Technischer Fehler bei Online-Beantragungen

Bitte beachten Sie unsere Mitteilung, wenn Sie in der Zeit vom 11.03.2026 bis 16.03.2026 eine der folgenden Dienstleistungen online beantragt haben: Unterhaltsvorschuss, Kita-Gutschein, Ehe-, Geburts- oder Sterbeurkunde, Wohnberechtigungsschein, Wohngeld, Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket

Aktuelles aus Ihrem Bezirksamt: 20. Newsletter Schöneberg Süd - Februar 2026

Collage von Orten im Schöneberger Süden

Liebe Schöneberger_innen,

nach dem langen Winter freuen wir uns dieses Jahr besonders auf den Frühling.
In Tempelhof-Schöneberg feiern wir um diese Jahreszeit schon seit über vier Jahrzehnten den Frauenmärz! Die bekannte Veranstaltungsreihe startet am 27. Februar 2026 mit einer großen Auftaktveranstaltung in der ufaFabrik und bietet Ihnen insgesamt über 40 kostenfreie Angebote. Das diesjährige Motto „Frauen überwinden Grenzen“ ist Programm und es lohnt sich, möglichst viele Veranstaltungen zu besuchen. Geboten werden Ihnen Lesungen, Filmvorführungen, Kiezrundgänge und vieles mehr!
Das ausführliche Programm mit Hinweisen zu Anmeldungen und kurzfristigen Änderungen finden Sie auf der Internetseite des Frauenmärzes.

Wie Sie sicherlich wissen, liegt uns in Tempelhof-Schöneberg das Thema „Bürgerschaftliches Engagement“ sehr am Herzen. In unserem Bezirk haben wir zum Glück viele Menschen, die sich – zum Teil schon seit Jahrzehnten – ehrenamtlich engagieren. Ihren Einsatz zu würdigen und sichtbar zu machen, ist ein wichtiger Bestandteil unserer Anerkennungskultur. Für mich war es wieder eine Freude, in einer Feierstunde die Engagierten mit den Verdienstmedaillen des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg und den Förderpreis der Bezirksverordnetenversammlung auszuzeichnen.
Zudem habe ich erstmals den „Gemeinschaftspreis des Bezirksbürgermeisters zur Würdigung von Engagement gegen Einsamkeit“ vergeben. Es geht uns alle an, wenn Menschen einsam sind. Einsamkeit betrifft tatsächlich alle Generationen und breitet sich in vielen Ländern wie eine stille Epidemie aus. Auch in so einer pulsierenden Stadt wie Berlin, wo ständig etwas los ist, gibt es Einsamkeit. Sie zu überwinden, bedarf unser aller Einsatz. Lesen Sie im Internet gerne die Geschichten der Preisträger_innen.

In diesem Sinne freue ich mich auch sehr, dass wir am 21. März 2026 von 11 bis 16 Uhr bei uns im Rathaus Schöneberg wieder unsere Ehrenamtsbörse veranstalten. Hier können Sie sich informieren, was für Vereine und Initiativen wir im Bezirk haben und wo noch helfende Hände gebraucht werden. Viele denken, dass Ehrenamt immer gleich mit langfristiger Bindung einhergeht, dies muss nicht sein. Kommen Sie vorbei, um sich konkret zu informieren oder um sich einen Überblick, über die vielfältigen Möglichkeiten zu verschaffen!

Abschließend möchte ich mit Freude berichten, dass das Bezirksamt Tempelhof-Schönberg mit dem Gütesiegel „familienfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet wurde. Vielleicht ein kleiner Anstoß, um auf unserer Karriereseite zu schauen, ob Sie nicht Teil des Bezirksamtsteams werden möchten.

Ich wünsche Ihnen einen spannenden Frühling und hoffe, Sie bei der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen zu können!

Ihr
Jörn Oltmann
Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg

Auf der Übersichtsseite der „Nachbarschaften“-Newsletter können Sie sich für diesen und weitere Newsletter anmelden und auch einen Blick ins Archiv werfen.

Infos für Schöneberg Süd

Erfolgreiches Jahr 2025 für die Kooperationsvereinbarung zum Bahnhof Südkreuz

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg und die DB InfraGO AG blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2025 im Rahmen ihrer gemeinsamen Kooperationsvereinbarung zur Weiterentwicklung des Bahnhofs Südkreuz zurück. Zahlreiche Projekte zur Verbesserung der Mobilität, Aufenthaltsqualität und Klimaanpassung konnten umgesetzt oder entscheidend vorangebracht werden. Ein guter Jahresabschluss fand im Rahmen der 4. Lenkungsrunde am 18. November 2025 statt. Vertreter_innen von Bezirk, der DB InfraGO AG, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen und weiteren Partnern verständigten sich dabei auf neue Ziele und zentrale Meilensteine für das Jahr 2026 und folgende. Die Sitzung unterstrich die Bedeutung der Lenkungsrunde als zentrales Steuerungsformat der Zusammenarbeit.

Vorplatz Nord fertiggestellt – erster Meilenstein erreicht

Mit der Fertigstellung des Vorplatzes Nord im November 2025 wurde das erste Projekt der Vereinbarung realisiert. Der neue Eingangsbereich erleichtert den Zugang zum Bahnhof, bietet barrierefreie Wege, Sitzgelegenheiten, helle Pflasterflächen sowie zusätzliche Bike+Ride-Angebote. Klimaangepasste Elemente wie versickerungsfähige Flächen, unterirdische Rigolen, neue Begrünung und ein Insektenhotel verbessern das Mikroklima und fördern Biodiversität.

Weitere Erfolge in 2025:

2025 wurde ein entscheidender Schritt für die Weiterentwicklung des Umfelds am Bahnhof Südkreuz erreicht: Das beauftragte Büro BahnStadt stellte das Konzept zur Gestaltung des stark frequentierten Hildegard-Knef-Platzes vor. Parallel dazu wurden wichtige Fortschritte beim Fahrradparken am Bahnhof Südkreuz erzielt. Neue Fahrradstellanlagen auf dem Hildegard-Knef-Platz sowie eine temporäre Sammelschließanlage am nördlichen Vorplatz befinden sich derzeit in der Prüfung. Auch in einem weiteren, in der Kooperationsvereinbarung definierten Handlungsfeld, dem Bereich Sicherheit, Gesundheit und Soziales wurden Aktivitäten gestartet, um das Sicherheitsempfinden am Bahnhof und in dessen Umfeld zu verbessern. Außerdem ist beabsichtigt, gemeinsam mit der DB Sicherheit GmbH, dem Bezirk und einer Schöneberger Schule ein Präventionsprojekt zur Stärkung der Nutzungskompetenz im Schienenverkehr in 2026 durchzuführen.

Pläne für 2026:

  • Neue Fahrradstellplätze am Bahnhof Südkreuz und Beförderung eines Fahrradparkhauses
  • Fortführung des Präventionsprojekts mit der DB Sicherheit GmbH und der Städtebauliche Kriminalprävention der Polizei Berlin

Umbenennung des Crellemarktes in Lucie-Leydicke-Platz

Anfang März wird das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg den Bereich des Crellemarktes am nördlichen Abschnitt der Crellestraße offiziell in Lucie-Leydicke-Platz umbenennen. Grundlage hierfür ist ein Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) vom 12. Juli 2023. Im Kontext aktueller Um- und Neubenennungen im öffentlichen Raum verfolgt die BVV damit ausdrücklich das Ziel, auch jene Menschen sichtbar zu machen, die sich durch ihr Handwerk und ihr alltägliches Wirken um ihren Kiez besonders verdient gemacht haben.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Umbenennung teilzunehmen:

  • Freitag, 6. März 2026 um 16:00 Uhr
  • in der Crellestraße Ecke Willmanndamm in Berlin-Schöneberg

Der Bereich, der umbenannt werden soll, ist räumlich vom übrigen Verlauf der Crellestraße getrennt und stellt keinen einheitlichen Straßenkörper dar. Dadurch ändern sich also auch keine Anliegeradressen.

Die Namensgeberin Lucie Leydicke (1897–1980) war Gastwirtin und Eigentümerin des traditionsreichen Lokals „Leydicke“, das seit 1877 besteht. Über viele Jahre führte sie das Haus mit großer Hingabe und erlangte damit Aufmerksamkeit in der bundesweiten sowie internationalen Presse. Durch ihr Engagement wurde das „Leydicke“ weit über Schöneberg hinaus bekannt – nicht nur als Gaststätte, sondern auch als wichtiger sozialer Treffpunkt. Mit ihrem Wirken hat sich Lucie Leydicke in besonderer Weise um die Stadt Berlin und den Ortsteil Schöneberg verdient gemacht.

Neugestaltetes Penzberger Wappen

Im November wurde das neugestaltete Penzberger Wappen an der Ecke Münchner Straße/Penzberger Straße feierlich enthüllt – ein Mosaik mit circa 14.000 Steinen.

Penzberg und Berlin verbindet seit 1964 eine langjährige und wertvolle Partnerschaft, die nicht nur durch historische, sondern auch durch kulturelle und zwischenmenschliche Bande geprägt ist. Das 1983 errichtete Mosaik in Form des Stadtwappens sowie ein Gedenkstein von 1970 zur Erinnerung an die „Penzberger Mordnacht“ im April 1945 dokumentieren diese Partnerschaft. Lange Zeit fehlte jedoch das Mosaik an diesem Ort im Bayerischen Viertel, doch der Wunsch zur Wiederherstellung kam gleichermaßen von Penzberg und vom Bezirk.

Über fünf Jahre wurde an der Neuerrichtung gearbeitet. Dabei standen Restaurator Andrej Schröder und die Mitarbeitenden des Bezirksamtes immer wieder vor Herausforderungen, die kreative Lösungen erforderten: Die Neugestaltung sollte möglichst originalgetreu sein, die ursprünglich genutzten Steinbrüche waren jedoch nicht mehr existent. So wurden viele Steine in sorgfältiger Handarbeit aus Küchenarbeitsplatten zugeschlagen und weiterverarbeitet.

Jahresplaner 2026 – für Mariendorf, Friedenau und Schöneberg Südost

Um Sie bei Ihrer Jahresplanung zu unterstützen und dabei gleichzeitig über Angebote in Ihrer Nachbarschaft zu informieren, haben die Regionalkoordinator_innen für Mariendorf, Friedenau und Schöneberg-Südost Jahresplaner für die jeweilige Region für das Jahr 2026 erstellt. Die Jahresplaner beinhalten neben den Berliner Schulferien, Feiertagen und Welt- und Aktionstagen Hinweise auf zahlreiche Veranstaltungen der bezirklichen Fachbereiche sowie auf weitere Veranstaltungen in Berlin.

Nach dem Motto „Zusammen mit dem Kiez“ ist es den Regionalkoordinator_innen ein wichtiges Anliegen, die Nachbarschaften zu stärken und über Begegnungsorte und –anlässe vor Ort zu informieren. Daher enthält der Jahresplaner zudem Angaben zu den unterschiedlichen Nachbarschaftsangeboten vor Ort sowie Beratungsangebote in Ihrer Nähe.

Die Jahresplaner liegen kostenlos an verschiedenen Orten im Kiez aus. In Mariendorf finden Sie die Jahresplaner in den Prospekthaltern der Regionalkoordination bei einigen EDEKA- und REWE-Filialen sowie an zahlreichen weiteren Orten im Stadtteil. In Friedenau und Schöneberg Südwest können die Jahresplaner in den Stadtteilzentren und im Rathaus Schöneberg mitgenommen werden.

Auf der Internetseite des Bezirksamtes erhalten Sie weitere Informationen zu den Regionalkoordinator_innen für Mariendorf und Friedenau und Schöneberg Südost.

Neuer Treppenlift für die denkmalgeschützte Friedhofskapelle Eythstraße

Die Kapelle des landeseigenen Friedhofs Eythstraße verfügt ab sofort über einen Treppenlift. Dieser ermöglicht gehbehinderten Personen den barrierefreien Zugang zum Säulengang sowie zur daran anschließenden Feierhalle mit ihren bis zu 70 Sitzplätzen.

Der Treppenlift wurde an der Treppenanlage auf der Westseite des Gebäudes montiert. Mit dem Lift werden neun Stufen überwunden; er endet auf Höhe des Säulengangs. Um einen reibungslosen Betrieb vor und nach Beisetzungen zu gewährleisten, wurden die Mitarbeitenden des Friedhofs in die Bedienung des Lifts eingewiesen. Sie stehen Ihnen bei Bedarf unterstützend zur Seite.

Tempelhof-Schöneberg Allgemein

Logo zum Frauenmärz 2026 in Tempelhof-Schöneberg

Frauenmärz 2026 – „Frauen überwinden Grenzen“

In diesem Jahr steht das Motto „Frauen überwinden Grenzen“ im Mittelpunkt des Frauenmärz. Die Veranstaltungsreihe bringt vier Wochen lang vielfältige Frauenstimmen und Perspektiven zusammen, die Grenzen hinterfragen und verschieben und starke Impulse für mehr Geschlechtergerechtigkeit setzen. Neben Lesungen, Filmvorführungen, Workshops und Diskussionsveranstaltungen finden Netzwerkangebote, Beratungen und Kiezrundgänge statt.

Eröffnungsveranstaltung:

  • Freitag, 27. Februar 2026 ab 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
  • ufaFabrik, Varieté Salon, Viktoriastraße 10-18, 12105 Berlin

Zum Auftakt des Frauenmärz ist Thelma Buabeng als Festrednerin eingeladen. Sie ist Schauspielerin, Komikerin und Gründerin von „Black Womxn Matter“. Musikalisches Highlight des Abends ist der Feature Chor Berlin – ein Frauenchor, der das Publikum mit exklusiven Arrangements in die Welt der Popmusik berühmter Komponistinnen und Sängerinnen entführt. Laura Kassé und Lisa Ennaoui vom feministischen Tanzkollektiv Walashé präsentieren einen Ausschnitt aus ihrem Stück „uterus affairs“. Durch den Abend führt die Moderatorin Yolanda Rother.

Der Veranstaltungsflyer mit den über 40 kostenfreien Angeboten ist bei den bezirklichen Kultureinrichtungen, allen beteiligten Einrichtungen sowie in der Pressestelle im Rathaus Schöneberg erhältlich. Das ausführliche Programm mit Hinweisen zu Anmeldungen, Veranstaltungsorten und kurzfristigen Änderungen ist auf der Internetseite zum Frauenmärz zu finden.

Ehrenamtsbörse

Am Samstag, dem 21. März 2026, veranstaltet das Ehrenamtsbüro des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg die Ehrenamtsbörse im Rathaus Schöneberg. Alle Bürger_innen sind herzlich eingeladen, die vielfältigen Möglichkeiten des freiwilligen Engagements im Bezirk kennenzulernen.

  • Samstag, 21. März 2026 von 11:00 bis 16:00 Uhr
  • Rathaus Schöneberg, Willy-Brandt-Saal, John-F.-Kennedy-Platz 1, 10825 Berlin

Rund um das Ehrenamt engagieren sich in Tempelhof-Schöneberg zahlreiche Vereine, Initiativen und Organisationen mit großem Einsatz für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Ehrenamtsbörse bietet Interessierten die Gelegenheit, direkt mit Engagierten ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und ein passendes Tätigkeitsfeld zu finden. Gleichzeitig schafft die Veranstaltung Raum für Austausch und Vernetzung innerhalb der bezirklichen Engagement-Landschaft.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite zur Ehrenamtsbörse.

Achtes Nachbarschaftsfest am Rathaus Schöneberg lädt zum Mitmachen ein!

Das Nachbarschaftsfest am Rathaus Schöneberg ist für viele bereits ein fester Termin im Frühsommer. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg lädt alle Vereine, Initiativen und gemeinnützige Organisationen zur Teilnahme ein.

Das achte Nachbarschaftsfest am Rathaus Schöneberg findet in diesem Jahr statt:

  • am Samstag, dem 13. Juni 2026 von 12:00 bis 19:00 Uhr
  • auf dem John-F.-Kennedy-Platz und der Freiherr-vom-Stein-Straße.

Auf der Internetseite des Bezirksamtes können Interessierte per Online-Anmeldeformular einen Stand anmelden. Für alle Teilnehmenden, die keinen eigenen Stand mitbringen, bestellt das Bezirksamt zentral Marktstände und übernimmt die Miete.

Die Frist für die Standanmeldung endet am 15. April 2026. Die Standvergabe erfolgt nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ und es gibt Vorrang für Organisationen und Ehrenamtliche aus Tempelhof-Schöneberg, die sich innerhalb der Anmeldefrist anmelden. Grundsätzlich besteht kein Anrecht auf einen Stand und die Teilnahme kann nicht garantiert werden, wenn alle Plätze vor Ende der Frist vergeben sind.

Weitere Informationen zum Fest, das Online-Anmeldeformular für einen Standplatz und auch ein FAQ mit den wichtigsten Infos zur Anmeldung finden Sie auf der Internetseite des Bezirksamtes zum Nachbarschaftsfest am Rathaus Schöneberg.

Green Buddy Award 2026: Jetzt mit nachhaltigen Ideen bewerben!

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg lobt 2026 zum mittlerweile 15. Mal seinen Nachhaltigkeits-Preis „Green Buddy Award“ aus. Bewerben können sich je nach Kategorie Unternehmen, Start-ups, Gründer_innen, Studierende, Schüler_innen, Initiativen und Projektgruppen aus ganz Berlin. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2026.

Mit dem Green Buddy Award prämiert der Bezirk seit 2011 jährlich innovative Ideen, Produkte, Projekte und unternehmerisches Engagement, die ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Aktivität verbinden. Die besten Ideen werden mit einem Preisgeld, einem grünen Buddy Bären, Vernetzungsmöglichkeiten beim Green Buddy Partnering Event sowie öffentlicher Sichtbarkeit im Rahmen der Preisverleihung am 18. Juni 2026 und begleitender Aktivitäten unterstützt.

Weitere Informationen zum Green Buddy Award, zum Bewerbungsverfahren sowie Rückblicke auf die Preisträger_innen der vergangenen Jahre gibt es auf der Internetseite des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg.

Regionalkasse Tempelhof-Schöneberg 2026

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg stellt auch im Jahr 2026 wieder 72.000 Euro für Projekte bereit, die das nachbarschaftliche Leben bereichern, ihr Wohnumfeld verschönern und Menschen zusammenbringen. Seit 2020 konnten bereits zahlreiche Projekte von engagierten Privatpersonen, Vereinen und Trägern realisiert werden. Die Palette der geförderten Initiativen reichte von der insektenfreundlichen Gestaltung öffentlicher Räume über kulturelle Veranstaltungen, Floh- und Tauschmärkte bis hin zu Bewegungsangeboten.

Alle Interessierten sind aufgerufen, ihre Projektideen einzureichen. Die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt 3.000 Euro. Projektideen können auf der Beteiligungsplattform mein.berlin.de „Regionalkasse 2026“ und per E-Mail an die zuständige Regionalkoordination vorgeschlagen werden!

Gemäß dem Motto „Zusammen mit dem Kiez!“ werden alle eingereichten Ideen auf der Beteiligungsplattform veröffentlicht und können dort kommentiert werden. Die Projektideen entstehen nicht nur online, sondern auch im persönlichen Austausch mit engagierten Menschen in den verschiedenen Ortsteilen des Bezirks.

Weitere Informationen und individuelle Beratungen bieten die zuständigen Regionalkoordinator_innen. Details zum Verfahren finden Sie auf der Plattform mein.Berlin.de und auf der Seite des Bezirksamtes zur Regionalkasse.

OBAFGKM, 2025/26 (Videostill)

„Miss Universe“ – Ausstellung im Tempelhof Museum

Die Künstlerin und Filmemacherin Sabrina Labis untersucht in ihrer Arbeit, wie sich Sexismus in alltäglicher Sprache, in stereotypen Körperbildern und in gesellschaftlichen Strukturen manifestiert hat und macht die dahinter liegenden Mechanismen sichtbar. Ihre Werke thematisieren unter anderem, wie Frauen innerhalb wissenschaftlicher, kultureller und medialer Strukturen benachteiligt werden und welche Auswirkungen dies auf unsere Wahrnehmung und unser Handeln hat.

Die Ausstellung „Miss Universe“ ist die erste Einzelausstellung der international tätigen Künstlerin in Berlin. Die Präsentation umfasst zwei Videoarbeiten, textile Elemente und Fotografien, die einen tiefergehenden Blick auf das komplexe Thema von Geschlechterstereotypen und verfestigte Denkmuster ermöglicht. Labis untersucht Prozesse und Auswirkungen von Sprachmodellen und medialen Bildern im Hinblick auf geschlechtliche Stigmata sowie Formen der Macht und Unterdrückung. Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Darstellung und Analyse sexistischer Vorurteile, die in der Wissenschaft und Popkultur unterschiedlich zum Ausdruck kommen.

Tempelhof Museum
Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 13:00 bis 18:00 Uhr, Donnerstag von 10:00 bis 18:00 Uhr

Die Ausstellung ist noch bis zum 19. April 2026 im Tempelhof Museum zu sehen. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite zur Ausstellung „Miss Universe“.

Ausstellungen im Haus am Kleistpark

„Fotografie – Das Werk“

Die Fotografin und Psychologin Christa Mayer hat in den vergangenen vier Jahrzehnten ein unverwechselbares fotografisches Werk geschaffen. Mit der Ausstellung „Fotografie – Ein Werk“ präsentiert das Haus am Kleistpark einen umfassenden Einblick in ihr Œuvre. Gezeigt werden Fotografien in Schwarzweiß und Farbe aus unterschiedlichen Werkreihen. Der Schwerpunkt der Fotografien und Videos liegt auf dem Porträt und der Landschaft.

Christa Mayers Werke sind Ausdruck eines tief subjektiven Erlebens und der empathischen Auseinandersetzung mit Menschen und Orten. Mit ihren einzigartigen Bildfindungen hat sie verschlossene Bereiche unseres Lebens sichtbar und nachvollziehbar gemacht und dem Unbewussten der Innenwelten wie Landschaften Ausdruck verliehen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 6. April 2026 im Haus am Kleistpark zu sehen. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite zur Ausstellung.

„Not me not you!“

„Leaving was the only option left“

Die Künstlerin und Fotografin Cihan Çakmak beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit verschiedenen Aspekten von Herkunft und Identität. Insbesondere im Kontext ihrer deutsch-kurdischen Biografie bewegt sie sich in einer kritischen Auseinandersetzung zwischen Tradition und Selbstfindung. Mit performativen fotografischen Selbstporträts, gestischen Darstellungen von vorwiegend weiblichen Protagonistinnen, einer Videoinstallation, Zeichnungen und Texten erkundet Çakmak Momente von Nähe und Distanz, Emanzipation und Fremdbestimmung.

Ihre Werke verweisen auf individuelle Handlungsräume und spiegeln die emotionalen Spuren familiärer Traumata sowie kollektiver Erinnerungen wider – stets im Spannungsfeld zwischen Zugehörigkeit und Abgrenzung.

Die Ausstellung ist noch bis zum 12. April 2026 im Projektraum im Haus am Kleistpark zu sehen. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite zur Ausstellung.

Kommunale Galerie Haus am Kleistpark

  • Grunewaldstraße 6-7, 10823 Berlin
  • Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr
  • Der Eintritt ist kostenfrei.

Kurse der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg

Ende letzten Jahres ist das neue Magazin der Volkshochschule (VHS) erschienen. Es ist kostenlos an zahlreichen Auslagestellen im Bezirk verfügbar. Ab dieser Ausgabe erscheint das Magazin zukünftig nur noch einmal jährlich, um auf veränderte Lesegewohnheiten zu reagieren und zugleich die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Das Magazin ist auch auf der Internetseite der VHS als Flipbook einsehbar oder als barrierefreie PDF zum Download verfügbar.

Das Magazin bietet wieder einen informativen Mix an Inhalten. Im redaktionellen Teil werden unter anderem das Erwachsenenbildungsgesetz, das Feedback-Management der VHS sowie das „ERW-IN-Programm“ (Erwachsenenbildung inklusiv) vorgestellt. Zudem gibt es zahlreiche Kurstipps, die Vorstellung aller geplanten Ausstellungen sowie einen umfassenden Überblick über das breite Kursangebot.

Das gesamte Kursangebot sowie alle Informationen zur Beratung, Anmeldung und Kursorten finden Sie auch auf der Internetseite der VHS Tempelhof-Schöneberg.

Preisverleihung, 1. Platz Projekt "Dorfcafé"

Gemeinschaftspreis des Bezirksbürgermeisters zur Würdigung von Engagement gegen Einsamkeit

Am 25. November 2025 hat das Bezirksamt erstmals den „Gemeinschaftspreis des Bezirksbürgermeisters zur Würdigung von Engagement gegen Einsamkeit“ verliehen. Als erste Berliner Kommune setzt Tempelhof-Schöneberg damit ein deutliches Zeichen für die Bedeutung lokaler Initiativen, die soziale Isolation überwinden und Nachbarschaften stärken.

Eine unabhängige Jury wählte aus 18 Einreichungen fünf Projekte aus, die in besonderer Weise zeigen, wie vielfältig, kreativ und wirkungsvoll Engagement gegen Einsamkeit im Bezirk bereits heute gelebt wird.

Der 1. Platz ging an das Dorfcafé von Bolu Ajibawo!
Ein offenes, monatliches Nachbarschaftsfrühstück im Germaniagarten. Mit großem persönlichem Engagement schafft der Initiator Begegnungen, stärkt informelle Hilfen und belebt einen Kiez, in dem zuvor wenige Treffpunkte existierten.
Mehr Informationen auf der Internetseite: Nette Leute und gute Gespräche im „Dorfcafé“ – QM Germaniagarten

Der 2. Platz ging an den Kiezladen Miteinander des Futur:ista e.V.!
Ein kostenfreier Wintertreff mit kreativen Angeboten, Spielen und Gesprächsrunden. Ein Projekt, das vor Isolation schützt und Nachbarschaft stärkt.
Mehr Informationen auf der Internetseite von Futurista e.V.

Der 3. Platz ging an:

  • L-Support – lesbisch*-queeres Anti-Gewalt-Projekt – L-SUPPORT e.V.
    Fachlich fundierte Hotline- und Beratungsstrukturen zur Unterstützung von FLINTA*-Personen nach queerfeindlicher Gewalt; Förderung von Sichtbarkeit, Empowerment und Community-Netzwerken.
  • Über den Tellerrand e.V. – „Eine Prise Menschlichkeit“
    Interkulturelle Koch- und Begegnungsformate, die Menschen mit und ohne Flucht- oder Migrationserfahrung zusammenbringen und Teilhabe stärken.
  • Wajekama Inklusion gGmbH – „Inklusiver Spaziergang & gesundes Essen“
    Niedrigschwellige inklusive Spaziergänge kombiniert mit gemeinsamen Mahlzeiten, ein Angebot, das Bewegung, Begegnung und Gesundheitsförderung verbindet.

Gruppenfoto mit den Preisträger_innen

Verdienstmedaillen und Förderpreis 2025

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg hat am 12. Dezember 2025 im Rahmen einer feierlichen Zeremonie die Verdienstmedaillen und den Förderpreis der Bezirksverordnetenversammlung verliehen. Damit würdigte der Bezirk das außerordentliche und nachhaltige Engagement von acht Einzelpersonen sowie einem herausragenden Projekt, die sich in besonderer Weise um die Gemeinschaft verdient gemacht haben.

Insgesamt acht Bürger_innen wurden für ihre herausragenden, mindestens achtjährigen ehrenamtlichen Leistungen mit der Verdienstmedaille des Bezirks ausgezeichnet. Die Preisträger_innen 2025 sind: Oliver Schultz, Thomas Wittwer, Klaus Rhode, Jörg Riederer, Frank Merz, Marie Günzel-Moiske, Frank-Lutz Langer und Sven Wallrich.

Der mit 1.000 Euro dotierte Förderpreis der Bezirksverordnetenversammlung wurde in diesem Jahr an das MediationsZentrum Berlin e.V. vergeben.

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg wurde mit dem Gütesiegel familienfreundlicher Arbeitgeber Land Berlin (GfA) ausgezeichnet. Durch Maßnahmen des Bezirksamtes und seiner engagierten Mitarbeitenden konnte das Projekt Gütesiegel familienfreundlicher Arbeitgeber Land Berlin erfolgreich abgeschlossen werden und trägt somit maßgeblich dazu bei, dass Verbesserungen im Bereich der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben im Bezirksamt angestoßen wurden und auch weiter umgesetzt werden.

Mit dem Gütesiegel familienfreundlicher Arbeitgeber Land Berlin werden Dienststellen in Berlin ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise mit den Themen der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf befassen und eine systematische Prüfung durchlaufen haben. Eine mit dem Gütesiegel ausgezeichnete Behörde bietet damit eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben für ihre Beschäftigten. Weitere Informationen finden Sie auf der Website zum Gütesiegel familienfreundlicher Arbeitgeber Land Berlin.

Öffentliche Bekanntgabe der Sammelergebnisse im Ernst-Reuter-Saal in Reinickendorf

Kaffeewette für die Kältehilfe

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg hat die Kaffeewette, die der Einzelhändler Michael Lind zugunsten der Kältehilfe initiierte, gewonnen. In den Rathäusern in Schöneberg und Tempelhof und den Bibliotheken Tempelhof-Schönebergs wurden insgesamt 1.243 Kaffeepakete von vielen spendenfreudigen Bürger_innen abgegeben. Um die Wette zu gewinnen, waren 500 Pakete erforderlich. Der Einzelhändler Oelmann spendet seinen Wetteinsatz von 2.500 Euro an die Kältehilfen in unserem Bezirk und freut sich, helfen zu können.

Die Kaffeewette war eine gemeinsame Aktion der Einzelhändler Michael Lind, Ralf Oelmann, Hasan Ilter und Mike Baer und aller Berliner Bezirke. Insgesamt spendeten die Bürger_innen in allen Bezirken 18.847 Päckchen Kaffee, die nun an die Kältehilfen in den jeweiligen Bezirken weitergegeben werden können. Die meisten Kaffeepäckchen wurden im Bezirk Reinickendorf gespendet.

Einzelhändler Ralf Oelmann zeigte sich beeindruckt von der Menge, die in Tempelhof-Schöneberg gesammelt wurde, und überreichte Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann den Spendenscheck in Höhe von 2.500 Euro im Foyer des Ernst-Reuter-Saales in Reinickendorf. Der in Tempelhof-Schöneberg gesammelte Kaffee sowie die Geldspende von Ralf Oelmann gehen an die Kältehilfeeinrichtungen in unserem Bezirk. Jede Spende kommt an!

Stadtbäume für Tempelhof-Schöneberg

Das Umwelt- und Naturschutzamt Tempelhof-Schöneberg Ende letzten Jahres seine erfolgreiche Initiative „Stadtbäume für Tempelhof-Schöneberg“ in die Tat umgesetzt. Die Initiative verfolgt das Ziel, den Baumbestand im Bezirk zu stärken, klimaresiliente Arten zu fördern und private Grundstückseigentümer_innen stärker in den Schutz des städtischen Grüns einzubinden. Auch auf dem Evangelischen Friedhof Berlin-Lichtenrade wurden vier neue klimaresistente Bäume gesetzt: drei Elsbeeren und eine Esskastanie.

Stadtbäume verbessern nachhaltig das Stadtklima, spenden Schatten und binden Kohlenstoffdioxid. Zudem bieten sie Lebensraum für zahlreiche Tierarten und tragen nachweislich zum Wohlbefinden in der Stadt bei. Interessierte konnten sich bis zum 30. Juni 2025 bewerben. Geplant war, neue Bäume auf bis zu 40 privaten oder öffentlich wirksamen Flächen im gesamten Bezirk zu pflanzen. Die Teilnahme war für Bürger_innen kostenfrei: Die Pflanzungen wurden über Ausgleichsmittel der Berliner Baumschutzverordnung finanziert und durch einen qualifizierten Garten- und Landschaftsbaubetrieb umgesetzt. Im Gegenzug verpflichten sich die künftigen Baumeigentümer_innen, die neuen Bäume langfristig zu pflegen und zu erhalten.

Im Ausschreibungszeitraum gingen 28 Bewerbungen ein. Nach fachlicher Prüfung wurden nun 23 neue Bäume auf privaten Grundstücken im Bezirk gepflanzt – besonders viele davon in der dichter bebauten Schöneberger Innenstadt. Zum Einsatz kamen vorrangig klimaresiliente Arten wie Elsbeere, Esskastanie, Winterlinde und Spitz-Ahorn, die sich widerstandsfähiger gegenüber Trockenheit, Hitze und städtischen Stressfaktoren erwiesen haben als andere Baumarten.

Mehr vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

Collage mit mehreren Bildern von Gebäuden aus Tempelhof-Schöneberg

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