Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Ordnungsamt, Veterinär- und Lebensmittelaufsicht

Lebensmittelkontrolle bei Obst und Gemüse mit einer Lupe

Unsere Aufgaben

  • Überwachung von Lebensmitteln, Futtermitteln, kosmetischen Mitteln, Tabakerzeugnissen und Bedarfsgegenständen
  • Überwachung von Qualitätsnormen für Obst, Gemüse und andere Agrarerzeugnisse
  • Bearbeitung von Anzeigen und Beschwerden nach dem Lebensmittelrecht
  • Beratung von Verbrauchern und Gewerbetreibenden
  • Überwachung der Preisangabenverordnung und des Inverkehrbringens von frei verkäuflichen Arzneimitteln
  • Genehmigungserteilung zum Handel mit Wirbeltieren und zum Halten von gefährlichen Tieren wildlebender Arten
  • Bearbeitung von Anzeigen nach dem Tierschutzrecht
  • Überprüfung gewerblicher und privater Tierhaltungen zwecks Einhaltung der Bestimmungen des Tierschutzes und des Tierseuchenrechts
  • Maßnahmen bei Ausbruch von Tierseuchen
  • Vollzug des Hundegesetzes und der zugehörigen Durchführungsverordnung z.B. Registrierung von Hunden so genannter gefährlicher Rassen, Bearbeitung von Hundebissangelegenheiten, Befreiung von der Leinenpflicht

Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung zur Verlängerung der Aufstallung von Geflügel zum Schutz gegen die Geflügelpest im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin bis 31.03.2022

Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung

In Berlin wurde der Geflügelpesterreger vom Subtyp H5N1 erstmals in dieser Saison am 26.01.2022 bei einem im Bezirk Lichtenberg in der Rummelsburger Bucht verendet aufgefundenen Wildvogel (Möwe) amtlich festgestellt. Am 11.02.2022 erfolgte die amtliche Feststellung bei einem Mäusebussard in Neukölln (Fundort nahe Britzer Garten) und bei einem aus dem Landwehrkanal geborgenem Schwan (Friedrichshain-Kreuzberg). Am 15.02.2022 folgten amtliche Feststellungen bei neun weiteren Schwänen aus dem Landwehrkanal sowie bei einer Möwe aus dem Müggelsee (Treptow-Köpenick). Die Zahl der Feststellungen bei Wildvögeln in Berlin beträgt am 15.02.2022 zusammengenommen 13, wobei die zehn im Landwehrkanal aufgefundenen Schwäne einem epidemiologischen Hot Spot zuzuordnen sind. Bis zum 04.03.2022 erfolgten weitere 24 amtliche Feststellungen bei Schwänen im Landwehrkanal und in der Spree im Bezirk Friedrichshain Kreuzberg, so dass es sich derzeit um 34 Wildvögel (Schwäne) im hiesigen Bezirk handelt.

Das weiterhin andauernde Tierseuchengeschehen im Landwehrkanal und in der Spree stellt weiterhin die große Gefahr der Übertragung des Erregers auf Hausgeflügelbestände dar und lässt somit noch keine Lockerung der Aufstallungsmaßnahmen im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg zu.

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
Abt. Verkehr, Grünflächen, Ordnung und Umwelt
Ordnungsamt – Fachbereich Veterinär- und Lebensmittelaufsicht

PDF-Dokument (499.2 kB) - Stand: 16.03.2022

Berliner Hundegesetzdurchführungsverordnung ab 01.01.2019

Ab dem 01.01.2019 gilt das neue Berliner Hundegesetz. Alle Informationen und Anträge finden Sie hier.