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Willkommen in der Gruppe Erhaltungsgebiete

Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat für verschiedene Gebiete Erhaltungsverordnungen erlassen. Ziele dieser Verordnungen sind der Schutz der Zusammensetzung der Wohnbevölkerung im Gebiet („soziale Erhaltungsgebiete“) und/oder die Erhaltung der städtebaulichen Eigenart („städtebauliche Erhaltungsgebiete“).

Die Grundlage für die Festlegung einzelner Bereiche als Erhaltungsgebiet bildet § 172 Abs. 1 Satz 1 Baugesetzbuch (BauGB). Hiernach sind Erhaltungsgebiete durch Satzungen festzusetzen. In Berlin erfolgt die Festsetzung durch Rechtsverordnungen, die das Bezirksamt beschließt und die im Gesetz- und Verordnungsblatt (GVBl.) veröffentlicht werden. Im Abstand von ca. 4 Jahren erfolgt eine Überprüfung, ob die Voraussetzungen für den Fortbestand des Erhaltungsgebiets noch vorliegen.

Nutzungshinweis zur nachfolgenden Karte der Erhaltungsgebiete: durch Klicken auf eine Fläche erhalten Sie Informationen zum einzelnen Gebiet.

Karte der Erhaltungsgebiete in Friedrichshain-Kreuzberg, Stand 02/2020

PDF-Dokument (27.8 MB) - Stand: 02/2020 Dokument: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin

Gebietskarte soziales Erhaltungsgebiet - Erweiterung Boxhagener Platz

PDF-Dokument (383.6 kB) - Stand: 24.04.2021

Samariterviertel - Gebietskarte soziales Erhaltungsgebiet

PDF-Dokument (962.1 kB) - Stand: 02/2021

Karl-Marx-Allee - Gebietskarte städtebauliches Erhaltungsgebiet

PDF-Dokument (14.7 MB) - Stand: 02/2021

Für Antragsteller*innen

AKTUELLES: aufgrund der Pandemie finden bis auf weiteres in der Gruppe Erhaltungsgebiete keine persönlichen Sprechstunden statt. Bitte wenden Sie sich per Telefon oder E-Mail an uns. Die zuständigen Ansprechpartner*innen für alle Arbeitsgebiete finden Sie über die rechte Kontaktspalte.

Für Mieter*innen

Das soziale Erhaltungsrecht (umgangssprachlich Milieuschutz genannt) ist ein Instrument des Städtebaurechts, dessen Ziel es ist, die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung aus besonderen städtebaulichen Gründen zu schützen. Das bedeutet, dass bauliche Eingriffe, wie zum Beispiel Modernisierungsmaßnahmen oder die Umwandlung eines Grundstücks in einzelne Eigentumseinheiten, reguliert werden. Das soziale Erhaltungsrecht ist losgelöst vom Wohnraummietrecht des Bürgerlichen Gesetzbuchs und entfaltet keinen individuellen wohnungsbezogenen Mieter*innenschutz.

Um Mieter*innen in sozialen Erhaltungsgebieten mit Informationen zum Mietrecht und zur besonderen Rechtslage in sozialen Erhaltungsgebieten zu helfen, hat das Bezirksamt die asum GmbH – Angewandte Sozialforschung und urbanes Management beauftragt, eine kostenlose Mieterberatung anzubieten.