tragen zur Sicherheit der Radfahrenden bei. Auch Zufußgehende profitieren vom Umbau: an insgesamt 12 Stellen wird es neue markierte Querungsstellen geben.

Auf Höhe des Rumeyplans wird ein modaler Filter umgesetzt: nur Rad- und Fußverkehr können zukünftig die gesamte Straße durchfahren. Der Kfz-Verkehr hat auf Höhe des Rumeyplans keine Durchfahrt durch die Manfred-von-Richthofen-Straße mehr. Alle Anlieger der Manfred-von-Richthofen-Straße können jedoch auch zukünftig mit ihren Kraftfahrzeugen ihre Ziele erreichen.

Auf Basis von Beschlüssen der Bezirksverordnetenversammlung und unter großer Bürgerbeteiligung wurde von 2021 bis 2023 ein Verkehrskonzept für die Gartenstadt entwickelt. Daraus wurden bisher verschiedene Maßnahmen umgesetzt. Mit der Einrichtung der Fahrradstraße in der südlichen Manfred-von-Richthofen-Straße wird nun ein weiteres Element des Verkehrskonzepts realisiert. Das Verkehrskonzept ist auf der Seite des Straßen- und Grünflächenamtes einsehbar.

Die Fertigstellung der Fahrradstraße ist für Anfang 2027 vorgesehen.
Einen Überblick über die Fahrradstraßen im Bezirk gibt es auf der Seite des Bezirksamtes „Fahrradstraßen“.

Eindämmung des invasiven Japanischen Staudenknöterichs am Wilhelmsteich

Am Wilhelmsteich im Lehnepark in Tempelhof fanden in den Sommerferien gezielte Maßnahmen zur Bekämpfung des Japanischen Staudenknöterichs statt. Die hochinvasive und extrem schnell wachsende Pflanzenart bedroht die heimische Flora und Fauna am Gewässer, da sie andere (konkurrenzschwache) Pflanzenarten in rasantem Tempo verdrängt. Um das ökologische Gleichgewicht am Wilhelmsteich wiederherzustellen und dauerhaft zu schützen, zu erhalten und weiterzuentwickeln kommt das umweltschonende RooterWave-Verfahren zum Einsatz.

Beim RooterWave-Verfahren wird auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln verzichtet. Stattdessen wird der Knöterich mit gezielten, hochfrequenten Stromimpulsen behandelt. Der Strom fließt durch den Stängel bis tief in das weitverzweigte Wurzelsystem. Dort wird die Energie in Wärme umgewandelt, wodurch das Wasser in den Pflanzenzellen verdampft und die Zellstrukturen bis in die Tiefe zerstört werden. Die Pflanze stirbt dadurch von innen heraus ab. Nach der Behandlung bleibt der absterbende Knöterich bewusst für etwa zwei bis drei Wochen vor Ort liegen. Diese Liegezeit ist notwendig, um den vollständigen Zersetzungs- und Absterbeprozess bis in die letzten Wurzelspitzen sicherzustellen.

Der Japanische Knöterich ist für seine extreme Hartnäckigkeit und seine tiefen, speicherfähigen Wurzeln bekannt. Eine einmalige Behandlung reicht daher nicht aus. Bis zur endgültigen und nachhaltigen Wirksamkeit der Maßnahme ist ein Zeitraum von etwa zwei bis drei Jahren veranschlagt. In dieser Zeit werden insgesamt acht Behandlungen am Wilhelmsteich durchgeführt.
Alle Anwohnenden und Parkbesuchenden des Lehneparks werden um Verständnis gebeten für diese notwendige Naturschutzmaßnahme und die damit verbundenen temporären Sperrungen sowie die optischen Beeinträchtigungen durch das liegengelassene Pflanzenmaterial.

Lange Tafel für Gemeinschaft

Gerne möchten wir noch einmal auf die Lange Tafel für Gemeinschaft erinnern, die wir bereits im letzten Newsletter angekündigt haben. Die Lange Tafel ist ein offenes Format: Alle sind willkommen. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Essen an einer langen Tafel. Darüber hinaus stellen sich lokale Träger, Initiativen und Beratungsangebote vor. Besucher_innen können sich informieren, Kontakte knüpfen, Angebote im eigenen Umfeld kennenlernen und Möglichkeiten zum Mitmachen entdecken. Die Teilnahme ist offen und kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

In den anderen Bezirksregionen fand die Lange Tafel für Gemeinschaft bereits statt. In Tempelhof lädt die Lange Tafel am Samstag, den 5. September 2026 von 15 bis 17 Uhr in die Wenckebachstraße 5, 12099 Berlin ein.

Weitere Informationen zur Langen Tafel für Gemeinschaft und allen Terminen finden Sie auf der Internetseite des Bezirksamtes „Lange Tafel für Gemeinschaft in den Bezirksregionen“. Die Langen Tafeln sind ein Projekt des Ehrenamtsbüros und der Organisationseinheit Sozialraumorientierte Planungskoordination (OE SPK).

Tempelhof-Schöneberg Allgemein

7. Kultursommerfest in Tempelhof-Schöneberg

Das Amt für Weiterbildung und Kultur in Tempelhof-Schöneberg lädt zum siebten Mal zum großen Kultursommerfest ein. Dieses Jahr findet es an einem ganz besonderen Ort statt – dort, wo in den kommenden Jahren die „Neue Mitte Tempelhof“ und deren großer Kultur- und Bildungsbau entstehen soll. Rund um das Rathaus Tempelhof, die Götzstraße mit der Bibliothek Tempelhof und den Franckepark ist ein modernes Stadtquartier mit neuen Wohnungen, öffentlichen Einrichtungen wie dem Kultur- und Bildungshaus, grünen Freiräumen und besseren Wegen geplant. Zum Kultursommerfest gibt es die Gelegenheit, sich zum Projekt zu informieren und auszutauschen und dabei die vielfältigen Kulturangebote der Musikschule, Volkshochschule, Museen und Galerien, der dezentralen Kulturarbeit, der Jugendkunstschule und der Bibliotheken hautnah zu erleben. Die Gäste erwartet drinnen und draußen ein Spätsommernachmittag zum Entdecken, Mitmachen und Wohlfühlen.

  • Samstag, 12. September 2026 von 15:00 bis 20:00 Uhr
  • am Rathaus Tempelhof und rund um die Bezirkszentralbibliothek „Eva-Maria-Buch-Haus“, Tempelhofer Damm 165 und Götzstraße 8-12, 12099 Berlin

Zu erleben sind: Live-Konzerte auf der Open-Air-Bühne und im Rosengarten der Bibliothek, Artistik, Tanz und Kindertheater, Kreativstationen und Workshops, Gaming von Retro bis Escape und vieles mehr.

Der Eintritt ist kostenfrei. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Amtes für Weiterbildung und Kultur.

REC-Filmfestival Berlin

Bereits zum 35. Mal findest das internationale REC-Filmfestival Berlin statt. Das REC-Filmfestival Berlin wurde als internationales Nachwuchsfilmfestival von filmbegeisterten jungen Erwachsenen und Jugendlichen gegründet und gehört zu den ältesten Filmfestivals Berlins. Es verbindet junge Filmschaffende aus der ganzen Welt, bietet Ihnen eine Plattform, ihren Film einem breiten Publikum zu zeigen, professionelles Feedback durch die Jury zu erhalten, fantastische Workshops zu besuchen und sich nachhaltig zu vernetzen.

  • Mittwoch, 9. September bis Samstag, 12. September 2026
  • ufaFabrik, Viktoriastraße 10-18, 12105 Berlin

Traditionell nehmen am REC-Filmfestival Berlin Kinder und Jugendliche aus unseren Städtepartnerschaften teil. Dieses Jahr können wir uns auf die Teilnahme und Beiträge aus zehn unserer Städte- und Partnergemeinden freuen. Mit dabei sind unter anderem wieder junge Filmtalente aus Charenton-le-Pont (Frankreich), Koszalin (Polen), Mezitli (Türkei), Amstelveen (Niederlande), aber auch aus Paderborn, Wuppertal und unserer neusten Partnerstadt Mykolajiw (Ukraine). Bemerkenswert ist, dass im Frühjahr in Amstelveen sogar ein Vorentscheid stattgefunden hat, wer dieses Jahr beim REC-Festival teilnehmen kann.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite zum REC Filmfestival.

Industriekultur in Tempelhof-Schöneberg

Am Sonntag, 20. September 2026, beteiligt sich Tempelhof-Schöneberg mit dem Aktionstag „Industriekultur in Tempelhof-Schöneberg“ am Festival der Berliner Industriekultur. Gemeinsam mit dem Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) und weiteren Partner_innen lädt das Bezirksamt dazu ein, die Industriegeschichte des Bezirks an außergewöhnlichen Orten zu entdecken. Das Festival findet vom 12. September bis 4. Oktober 2026 statt und macht mit mehr als 100 Veranstaltungen das industrielle Erbe Berlins erlebbar.

Zahlreiche Orte im Bezirk öffnen ihre Türen und gewähren spannende Einblicke in die industrielle Entwicklung Tempelhof-Schönebergs. Besucher_innen erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Führungen, Ausstellungen, Sonderöffnungen und Bustouren, das die Geschichte des Bezirks auf vielfältige Weise erlebbar macht.

Viele Programmpunkte sind kostenfrei. Für einzelne Führungen und Sonderveranstaltungen ist aufgrund begrenzter Teilnehmendenzahlen eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen zum Aktionstag, zum Programm sowie zu den Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte auf der Seite des Berliner Zentrum Industriekultur „Industriekultur in Tempelhof-Schöneberg“. Das vollständige Festivalprogramm ist ebenfalls auf der Internetseite des Berliner Zentrum Industriekultur abrufbar.

Berliner Wahlen 2026

Die Berlin-Wahl kommt! Am 20. September 2026 finden die Wahlen für das Abgeordnetenhaus von Berlin und die Bezirksverordnetenversammlungen statt.

Wie und wo kann ich meine Stimme abgeben?

  • Am 20. September 2026 direkt im Wahllokal. Das Wahllokal ist auf der Wahlbenachrichtigung angegeben.
  • Briefwahl: Die Briefwahlunterlagen können postalisch, online, per E-Mail oder Fax beantragt werden. Seit dem 10. August 2026 kann auch in den Briefwahlstellen im Rathaus Schöneberg, Rathaus Tempelhof oder im Bürgeramt Lichtenrade gewählt werden.

Der Versand der Wahlbenachrichtigungen ist im August erfolgt. Auch über den dort aufgedruckten QR-Code können die Briefwahlunterlagen elektronisch beantragt werden.

Weitere Informationen zu den Wahlen finden Sie auf der Internetseite des Landeswahlleiters für Berlin oder des Bezirkswahlamts Tempelhof-Schöneberg.

Logo des Lichtermarktes

48. Lichtenrader Lichtermarkt: Melden Sie sich an!

Die Adventszeit ist die Zeit des Zusammenkommens – und der Lichtenrader Lichtermarkt ist das perfekte Fest dafür! Ab sofort können sich Vereine, Initiativen und gemeinnützige Organisationen für die Teilnahme am 48. Lichtenrader Lichtermarkt anmelden.

  • Sonntag, 29. November 2026 (1. Advent) von 13:00 bis 19:00 Uhr
  • rund um den Dorfteich an der alten Dorfkirche, Alt-Lichtenrade, 12309 Berlin

Die Angebote auf dem Lichtermarkt sind nicht-kommerziell. Die Ausstellenden spenden Ihre Gewinne an gemeinnützige Projekte. Im Sinne der Vielfalt und Festlichkeit freut sich das Bezirksamt besonders über Anmeldungen mit Bastel- und Handarbeiten, Spielsachen, Keramik, Holzwaren, Honig, Nostalgischem oder kunstgewerblichen Arbeiten.

Das Bezirksamt stellt für die Ausstellenden die Marktstände bereit und erhebt pro angemeldeten Stand ein Standgeld von 50 Euro. Anmeldefrist ist der 15. Oktober 2026. Die Standvergabe erfolgt nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ und es gibt Vorrang für Organisationen und Ehrenamtliche aus Tempelhof-Schöneberg, die sich innerhalb der Anmeldefrist anmelden. Grundsätzlich besteht kein Anrecht auf einen Stand und die Teilnahme kann nicht garantiert werden, wenn alle Plätze vor Ende der Frist vergeben sind.

Melden Sie sich jetzt auf der Internetseite des Bezirksamtes an!

Fotoausstellung „Kraftvolle Stimmen: Die Rolle ukrainischer Frauen im Leben Berlins“

Am 30. Juni 2026 eröffnete im Rathaus Schöneberg die Fotoausstellung „Kraftvolle Stimmen: Die Rolle ukrainischer Frauen im Leben Berlins“.

In einer Zeit, in der sich viele ohnmächtig fühlen, etwas verändern zu können, macht die Ausstellung sichtbar, wie politische Teilhabe gelebt wird – als gemeinsamer Raum, der allen gehört, unabhängig von Herkunft oder Aufenthaltsstatus. Die Porträts zeigen ukrainische Frauen aus Städten und Regionen wie Kyiv, Odesa, Lviv, Kharkiv, Mariupol, Donetsk und der Krym, die Berlin mitgestalten: als Abgeordnete, Projektleiterinnen, Lehrkräfte, Journalistinnen, Wissenschaftlerinnen, Unternehmerinnen, Mediatorinnen und Aktivistinnen – in Beiräten, Ausschüssen und Vereinen, für Mehrsprachigkeit, Menschenrechte und Bildung. Einige leben schon lange hier, andere kamen als Geflüchtete nach der russischen Invasion. Sie treten nicht als Empfängerinnen von Hilfe in Erscheinung, sondern als Gestalterinnen des städtischen Lebens.

Die Ausstellung ist noch bis zum 1. Dezember 2026 im Rathaus Schöneberg in der Galerie im 1. Obergeschoss zu sehen.

Rathaus Schöneberg
John-F.-Kennedy-Platz 1, 10825 Berlin
Montag bis Freitag von 08:00 bis 18:00 Uhr
Der Eintritt ist kostenfrei.

Ausstellungen im Haus am Kleistpark

„Schwaananien“ von Peter Klare

Der in Berlin lebende Künstler Peter Klare geht von einem freien, bildsinnlichen Umgang mit der Malerei aus, indem er Farben und Formen in weiten malerischen Gesten auf übergroße Formate bringt, diese vom Malgrund löst, in den Raum überführt, Leinwände zu skulpturalen Körpern entwickelt oder fotografische Aufnahmen mit Pigmenten überzieht. Wiederkehrende Elemente erscheinen als Fragment, Kontur oder Volumen und wechseln zwischen Fläche und Objekt. So entstehen Zusammenhänge, die Wahrnehmung neu strukturieren und als offene Zustände erfahrbar werden.

Die Ausstellung ist noch bis zum 13. September 2026 im Haus am Kleistpark zu sehen. Weitere Informationen zur Ausstellung sind auf der Internetseite vom Haus am Kleistpark zu finden.

„What is washed returns as language“ von Mahsa Aleph

Die in Berlin lebende iranische Künstlerin Mahsa Aleph arbeitet an der Schnittstelle von Film, Installation und Text. In ihren Werken untersucht sie das Verhältnis von Sprache, Materialität und Erinnerung. Worte, Bilder und Objekte erscheinen dabei nicht als feste Bedeutungen, sondern als wandelbare Zustände, die sich fortwährend überschreiben, verändern und neu formieren.

Im Zentrum der Präsentation stehen die Installation „Jowhar“ (2021) und die Filmarbeit „Reanimation“ (2026), die beide von Kreisläufen des Verschwindens und Wiederkehrens erzählen. Der Ausstellungstitel „What is washed returns as language“ verbindet als gedankliche Klammer beide Werke: Was verloren, ausgelöscht oder zurückgelassen scheint, verschwindet nicht vollständig, sondern kehrt in veränderter Form wieder zurück.

Die Ausstellung ist noch bis zum 20. September 2026 im Projektraum im Haus am Kleistpark zu sehen. Weitere Informationen zur Ausstellung sind auf der Internetseite vom Haus am Kleistpark zu finden.

Kommunale Galerie Haus am Kleistpark

  • Grunewaldstraße 6-7, 10823 Berlin
  • Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr
  • Der Eintritt ist kostenfrei.

„ZWISCHEN | LAUT“ – Ausstellung zur Fünfzehnten Tempelhofer Kunstausstellung

Die heutige Informations- und Klangwelt ist von permanenter Reizüberflutung geprägt. Soziale Medien, urbane Räume und digitale Gleichzeitigkeit erzeugen ein Geflecht aus Bildern, Stimmen und Impulsen, in dem sich Wahrnehmungen überlagern, ohne vollständig zu verschmelzen. Die „Fünfzehnte Tempelhofer Kunstausstellung“ steht unter dem Titel „ZWISCHEN | LAUT“.

Die Ausstellung versammelt 16 künstlerische Positionen, die sich mit Spannungsfeldern und Resonanzräumen unserer Gegenwart auseinandersetzen. In Malerei, Zeichnung, Fotografie, Skulptur, Textilarbeit und Collage wird das Dazwischen in seinen unterschiedlichen Facetten sichtbar gemacht, untersucht und hinterfragt. Es entstehen Räume, in denen Unterschiede aufeinanderprallen, nebeneinander bestehen oder neue Beziehungen eingehen.
Die Arbeiten greifen sowohl gesellschaftliche als auch persönliche Themen auf: urbane Verdichtung und Lebensräume, Sinnesüberflutung, Musik und Stimmengewirr, Fragen von Identität und Heimat ebenso wie leise oder spannungsgeladene Momente des Innehaltens.

Tempelhof Museum
Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 13 bis 18 Uhr, Donnerstag von 10:00 bis 18:00 Uhr
Der Eintritt ist kostenfrei.

Die Ausstellung ist bis zum 27. September 2026 im Tempelhof Museum zu sehen. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf der Internetseite zur Ausstellung.

Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg

Die Volkshochschule (VHS) Tempelhof-Schöneberg lädt zu ihrem neuen Herbstprogramm ein. Über 1.000 Kurse, Workshops und Veranstaltungen bieten ab dem 7. September 2026 bis zum Jahresende zahlreiche Möglichkeiten zum Lernen, Ausprobieren und Begegnen. Auch für Kurzentschlossene ist noch etwas dabei! Zeitgleich eröffnet im Haus am Barbarossaplatz die Ausstellung „Steht doch da“ des Fotografen Jesús Cabrera Hernández.

Alle Infos zum Herbstprogramm finden Sie auf der Internetseite der VHS Tempelhof-Schöneberg.

Fotoausstellung „Steht doch da“

Wegweiser, Fahrpläne, Formulare oder Informationen auf dem Smartphone: Schrift begegnet uns überall im Alltag. Für Menschen, die nicht gut lesen und schreiben können, können solche Situationen zu erheblichen Hürden werden und die gesellschaftliche Teilhabe erschweren. Anlässlich des Weltalphabetisierungstags am 8. September zeigt die Albert-Einstein-Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg die Fotoausstellung „Steht doch da“ im Haus am Barbarossaplatz.

Ausstellung „Steht doch da“ des Künstlers Jesús Cabrera Hernández
Laufzeit: 7. September bis 30. Oktober 2026
Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg, Einstein-Bögen im 1. Obergeschoss, Barbarossaplatz 5, 10781 Berlin
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 08:30 bis 21:30 Uhr,
Samstag und Sonntag von 09:30 bis 17:00 Uhr
Der Eintritt ist kostenfrei.

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 9. September 2026 um 16:00 Uhr
Lesung mit Alexandra Lüthen, Geschichten in einfacher Sprache: 16:30 bis 18:00 Uhr

Kostenlose arbeitsrechtliche Beratung in Tempelhof-Schöneberg

Im Bezirk gibt es seit Juli eine neue arbeitsrechtliche Beratung für Menschen mit niedrigem Einkommen im Stadtteilzentrum Marie-Li (Bruno-Möhring-Straße 7-9, 12277 Berlin). An jedem dritten Mittwoch im Monat können sich Menschen hier von 9 bis 12 Uhr kostenlos beraten lassen.

Melden Sie sich vorab per E-Mail an Arbeit und Leben an.

Das Angebot wird im Rahmen des Modellprojekts „Gute Arbeit in Tempelhof-Schöneberg“ durch den ESF+, die Europäische Union und das Land Berlin gefördert.

Raum für Beteiligung

Leitlinien für Bürger_innenbeteiligung 2.0

Seitdem die Leitlinien für Bürger_innenbeteiligung Tempelhof-Schöneberg nach einem mehrstufigen Prozess erstellt und im Mai 2022 vom Bezirksamt beschlossen wurden, hat sich einiges getan. Deshalb wurden die Leitlinien vom Raum für Beteiligung Tempelhof-Schöneberg evaluiert und an die aktuellen Entwicklungen und Bedarfe angepasst.
Manche Themen wurden bereits erfolgreich umgesetzt und deshalb sprachlich angepasst, während andere inhaltlich weiterentwickelt wurden. Um die Beteiligungskultur in Tempelhof-Schöneberg weiter zu stärken, wurde deshalb im Rahmen der Leitlinien ein neues Instrument etabliert: der Runde Tisch Beteiligung. Dieses interne Gremium soll zweimal jährlich stattfinden und setzt sich aus Kolleg_innen der Bezirksverwaltung zusammen, die sich mit Bürger_innenbeteiligung befassen oder diese umsetzen, sowie unter anderem auch Vertreter_innen der Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung. Hier sollen aktuelle Themen diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht und kontinuierlich Verbesserungsvorschläge für die Leitlinien erarbeitet werden. Ziel ist es, die Bürger_innenbeteiligung im Bezirk auszubauen und partizipative Prozesse noch inklusiver zu gestalten.

Sie möchten mehr darüber erfahren? Die neuen Leitlinien finden Sie zum Download auf der Internetseite des Bezirksamtes. Oder noch besser: Kommen Sie zu den Öffnungszeiten im Raum für Beteiligung Tempelhof-Schöneberg vorbei und holen Sie sich eine druckfrische Version der Leitlinien direkt ab!

Raum für Beteiligung
Dominicusstraße 11, 10823 Berlin
Öffnungszeiten: dienstags von 14:00 bis 17:00 Uhr, donnerstags von 14:00 bis 18:00 Uhr, darüber hinaus nach Vereinbarung
Telefon: 0155 632 048 50 (telefonische Erreichbarkeit nur während der Öffnungszeiten)
E-Mail an den Raum für Beteiligung
Internetseite des Raums für Beteiligung

„Raum für Beteiligung“ on tour auf den Wochenmärkten

Das Team vom Raum für Beteiligung Tempelhof-Schöneberg macht sich mit einem Lastenrad auf den Weg zu den Wochenmärkten im Bezirk – und bringt so die Beteiligungsmöglichkeiten und aktuellen Vorhaben direkt zu den Menschen vor Ort!

Der erste Termin war am 26. August 2026 auf dem Breslauer Platz, aber weitere folgen. Das Team treffen Sie am mobilen Infostand auf den folgenden Wochenmärkten, jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr:

  • Mittwoch, 26. August 2026 – Breslauer Platz
  • Mittwoch, 2. September 2026 – Crellestraße
  • Dienstag, 8. September 2026 – John-F.-Kennedy-Platz
  • Mittwoch, 16. September 2026 – Mariendorfer Damm
  • Dienstag, 22. September 2026 – Wittenbergplatz
  • Mittwoch, 30. September 2026 – Winterfeldtplatz

Bürger_innen können aktuelle Beteiligungsmöglichkeiten und die neuen bezirklichen Leitlinien für Beteiligung jetzt ganz einfach beim Einkaufen, beim Kaffee Trinken oder beim Spaziergang entdecken. Das Team des Raums für Beteiligung steht allen Interessierten Rede und Antwort und zeigt den Bürger_innen, wie und wo sie sich einbringen können.

Comeback der Parkläufer_innen

Seit dem 1. Juli und bis Ende des Jahres sind in 14 Grünanlagen und auf (Spiel-)Plätzen in Tempelhof-Schöneberg wieder Parkläufer_innen im Einsatz. Das sozialpädagogisch geschulte Personal ist an der grünen Dienstkleidung und dem Schriftzug „Parkläufer“ zu erkennen. Sie haben die Aufgabe, Probleme frühzeitig zu erkennen, Konflikte zwischen Nutzenden zu lösen und als Schnittstelle zwischen Parkbesuchenden, Anwohnenden und Verwaltung zu agieren.

In folgenden Anlagen bzw. auf folgende Straßen und (Spiel-)Plätzen sind die Parkläufer_innen an sieben Tagen in der Woche präsent: Nelly-Sachs-Park, Winterfeldtplatz, Frobenstraße, Spielplatz Fuggerstraße/Eisenacher Straße, Cheruskerpark, Innsbrucker Platz, Friedhof Eisackstraße, Heinrich-von-Kleist-Park, Alice-Salomon-Park, rund um die Apostel-Paulus-Kirche und Spielplatz, Kurt-Hiller-Park, Neue Steinmetzstraße, Volkspark Mariendorf und Spielplatz Ayers Rock.

Damit Parkbesuchende auch eine feste Anlaufstelle für Fragen und Anregungen haben, stehen in einigen Grünanlagen Bürocontainer des Parkmanagements bereit. Die jeweiligen Öffnungszeiten sind direkt an den Containern ausgewiesen. Diese sind in folgenden Grünanlagen zu finden: Nelly-Sachs-Park, Cheruskerpark, Heinrich-von-Kleist-Park und Volkspark Mariendorf.

Auszeichnungen und Preise

Über den Tellerrand e.V. erhält den Integrationspreis 2026

Die BVV und das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg haben am 9. Juni 2026 den Integrationspreis für den herausragenden Einsatz für die Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte im Bezirk Tempelhof-Schöneberg verliehen.

Über den Tellerrand e.V. hat zentrale Orte der Begegnung geschaffen, die das Leben in Tempelhof-Schöneberg bereichern: der Kitchen Hub in der Roßbachstraße 6, der Inselgarten in der Cheruskerstraße 3, die mobile Küche „Bella“ und das kostenfreie Sprachcafé im Interkulturellen Haus.
Über den Tellerrand e.V. hat bewiesen, dass Integration kein abstraktes Ziel, sondern gelebte Praxis ist. Herzlichen Glückwunsch!

Green Buddy Award 2026

Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Rathaus Schöneberg wurde am 18. Juni 2026 der 15. Green Buddy Award verliehen. Rund um das Jubiläum des Nachhaltigkeitspreises kamen Vertreter_innen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie zahlreiche engagierte Unternehmer_innen und Initiativen zusammen, um herausragende Projekte für Umwelt- und Klimaschutz zu würdigen.

Insgesamt waren über 50 Bewerbungen eingegangen, die eindrucksvoll zeigten, wie vielfältig und kreativ Nachhaltigkeit in Berlin gelebt wird. Die Jury zeichnete folgende Projekte und Unternehmen in den sechs Kategorien des Awards aus:

  • Young Green Buddy Award: Azubiprojekte der Geyer Umformtechnik GmbH, Urban-Gardening-Projekt des Rückert-Gymnasiums
  • Einzelhandel: Mooniac GmbH
  • Erneuerbare Energien: GASAG Solution Plus
  • Smart Cities Lösungen: Form Follows You GmbH
  • Abfallvermeidung / Reduce, Reuse, Recycle: Dotch GmbH
  • Produktion, Dienstleistungen, Handwerk: Bauhaus Erde gGmbH

Berliner Aids-Hilfe e. V. gewinnt Gemeinschaftspreis 2026

Am 26. Juni 2026 wurde im Rathaus Schöneberg zum zweiten Mal der „Gemeinschaftspreis des Bezirksbürgermeisters zur Würdigung von Engagement gegen Einsamkeit“ verliehen. Mit dem Preis zeichnet das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg Projekte, Initiativen und Einzelpersonen aus, die sich in besonderer Weise für Begegnung, Teilhabe und ein solidarisches Miteinander im Bezirk einsetzen.

Der erste Platz des Gemeinschaftspreises 2026 geht an das Projekt „Freunde im Krankenhaus (FriKs)“ der Berliner Aids-Hilfe e.V. Der zweite Platz wurde an die Initiative „Zusammen statt lost – Jugend gegen Einsamkeit“ von Gangway e.V. und Streetworker Nejat Kalayci vergeben. Drei weitere Projekte wurden für ihr herausragendes Engagement nominiert: „LeseBesuch“ der Bürgerstiftung Berlin, „Nachbarschaftsbrot e.V.“ sowie der Chorverband Berlin e.V.

Der Preis für queere Vielfalt geht an Marcel de Groot

Queeres Engagement gehört zu Tempelhof-Schöneberg wie die Regenbogenfahne auf dem Rathausturm im Pride-Month. Zu Beginn des Berliner Pride Months würdigte das Bezirksamt am 3. Juli 2026 queeres Engagement mit der feierlichen Verleihung des „Preises für queere Vielfalt“ im Rathaus Schöneberg.

Der erste Platz und 1.500 Euro gingen an Marcel de Groot von der Schwulenberatung.
Der zweite Platz und 500 Euro ging an L-Support e.V.

Mit dem Preis für queere Vielfalt würdigt das Bezirksamt eine mutige, starke und demokratische Community! Tempelhof-Schöneberg beheimatet nicht nur einen der größten Regenbogenkieze Europas, sondern auch eine Vielzahl an Einrichtungen, Vereinen und queeren Institutionen. Ihre alltägliche Arbeit macht unsere Kieze sicherer, schöner und demokratischer.

Aufruf zur Benennung Ehrenamtlicher für die Verdienstmedaille und den Förderpreis 2026

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg möchte das vielfältige bürgerschaftliche Engagement seiner Einwohner_innen würdigen und verleiht daher auch in diesem Jahr Verdienstmedaillen und den Förderpreis der Bezirksverordnetenversammlung an Menschen und Initiativen, die sich in ihrem Bezirk für die Belange anderer einsetzen und ihren Kiez aktiv gestalten.

Die Verdienstmedaille wird an Personen verliehen, die sich durch ihre außerordentliche, herausragende und nachhaltige Leistung für die Allgemeinheit, insbesondere im sozialen, kulturellen oder wirtschaftlichen Bereich um den Bezirk verdient gemacht haben.

Neben der Verdienstmedaille kann ein Förderpreis, der mit 1.500 Euro dotiert ist, vergeben werden. Mit dem Förderpreis sollen vorbildliche Leistungen von Personen, Gruppen oder Projekten, die im Dienst der Gemeinschaft und im Bezirk erbracht wurden, öffentlich anerkannt und gefördert werden.

Schriftliche Vorschläge mit Begründung nimmt das Ehrenamtsbüro bis zum 2. Oktober 2026 entgegen. Weitere Informationen zur Benennung und den Kontakt zum Ehrenamtsbüro finden Sie auf der Seite des Ehrenamtsbüros.

Übergabe der Auszeichnung

Nationale Auszeichnung für das Kindermuseum unterm Dach

Das bezirkliche Kindermuseum unterm Dach erhält die „Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Mit der vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit der Deutschen UNESCO-Kommission vergebenen Ehrung werden bundesweit herausragende Initiativen gewürdigt, die beispielhafte Bildungsangebote umsetzen. Am 20. Juli 2026 gehörte das Kindermuseum zu den Initiativen, die für ihr besonderes Engagement geehrt wurden.

Die Jury würdigte den innovativen Ansatz des Kindermuseums, Kinder und Familien spielerisch an Zukunftsfragen heranzuführen. In interaktiven Ausstellungen und Projekten setzen sich junge Besuchende mit Themen wie Ernährung, Klima, Ressourcen und Zusammenleben auseinander, erkennen deren Bedeutung für ihre eigene Lebenswelt und erfahren, dass sie selbst Handlungsmöglichkeiten für die Gestaltung der Zukunft haben.

Das Ordnungsamt Tempelhof‑Schöneberg ist nun emissionsfrei unterwegs

Das Ordnungsamt Tempelhof‑Schöneberg hat seine Pkw‑Flotte auf elektrische Dienstfahrzeuge umgestellt und setzt damit ein Zeichen für nachhaltige Mobilität im öffentlichen Dienst. Zudem gibt es seit diesem Jahr die neu eingeführte Fahrradstaffel, die mit 12 Fahrrädern flexibel, effizient und klimafreundlich im Bezirk unterwegs ist.

Mit neuer E‑Flotte und Fahrradstaffel setzt das Bezirksamt auf klimafreundliche, leise und moderne Mobilität im Bezirk. Ein wichtiger Schritt für saubere Luft und nachhaltigen Außendienst.
Die 6 neuen Elektrofahrzeuge ersetzen die bisherigen 8 Verbrennerautos im täglichen Einsatz der Außendienstteams.

Mehr vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

Collage mit mehreren Bildern von Gebäuden aus Tempelhof-Schöneberg

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