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Aus Utrecht berichtet Julian Pilot

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an. (Kurt Tucholsky)

Seit 2018 arbeite ich im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg als BENN Koordinator. BENN steht für Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften und bezieht sich in diesem Zusammenhang im Speziellen auf die Zusammenführung von oftmals abgegrenzten Geflüchteten-Unterkünften (Zäune, bauliche Ausgestaltung, Stigmatisierung, etc.) und die umgebenden Kieze und deren Bewohner*innen.

Da die Integrationspolitik seit 2015 nochmals an Bedeutung gewonnen hat und die politischen und sozialen Integrationsansätze /-konzepte teilweise stark divergieren, habe ich die Chance nutzen wollen, mit dem Logo-Programm vier Wochen im Ausland arbeiten und mir alternative Vorgehensweisen auf kommunaler Ebene anschauen zu können.
Die Niederlande gelten als Land mit einer effizienten Integrationspolitik und gekoppelt mit meinen Studiums-Erfahrungen aus Maastricht hat dies den Ausschlag für meine Bewerbung gegeben. Ich werde in Utrecht in der Fachabteilung Integration mitarbeiten, Leuchtturmprojekte besuchen und mich mit den Kolleg*innen vor Ort über positives und verbesserungswürdiges Vorgehen in der Integrations- und Geflüchteten – Politik austauschen. Neben den verwaltungsinternen Prozessen werde ich einen Fokus auf Community-Projekte und best-practice – Modelle legen.

Ich freue mich darauf neue Erfahrungen zu sammeln und eigene Erfahrungen zu teilen. Op Utrecht!