Wirtschaftsverkehr und Mobilität

Verkehrsschild

Der Wirtschaftsverkehr soll stadtverträglich organisiert werden und gleichzeitig die Versorgung der Berlinerinnen und Berliner sicherstellen. Rechtliche Grundlage dazu ist das Mobilitätsgesetz in Berlin.
Zur Sicherung der Gewerbestandorte im Bezirk auf engem Raum ist die Versorgung durch den Wirtschaftsverkehr und Verkehre zur Entsorgung essenziell. Ziel ist es innovative Möglichkeiten zur Veränderung des Wirtschaftsverkehrs anhand von Pilotprojekten und -standorten zu finden. Dafür setzt sich die Wirtschaftsförderung ein. Der Lieferverkehr soll funktionsfähig und stadtverträglich sein. Die Logistik – insbesondere auf der „letzten Meile“, die entstehenden Kiezblöcke und die Verkehrsberuhigung im Bezirk spielen dabei eine wichtig Rolle. Dabei müssen die Gewerbetreibenden in die Prozesse einbezogen werden. Aktuelle Informationen findet man auch auf der Beteiligungsplattform mein.Berlin.de.

Aktuelles

  • Mobilitätsgesetz wird komplettiert: Berlin fördert stadtverträglichen Wirtschaftsverkehr und neue Mobilität
    Nachdem der Senat am 20. Dezember 2022 auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz die neuen Abschnitte „Wirtschaftsverkehr und Neue Mobilität“ im Berliner Mobilitätsgesetz erörtert hatte und nunmehr der Rat der Bürgermeister am 19. Januar 2023 zugestimmt hat, leitet der Senat die Novelle zur parlamentarischen Beratung und zur Beschlussfassung an das Abgeordnetenhaus von Berlin weiter.
    Die wichtigsten Aspekte des Entwurfs zum Wirtschaftsverkehr sind: Stadtverträglichkeit, Funktionsfähigkeit und Austauschplattform sowie für die neue Mobilität: Plattform für verkehrsrelevante Daten und innovationsfördernde Rahmenbedingungen.
    Die Pressemitteilung finden Sie hier und weitere Informationen zum Mobilitätsgesetz hier.

Netzwerke / Partner

Projekte

  • Wirtschaftsverkehr in Friedrichshain-Kreuzberg zukunftssicher und krisenfest gestalten
    Die Wirtschaftsförderung Friedrichshain-Kreuzberg hat ein vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) erarbeitetes Konzept zur zukunftssicheren Gestaltung des Wirtschaftsverkehrs erstellen lassen, welches von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe finanziert wurde. Durch gezielte Maßnahmen will der kleinste – und zugleich am dichtesten besiedelte – Berliner Bezirk auf die Herausforderungen durch zunehmenden Online-Handel und Paketzulieferungen reagieren und damit seine Funktionsfähigkeit als Wirtschafts- und Wohnstandort sichern. Die Pressemitteilung finden Sie hier und das Konzept hier. Weitere Informationen sind direkt bei der Wirtschaftsförderung zu erfragen.
  • Lieferflächen für Berlin
    Der Leitfaden „Lieferflächen für Berlin“ der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) bündelt klare, einheitliche Vorgaben zur Planung, Anordnung und Gestaltung von Lieferflächen, um Verkehrssicherheit, Verkehrsfluss und die Verfügbarkeit für den Wirtschaftsverkehr zu verbessern. Kern sind das neue Verkehrszeichen Vz 230 „Ladebereich“ (mit Piktogramm „Person mit Sackkarre“) und einheitliche Zeitfenster, damit Flächen tatsächlich für gewerbliche Liefervorgänge freibleiben. Bezirke können Bedarfe proaktiv ermitteln und standardisiert umsetzen; empfohlen werden Idealmaße von 2,60m Breite und 15m Länge pro Lieferfläche. Der Leitfaden soll erreichen, dass in ganz Berlin einheitlich gestaltete, klar geregelte und verlässlich nutzbare Lieferflächen entstehen, um Verkehrssicherheit, Verkehrsfluss und die Funktionsfähigkeit des Wirtschaftsverkehrs zu verbessern.
    Die Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie hier
  • Flächendeckende Verkehrsberuhigung – Xhain beruhigt sich
    „Xhain beruhigt sich“ zielt darauf ab, den Durchgangsverkehr in Wohngebieten von Friedrichshain-Kreuzberg deutlich zu reduzieren und die Straßen stärker auf ihre Funktion für Anwohner*innen, Schüler*innen, Handwerksbetriebe, medizinische Versorger*innen, Paket- und Pflegedienste auszurichten. Dabei schafft die flächendeckende Verkehrsberuhigung Rahmenbedingungen, die den Wirtschaftsverkehr unterstützen und gleichzeitig auf ein ruhigeres Wohnumfeld abgestimmt sind. Bisher wurden die Maßnahmen im Ostkreuz-Kiez und im Graefe-Kiez umgesetzt. Für den Lasker-Kiez läuft derzeit die konkrete Planung der Verkehrsberuhigung.
  • Parkraumbewirtschaftung
    Mit der Einführung der Parkraumbewirtschaftung verfolgt der Bezirk das Ziel, die Verfügbarkeit von Parkraum zu erhöhen und eine bessere Auslastung vorhandener privater Stellflächen zu erreichen. Gleichzeitig sollen die negativen Auswirkungen des Kfz-Verkehrs verringert und damit ein Beitrag zu mehr Luftreinhaltung und Lärmschutz geleistet werden. Durch regelmäßige Kontrollen soll zudem gefährliches Falschparken wirksam verhindert werden. Jeder Betrieb und jede vergleichbare Einrichtung mit Sitz innerhalb der Zone erhält auf Antrag eine Ausnahmegenehmigung für eine (1) Betriebsvignette zum Parken eines betrieblich genutzten Kraftfahrzeugs. Bestimmte Handwerksbetriebe können einen so genannten Handwerkerparkausweis bekommen.
    Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Beteiligungsplattform mein.berlin.de
    Die Beteiligungsplattform meinBerlin informiert zu Vorhaben und Projekten der Berliner Verwaltung. Sie enthält neben verschiedenen Möglichkeiten der Online-Beteiligung auch Hinweise auf analoge Formate, wie Vor-Ort-Veranstaltungen.
    Mehr Informationen finden sie hier.

Aktivitäten

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin

Wirtschaftsförderung

Verkehrsanbindungen