Für große Teile des Fördergebiets ist die dichte gründerzeitliche Bebauung typisch. Heute zählt Prenzlauer Berg insbesondere bei Familien zu den beliebtesten innerstädtischen Wohngebieten Berlins. Das war Anfang der 1990er Jahre anders: fast flächendeckend prägten marode Bausubstanz mit Kohleöfen und geringer Ausstattung im Sanitärbereich, desolate und unzureichende Infrastruktur, fehlende Grün-und Freiflächen sowie durch Abgase belastete Luft die Quartiere. Zu den Folgen gehörte eine hohe Leerstandsquote. Die heutige Attraktivität des Gebiets ist das Ergebnis eines langjährigen Sanierungsprozesses der Wohn- und Gewerbebauten aus privaten und öffentlichen Mitteln.
Der Ortsteil Prenzlauer Berg wurde im Jahr 2002 in das Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost aufgenommen. Seit rund zehn Jahren liegt der Schwerpunkt der Städtebauförderung liegt auf der Weiterentwicklung der Grünen Stadt und des Ernst-Thälmann-Parks. Die Grüne Stadt umfasst ein Quartier mit großen Wohnhöfen aus den 1930er Jahren und dem wohnortnahen Anton-Saefkow-Park. Der Schwerpunktbereich Ernst-Thälmann-Park schließt westlich an und umfasst die sozialen Infrastruktureinrichtungen südwestlich des Planetariums, die Grünanlagen an der Danziger Straße und den Ernst-Thälmann-Park selbst.