Die ehemalige DDR-Grenzübergangsstelle Friedrichstraße / Zimmerstraße und den westalliierten Kontrollpunkt Checkpoint Charlie besuchen jährlich rund 4 Mio. Tourist*innen. Die einzigartige Geschichte des Ortes ist für die meisten Besuchenden jedoch nicht erkennbar.
Daher plant das Land Berlin seit den 1990er Jahren die Umsetzung eines Gedenkortes an dem ehemaligen innerdeutschen Grenzübergang. Aufgrund schwieriger Grundstücksverhältnisse war es viele Jahre nicht möglich diesen umzusetzen. Erst mit dem Erwerb zweier Teilflächen im Jahr 2022 und der anschließenden Durchführung eines Realisierungswettbewerbs zum Bildungs- und Erinnerungsort im Jahr 2026 ist die Grundlage für die Umsetzung des Bildungs- und Erinnerungsortes zur Geschichte des Checkpoint Charlie als Ort der Deutschen Teilung und ihrer internationalen Dimension geschaffen worden.