Der ehemalige Güterbahnhof Köpenick ist einer der bedeutenden neuen Wohnungsbauschwerpunkte im Südosten von Berlin im Bezirk Treptow-Köpenick. Mit der Revitalisierung der brachliegenden Flächen und seiner Lage umgeben von Grün- und Parkflächen, der Nähe zum Zentrum Köpenicks und dem direkten Bahnanschluss sind bereits wichtige Voraussetzungen für die Entwicklung eines nachhaltigen Wohnungsbaustandorts gegeben.
Das Gelände und die angrenzenden Flächen sollen dementsprechend zu einem attraktiven, innovativen und klimaneutralen Wohn- und Gewerbestandort mit 1.800 Wohneinheiten, zwei Schulstandorten und weiteren sozialen und kulturellen Einrichtungen entwickelt werden. Durch Abbau der städtebaulichen Barrierewirkung der Bahntrasse soll sich das zukünftige Stadtquartier in den Bestand integrieren und Mehrwerte für den gesamten Stadtteil schaffen.
Zwischen September 2022 und Mai 2023 wurde ein städtebaulich-freiräumliches Werkstattverfahren als wettbewerblicher Dialog durchgeführt, in dem acht Planungsteams Entwurfsideen zur Konkretisierung der Gebietsentwicklung unter Berücksichtigung von Bürgerhinweisen erarbeitet haben. Auf Grundlage des Siegerentwurfs wurde bis Ende 2024 ein städtebaulich-freiräumlicher Rahmenplan erarbeitet, der im März 2025 durch den Berliner Senat beschlossen wurde.